TV-Tipp: "Grüß Gott Oberfranken"
Bei "Grüß Gott Oberfranken!" geht es im Mai um Kirche an der Basis: Um einen Tansanier, der sich zum Altenpfleger ausbilden lässt, um zwei Religionslehrerinnen, die ihren Grundschulkindern Hoffnungspost senden, die Arbeit der Evangelischen Kinder- und Jugendhilfe in Münchberg und zwei Mesnerinnen zeigen uns ihren "pfingstlichen Lieblingsplatz". Hier sehen Sie mehr:
Menschen aus Oberfranken, die Berührendes mit uns teilen, Kirchengemäuer, die Geschichten erzählen oder Orte, die das Potenzial zum Lieblingsplatz haben – die Sendung "Grüß Gott Oberfranken!" widmet sich diese Woche dem Thema Kirche an der Basis: Menschen, die anderen Menschen helfen. Regie: Maike Stark.

In der aktuellen Sendung geht es um einen Tansanier, der Menschen helfen möchte und deshalb eine Ausbildung zum Altenpfleger macht. In ein paar Jahren möchte er dann auch zurück nach Tansania, denn da gibt es keine professionellen Altenpfleger. Die Pflege von Eltern und Großeltern im Alter übernimmt die Familie. Und das möchte er irgendwann ändern.

Ein Zuhause für Kinder ohne Eltern 

Bei der Evangelischen Kinder- und Jugendhilfe in Münchberg finden Kinder, deren Eltern sich nicht um sie kümmern können, ein neues Zuhause. Mehr als 30 Kinder leben dort und werden betreut. Langweilig ist es im Kinderheim nie. Mit seinem Team sorgt Friedmann Hopp dafür, dass es den Kindern gut geht, denn ihr Leben ist oft von vielen Schicksalsschlägen geprägt:

"Es ist eine sehr große Chance, wenn die Kinder ins Kinderheim kommen und das versuchen wir den Kindern auch zu vermitteln." 

erklärt der Dipl. Psychologe Thomas Reiff  aus dem Team. Die Kinder lernen Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen.  Für viele beginnt hier ein neues zweites Leben für ein paar Jahre, für manche auch bis zum 18. Lebensjahr. 

Religionslehrerinnen verschicken Hoffnungspost

Corona beeinträchtigt das Leben aller Kinder zur Zeit. Deshalb kamen zwei Religionslehrerinnen auf die Idee, ihren Grundschülern im Dekanat Hof Hoffnungspost zu schicken. Weil die Kinder und auch ihre Eltern im Homeschooling  oft überfordert sind, hatten die beiden Lehrerinnen eine Idee: Sie verzichten darauf, den Lehrplan einzuhalten und Arbeitsblätter zu verschicken. Stattdessen haben sie zusammen mit dem Köditzer Pfarrer Hoffnungspost verschickt. Die können die Kinder zuhause dann bearbeiten, ganz ohne Computer und Tablet. Die beiden Lehrerinnen und der Pfarrer sind auch immer Ansprechparnter bei Nöten und Sorgen.

Der Lieblingsplatz der Mesnerin von Konradsreuth

Das ist die evangelische Pfarrkirche von Konradsreuth. Zusammen mit ihrer Kollegin schmückt sie die Kirche an Pfingsten liebevoll mit Birkenzweigen. Für sie ist die Kirche eine der schönsten im Landkreis und besonders gefällt ihr an die Mischung aus Alt und Neu. 

 

 

TV-Tipp: "Grüß Gott Oberfranken!" am 26.5., 17.45 Uhr

Das evangelische Fernsehmagazin

Maike Stark moderiert das Fernsehmagazin. Die aktuelle Sendung gibt es auf TV Oberfranken jeden vierten Mittwoch im Monat um 17:45 Uhr. Die Wiederholungen laufen mittwochs um 14:30 Uhr, 16:45 Uhr, 18:45 Uhr sowie donnerstags um 19:30 Uhr, freitags um 21:45 Uhr, samstags um 13:30 Uhr und 21.45 Uhr, sonntags um 7.30 Uhr und montags um 12.30 Uhr. Die aktuelleren Sendungen können Sie immer und jederzeit in der Mediathek auf TVO abrufen oder auf dem YouTube-Kanal "Sonntagsblatt - 360 Grad evangelisch" - hier finden Sie alle Sendungen in einer Playlist.

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Die neunjährige Mia und ihr Vater
Berichte über hohe Mesnerjubiläen werden immer seltener. Mia Vogt aus Schwabach könnte schon vor ihrem Renteneintrittsalter so manchen Senioren toppen: Das neun Jahre alte Mädchen begleitet schon seit drei Jahren ihren Vater Thomas bei dessen Diensten in den evangelischen Kirchen Schwabachs.

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