Timo Lechner

Redakteur
Timo Lechner

Ober-, Mittel- oder Unterfranken – wo ist das Zentrum Frankens? Ganz klar im Herzen. So bin ich leidenschaftlicher Franke mit Weitblick über Bezirksgrenzen und auch über jede gedankliche Barriere hinaus. Das muss auch so sein, wenn man Sonntagsblatt-Redakteur in Nürnberg ist. Zur Offenheit gesellt sich Neugierde – wahrscheinlich war ich im früheren Leben mal eine Katze. So hat mich die Neugierde schon während der Schulzeit zum Beruf gebracht. Und die Vernunft, da mir ein Leben als Musiker doch als zu unstet erschien. Der Musik von Rock über Jazz bis Klassik fröne ich aber immer noch – ebenfalls mit Leidenschaft, so wie ich es bereits bei einer Tageszeitung, einem Monatsheft und jetzt eben dem wöchentlich erscheinenden Sonntagsblatt getan habe. Grenzenlos offen, fränkisch ehrlich und mit einem Gespür für verschiedenste Töne – das bin ich!

Das kriegen wir schon (oder fränkisch: Des grich mer scho)
  • Leitung der Regionalredaktion Nürnberg des Sonntagsblattes für Bayern
  • Nachrichten, Reportagen und Termine aus dem Kirchenkreis Nürnberg
  • Artikel aus Kultur, Historie und Gesellschaft für die Mantelredaktion des Sonntagsblattes
  • Beiträge der alle zwei Monate erscheinenden THEMA-Hefte
  • Spezialgebiete: Musik, Film, Literatur, Geschichte, Fotografie

Schwabach

Klaus Peschik und Klaus Stiegler
Autor
Wie geht es weiter mit der Kirchenmusik im Dekanat Schwabach? Nachdem Kirchenmusikdirektor Klaus Wedel zum 1. Dezember in den Ruhestand geht und Kollege Klaus Peschik mit seinen 62 Jahren auch schon die Pension vor Augen hat, werden in diesen Wochen die Weichen gestellt. Wenn es nach Dekan Klaus Stiegler geht, wird die Musik künftig regional breiter aufgestellt. Dabei werden zentrale Gedanken des kirchlichen Reformprozesses Profil und Konzentration (PuK) umgesetzt.

Jubiläum in Mittelfranken

Kirche zu Wengen
Autor
Wenn die halbe evangelische Dorfbevölkerung alle 14 Tage im Gottesdienst sitzt, dann freut sich jeder Pfarrer. Auch wenn im Dorf Wengen, Ortsteil der Marktgemeinde Nennslingen, nur gerade mal gut 200 Menschen wohnen, von denen aber zwei Drittel evangelisch sind. Dabei hat das "Kirchlein ohne Namen", wie der in der gesamten Region einzigartige klassizistische Bau im Volksmund genannt wird, nicht mal zum 200. Geburtstag Aussicht auf einen Titel. Unverwechselbar ist es trotzdem. Nicht nur wegen seiner aus einem Unglück heraus resultierenden Geschichte.

Weihnachten

Heinz Schorr
Autor
Christbäume müssen das ganze Jahr über kultiviert werden. Mitten im heißen und trockenen Sommer 2018 war das eine Herkulesaufgabe für die Christbaumanbauer in Bayern. Zum Beispiel für Heinz Schorr aus Markt Taschendorf (Kreis Neustadt a.d. Aisch). Seit über drei Jahrzehnten züchtet er Tannen, Fichten oder Douglasien– und lernt immer noch jedes Jahr dazu.

Kultur

Innenraum der Dreieinigkeitskirche Nürnberg
Autor
Es bewegt sich was im kulturellen kirchlichen Leben in Nürnberg: Vier Gemeinden schmieden demnächst Pläne, wie man gemeinsam kreative Highlights setzen und sich dabei austauschen kann. Mit dabei auch die Dreieinigkeitskirche in Gostenhof. Dort hat man sich jetzt für das Konzept eines Eichstätter Architekturbüros und konkret für Pläne einer inneren Umgestaltung entschieden – die langfristig die Menschen wieder vermehrt in die Kirche locken soll. Am 9. Oktober werden die Pläne vorgestellt.

