Jutta Olschewski

Redakteurin Nürnberg
Jutta Olschewski, Redakteurin Nürnberg

Ich habe Fragen über Fragen: Wie schön, dass ich in meinem Beruf als Redakteurin beim Evangelischen Pressedienst (epd) meiner Neugierde freien Lauf lassen kann. Inzwischen tue ich das beim Presseverband schon mehr als 20 Jahre und es gibt täglich neue Geschichten und neue Menschen zu entdecken.

Im Laufe der Zeit habe ich mich in den Redaktionen in Schwaben und in Unterfranken umgesehen und derzeit sind Nürnberg und Mittelfranken meine Lieblingsregionen. Dort spreche ich mit jugendlichen Flüchtlingen, mit dem Dekan, mit dem Obdachlosen, mit einer langzeitarbeitslosen alleinerziehenden Mutter, mit einer Kunstexpertin für die Dürerwerke oder mit einer Altenheimseelsorgerin. Und dann schreib ich’s auf: denn das Schreiben liebe ich ebenso wie das Fragen stellen.

Mein Motto: Gib dir ja kein Motto!

Das tägliche Projekt in der Bezirksredaktion ist die Suche nach Themen, nach den interessanten Stoffen und auch mal das Wühlen in den Archiven.

Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus

Stopp Halt Widerstand
Das Treffen der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus in Nürnberg ist am Samstag mit einem Gedenken an die Opfer des NSU zu Ende gegangen. Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm rief Christen dazu auf, sich menschenverachtenden Meinungen entgegenzustellen.

Asyl und Flüchtlinge

Aufführung des Stücks „Der kleine Prinz“
Fassungslosigkeit bei Nürnberger Flüchtlingshelfern: Eine Familie musste nach Tschetschenien zurückkehren, obwohl sie dort um ihr Leben fürchten muss. Die schwerbehinderte Mutter ist ohne Rollstuhl, der Sohn aus seiner Schulklasse verschwunden. Die Regierung von Mittelfranken sieht "keine tatsächlichen und rechtlichen Gründe", die gegen eine Abschiebung sprechen.

Kirche und Kabarett

Das Ehepaar Röhlin mit ihrem neuen Kabarett
Er tut es schon wieder: Den früheren Nürnberger evangelischen Regionalbischof Karl-Heinz Röhlin drängt es erneut auf die Kabarettbühne. Nach seinem Programm zum Reformations-Jubiläum "Alles in Luther" hat er sich nur eine kleine Pause gegönnt und gleich wieder zur Feder gegriffen. Diesmal schlüpft der 67-Jährige in die Rolle des Friedemann Felix, einem Mitarbeiter des "Instituts für angewandte Glücksforschung".