23.04.2019
Spirituelle Literatur

Buchtipp: Von der Mitte gehalten

Oft sind es Perspektivwechsel, die beim Wiedererlangen des inneren Gleichgewichts helfen. Das kann bedeuten, sich in einen anderen Menschen hineinzuversetzen, aber auch wortwörtlich verstanden den Blick auf etwas zu richten, das sonst unbeachtet bleibt - wie im Bildband "Von der Mitte gehalten".
Bildband Von der Mitte gehalten Claudius

Die bayerische Fotografin Miriam Ferstl hat sich für den Perspektivwechsel mit ihrer Kamera auf den Boden gelegt und das Objektiv gen Himmel gerichtet. Was sie dort entdeckt sind ungewöhnliche Formen, bunte Symmetrien und leuchtende Elemente, die an Kirchenfenster, Schneesterne oder Mandalas erinnern. Aus einer anderen Perspektive sind sie Kronleuchter von Klöstern, Moscheen, Kirchen und Opernhäusern in Kroatien, Tschechien, Deutschland, Tunesien.

"Von der Mitte gehalten" knüpft an die schier allgegenwärtige Sehnsucht nach der eigenen Mitte an, nach einem ruhenden Zentrum und der inneren Balance. Denn von dort ausgehend bildet sich Ordnung für den Menschen, aus seiner Mitte schöpft er Kraft.

Die Fotografien der Kronleuchter, zentral von unten fotografiert, sind begleitet von spirituellen Texten des Lehrers, Autoren und Labyrinthe-Designers Gernot Candolini aus Innsbruck.

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