Timo Lechner

Redakteur
Timo Lechner

Ober-, Mittel- oder Unterfranken – wo ist das Zentrum Frankens? Ganz klar im Herzen. So bin ich leidenschaftlicher Franke mit Weitblick über Bezirksgrenzen und auch über jede gedankliche Barriere hinaus. Das muss auch so sein, wenn man Sonntagsblatt-Redakteur in Nürnberg ist. Zur Offenheit gesellt sich Neugierde – wahrscheinlich war ich im früheren Leben mal eine Katze. So hat mich die Neugierde schon während der Schulzeit zum Beruf gebracht. Und die Vernunft, da mir ein Leben als Musiker doch als zu unstet erschien. Der Musik von Rock über Jazz bis Klassik fröne ich aber immer noch – ebenfalls mit Leidenschaft, so wie ich es bereits bei einer Tageszeitung, einem Monatsheft und jetzt eben dem wöchentlich erscheinenden Sonntagsblatt getan habe. Grenzenlos offen, fränkisch ehrlich und mit einem Gespür für verschiedenste Töne – das bin ich!

Das kriegen wir schon (oder fränkisch: Des grich mer scho)
  • Leitung der Regionalredaktion Nürnberg des Sonntagsblattes für Bayern
  • Nachrichten, Reportagen und Termine aus dem Kirchenkreis Nürnberg
  • Artikel aus Kultur, Historie und Gesellschaft für die Mantelredaktion des Sonntagsblattes
  • Beiträge der alle zwei Monate erscheinenden THEMA-Hefte
  • Spezialgebiete: Musik, Film, Literatur, Geschichte, Fotografie
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26 Jahre Lektoren und Prädikanten ausgebildet

Ursula Schamberger geht
Autor
Wer in den vergangenen 26 Jahren eine Lektoren- oder Prädikanten-Ausbildung in der evangelischen Kirche in Bayern genossen hat, kennt sicherlich ihren Namen: Ursula Schamberger. Pro Jahr drei Kurse mit zwischen 75 und 100 Teilnehmern hat die Pfarrerin mitgestaltet und Menschen für den ehrenamtlichen Gottesdienst geschult. Ende des Jahres geht’s nun in den Ruhestand. Zeit, um Bilanz zu ziehen und den Stab an die Nachfolgerin Valerie Ebert-Schewe zu übergeben. Und die Pfarrerin hat schon ein paar Ideen, wie die Ausbildung der Zukunft aussehen soll.

Glosse

Dieselfahrverbot
Autor
Früher war es ja schon ein bisschen aufrührerisch, auch am Sonntag mit Löcherjeans durch die Stadt zu laufen oder schwarz mit der U-Bahn zu fahren. Heute dagegen ist man Gesetzloser, wenn man seinen acht Jahre alten Diesel lässig vor dem Stuttgarter Porsche-Museum parkt oder heimlich ein Bierfläschchen am Nürnberger Bahnhof köpft. Warum unser Redakteur Timo Lechner dieses Jahr an Weihnachten den Anarcho raushängen lassen will.

Reformprozess "Profil und Konzentration"

Autor
Klemmt’s bei der Jugendarbeit in der Gemeinde? Anruf genügt – dann kommt Melanie Ott. Oder einer der anderen rund 30 Ehrenamtlichen aus den bayerischen Dekanaten und Verbänden, die vor wenigen Wochen zu Jugendbotschaftern für den landeskirchlichen Veränderungsprozess "Profil und Konzentration" ausgebildet wurden. Und die 21-Jährige weiß nicht nur in der Theorie, auf was es ankommt.

Kirche Sugenheim

Dieter Hertel
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In seiner rundum sanierten, schmucken Dorfkirche fühlt sich Pfarrer Dieter Hertel pudelwohl. Im April 2017 wurde sie nach den Umbauten wieder eingeweiht, jetzt sind auch endlich die wertvollen Epitaphien restauriert und wieder eingebaut. Was das Bild der Pfarrei Sugenheim im Dekanat Neustadt aber manchmal trügt, ist die eigene Zukunft und die der umliegenden Land-Gemeinden, die immer kleiner werden. Aus Selbsthilfe hat man die Grenzen von drei Dekanaten und zwei Kirchenkreisen jetzt aufgeweicht.

Rockmusik

Ray Wilson
Autor
Auf seiner nicht endenden Tournee wählt der ehemalige Genesis- und Stiltskin-Sänger Ray Wilson immer wieder Kirchen als Auftrittsorte. Die sakralen Räume eignen sich hervorragend für die ätherischen Klänge, mit denen der heuer 50 Jahre alt gewordene Schotte die Fans vor allem der Progrock-Institution Genesis regelmäßig versorgt, die den Sound der 70er noch heute nahezu kultisch verehren.

Gebete in Gemeinschaft

Autor
Gottesdienstbesucher in Roth haben zwei fixe Tage in der Woche: Natürlich den Sonntagmorgen, aber seit 20 Jahren auch den Freitagabend. 1998 traf sich in der Stadtkirche erstmals eine Gruppe zum Friedensgebet. Zwei Jahrzehnte später ist dieser besondere Gottesdienst nicht mehr aus der evangelischen Gemeinde wegzudenken. Bei einem Besuch wurde deutlich, warum das so ist.