Stadtteilprojekt "Geh Hin"

Heilig-Geist Fürth
Autor
Noch eine weitere Tafel? Nein – seit mittlerweile acht Jahren schon funktioniert diese kulinarische Gemeindearbeit: Jeden Dienstag kommen in der Fürther Heilig-Geist-Kirche unterschiedlichste Menschen zum Mittagessen zusammen. Ein ehrenamtliches Team kocht. Für einen Euro erhält man ein Hauptgericht, ein Dessert und ein Getränk, Kinder essen umsonst. Mittendrin schwenkt ein Dekan im Unruhestand den Kochlöffel.

Orgelbauer

Dominik Friedrich
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Unter Feinstaub ächzen nicht nur die Lungen der Stadtbewohner. Auch Orgeln müssen tief durchschnaufen, wenn die heimische Kirche nahe an einer vielbefahrenen Straße liegt. Davon kann Orgelbaumeister Dominik Friedrich ein Lied singen. Sein Familienbetrieb hat 2018 das Instrument in der Nürnberger Reformations-Gedächtniskirche wieder auf Vordermann gebracht. Eine Gelegenheit, einen allmählich aussterbenden Beruf näher zu erkunden. Und hinter die Kulissen von rund 2.500 Pfeifen zu blicken.

Jugendarbeit

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Das Fürther Projekt "Jeder sollte einen haben" nimmt Fahrt auf: Sieben von zwölf evangelischen Kirchengemeinden in der Stadt Fürth haben seit dem Start im Januar einen Jugendleiter für die gemeindliche Kinder- und Jugendarbeit gewinnen können. Die zehn Wochenstunden werden vom Kirchgeld mitfinanziert. Und das Geld ist gut angelegt, wie bei einem Besuch im Fürther Stadtpark zu sehen ist.

Rettung der Philippuskirche

Pfarrer Karlheinz Häfner (rechts) und Vorarbeiter Ronny Schäper mit der Reichelsdorfer Philippuskirche im Hintergrund
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Wenn Pfarrer Karlheinz Häfner morgens den Rollo seines Arbeitszimmers öffnet, dann dröhnen wenige Meter weiter an der Reichelsdorfer Philippuskirche schon die Bohrhämmer und Betonmischmaschinen, während Baukräne Material entlang des Gerüsts nach oben transportieren. Seit Mitte Mai wird die 1965 eingeweihte Kirche mit Totalschaden saniert. Dass das Millionenprojekt so reibungslos zu funktionieren scheint, grenzt für Häfner an ein Wunder.

Jeden Tag staunen und zuhören

Petra Seegets bei einer Führung in St. Sebald. Die Nürnberger Pfarrerin ist mit Leidenschaft Touristenseelsorgerin.
Autor
Man nimmt’s ihr im ersten Moment nicht wirklich ab: "Ich entdecke jedes Mal etwas Neues in dieser Kirche", sagt Petra Seegets. Die Pfarrerin für Gäste- und Tourismusarbeit an der Nürnberger Sebalduskirche organisiert hier schon seit 2012 Führungen und bildet Gästeführer aus – und so jemand soll hier noch Überraschungen erleben? "Glauben Sie mir", versichert die Mediävistin. Für sie klappe sich die Kirche jedes Mal wie ein Buch auf, wenn sie eintritt. Und immer mehr Menschen wollen in diesem Buch lesen.

Naherholung

Urlaubstipps Bayern 2018
Sommerferien dahoam? Nach einer aktuellen Umfrage bleibt die Hälfte aller urlaubenden Bayern zu Hause. Warum auch wegfahren, wenn wir im schönsten Bundesland Deutschlands leben! Hier finden Sie fünf wertvolle Tipps unserer Redakteure, wie Sie ohne weit zu reisen einen spannenden und erholsamen Urlaub mitten in Bayern verbringen können.