18.10.2016
Comic

Martin Luther als Comicfigur

In einer Trickserie des ungarischen Regisseurs Zsolt Richly ist Martin Luther eine Comicfigur. Worum es in den Folgen geht.
Filmplakat der Serie „Luther"
Filmplakat der Serie „Luther"

Mit Hilfe einer 12-teiligen Animationsserie soll das Leben und Wirken Martin Luthers (1483-1546) anlässlich des Reformationsjubiläums lebendig gemacht werden. Eine Folge dauert 13 Minuten, sodass die Serie von Regisseur Zsolt Richly insgesamt zweieinhalb Stunden umfassen wird. Im Rahmen einer Tagung des Jugendnetzwerks des Lutherischen Weltbundes (LWB) wurde die erste Folge am 24.08.2016 in der Lutherstadt Wittenberg ausgestrahlt. Bis zum Reformationsjubiläum 2017 soll der von der evangelischen Kirche in Ungarn in Auftrag gegebene Animationsfilm im Comic-Stil komplett fertiggestellt sein und in mehreren Sprachen online erscheinen.

Die Folgen zeigen das Zeitalter der Reformation, das Leben Martin Luthers von seiner Kindheit, seinem Kampf für die Verkündigung des reinen Evangeliums, seiner Übersetzung der Bibel auf der Wartburg bis zu seinem Tod. Die Serie soll nicht nur rein illustrativ, sondern auch inhaltlich komplex gestaltet sein. Sie eignet sich sowohl für Schulklassen, als auch für interessierte Erwachsene, die mehr über Martin Luther und die Reformation erfahren wollen.

 

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