Migration

Ashot Aharonyan
Autor
Kein Happy-End für den im Januar aus Neuhaus an der Pegnitz abgeschobenen Ashot Aharonyan, der seine todkranke Mutter Gayane noch einmal sehen wollte: Als der junge Armenier endlich auf dem Weg zurück nach Deutschland war, ereilte ihn die Nachricht vom Tod seiner Mutter. Er kehrte um. Zurück bleiben nicht nur Trauer, sondern beim Neuhauser Helferkreis auch Verbitterung und Wut.

Renovierung Denkmalpflege

Julia Reeckmann vom Nürnberger Hochbauamt
Autor
Sie hat eine eigene Flurnummer, wird als Begräbnisstätte von ausschließlich einer Familie genutzt und beherbergt das letzte Werk Adam Krafts: die Holzschuherkapelle im Nürnberger Johannisfriedhof. Seit zwei Jahren wird sie saniert. Eigentlich hätte die Wiedereröffnung im Oktober 2018 sein sollen. Doch die Grablegungsgruppe Krafts ist noch in schlechtem Zustand. Nach über 500 Jahren wandern die Sandsteinfiguren jetzt zum Überwintern zum Restaurator. Wenn sie im Frühjahr 2019 wieder zurückkommen, wird hier ein anderes Lüftchen wehen.

Friedhofskultur

Antonia Landois
Autor
Mit der Geschichte und der topographischen Entwicklung der Nürnberger Friedhöfe St. Johannis und St. Rochus beschäftigt sich im 500. Jubiläumsjahr eine Ausstellung des Stadtarchivs Nürnberg. Kuratorin Antonia Landois und Stadtheimatpflegerin Claudia Maué zeigen die Ergebnisse ihrer Forschungen aus amtlichen wie privaten Beständen.

Schwabach

Klaus Peschik und Klaus Stiegler
Autor
Wie geht es weiter mit der Kirchenmusik im Dekanat Schwabach? Nachdem Kirchenmusikdirektor Klaus Wedel zum 1. Dezember in den Ruhestand geht und Kollege Klaus Peschik mit seinen 62 Jahren auch schon die Pension vor Augen hat, werden in diesen Wochen die Weichen gestellt. Wenn es nach Dekan Klaus Stiegler geht, wird die Musik künftig regional breiter aufgestellt. Dabei werden zentrale Gedanken des kirchlichen Reformprozesses Profil und Konzentration (PuK) umgesetzt.

Jubiläum in Mittelfranken

Kirche zu Wengen
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Wenn die halbe evangelische Dorfbevölkerung alle 14 Tage im Gottesdienst sitzt, dann freut sich jeder Pfarrer. Auch wenn im Dorf Wengen, Ortsteil der Marktgemeinde Nennslingen, nur gerade mal gut 200 Menschen wohnen, von denen aber zwei Drittel evangelisch sind. Dabei hat das "Kirchlein ohne Namen", wie der in der gesamten Region einzigartige klassizistische Bau im Volksmund genannt wird, nicht mal zum 200. Geburtstag Aussicht auf einen Titel. Unverwechselbar ist es trotzdem. Nicht nur wegen seiner aus einem Unglück heraus resultierenden Geschichte.

Weihnachten

Heinz Schorr
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Christbäume müssen das ganze Jahr über kultiviert werden. Mitten im heißen und trockenen Sommer 2018 war das eine Herkulesaufgabe für die Christbaumanbauer in Bayern. Zum Beispiel für Heinz Schorr aus Markt Taschendorf (Kreis Neustadt a.d. Aisch). Seit über drei Jahrzehnten züchtet er Tannen, Fichten oder Douglasien– und lernt immer noch jedes Jahr dazu.

Kultur

Innenraum der Dreieinigkeitskirche Nürnberg
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Es bewegt sich was im kulturellen kirchlichen Leben in Nürnberg: Vier Gemeinden schmieden demnächst Pläne, wie man gemeinsam kreative Highlights setzen und sich dabei austauschen kann. Mit dabei auch die Dreieinigkeitskirche in Gostenhof. Dort hat man sich jetzt für das Konzept eines Eichstätter Architekturbüros und konkret für Pläne einer inneren Umgestaltung entschieden – die langfristig die Menschen wieder vermehrt in die Kirche locken soll. Am 9. Oktober werden die Pläne vorgestellt.

Stadtteilprojekt "Geh Hin"

Heilig-Geist Fürth
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Noch eine weitere Tafel? Nein – seit mittlerweile acht Jahren schon funktioniert diese kulinarische Gemeindearbeit: Jeden Dienstag kommen in der Fürther Heilig-Geist-Kirche unterschiedlichste Menschen zum Mittagessen zusammen. Ein ehrenamtliches Team kocht. Für einen Euro erhält man ein Hauptgericht, ein Dessert und ein Getränk, Kinder essen umsonst. Mittendrin schwenkt ein Dekan im Unruhestand den Kochlöffel.