Timo Lechner

Redakteur Nürnberg | Kirche, Religion, Soziales, Kultur
Timo Lechner

Ober-, Mittel- oder Unterfranken – wo ist das Zentrum Frankens? Ganz klar im Herzen. So bin ich leidenschaftlicher Franke mit Weitblick über Bezirksgrenzen und auch über jede gedankliche Barriere hinaus. Das muss auch so sein, wenn man Sonntagsblatt-Redakteur in Nürnberg ist. Zur Offenheit gesellt sich Neugierde – wahrscheinlich war ich im früheren Leben mal eine Katze. So hat mich die Neugierde schon während der Schulzeit zum Beruf gebracht. Und die Vernunft, da mir ein Leben als Musiker doch als zu unstet erschien. Der Musik von Rock über Jazz bis Klassik fröne ich aber immer noch – ebenfalls mit Leidenschaft, so wie ich es bereits bei einer Tageszeitung, einem Monatsheft und jetzt eben dem wöchentlich erscheinenden Sonntagsblatt getan habe. Grenzenlos offen, fränkisch ehrlich und mit einem Gespür für verschiedenste Töne – das bin ich!

Das kriegen wir schon (oder fränkisch: Des grich mer scho)
  • Leitung der Regionalredaktion Nürnberg des Sonntagsblattes für Bayern
  • Nachrichten, Reportagen und Termine aus dem Kirchenkreis Nürnberg
  • Artikel aus Kultur, Historie und Gesellschaft für die Mantelredaktion des Sonntagsblattes
  • Beiträge der alle zwei Monate erscheinenden THEMA-Hefte
  • Spezialgebiete: Musik, Film, Literatur, Geschichte, Fotografie
ShareFacebookTwitterShare

Glaube und Wissenschaft

Volker Zuber
Autor
Im Oktober 1984 lud Pfarrer Volker Zuber erstmals zu einem Vortrag. In einem kleinen Raum im Obergeschoss des Gemeindehauses von St. Michael in Fürth ging es um "Grenz­erfahrungen" zwischen Leben und Tod. Zehn Besucher hörten zu. Immer mehr Zuhörer kamen in den kommenden Monaten und Jahren, bald ging es in den Gemeindesaal, schließlich in die Pfarrscheune. Mittlerweile sind die Veranstaltungen mit über 100 Besuchern voll besetzt. Am 21. Oktober hält Zuber seinen vorerst letzten Vortrag.

Musik

Herbie Hancock
Autor
Viele Jazz-Musiker sind stark religiös geprägte Menschen. Einer davon ist Herbie Hancock, seit 1972 Buddhist und spiritueller Friedensstifter. Der Gründer des internationalen Komitees "Artists For Peace" kommt im Herbst für ein paar Konzerte nach Deutschland - wohl eine der letzten Gelegenheiten, die 79-jährige Legende live zu erleben.

Religionen

Rabbiner Daniel Alter
Autor
Daniel Alter ist im Nürnberger Stadtteil Katzwang beim "Reichelsdorfer Keller" und dann in Frankfurt am Main aufgewachsen. Der 59-Jährige absolvierte eine Ausbildung zum Rabbiner durch das Abraham Geiger Kolleg in Potsdam und wurde im September 2006 ordiniert. Im Interview erklärt Daniel Alter jüdische Traditionen, spricht über das Verhältnis der Juden zum Islam und seine Erfahrungen mit Antisemitismus.

Kommentar

Die Regensburger Hilfsorganisation "Sea Eye" rettet in Seenot geratene Flüchtlinge im Mittelmeer.
Autor
Die Idee, ein eigenes Rettungsschiff zu entsenden, wird innerhalb der evangelischen Kirche seit dem Kirchentag im Juni in Dortmund diskutiert. Eine Resolution der dortigen Teilnehmer hatte die EKD aufgefordert, mit einer eigenen Rettungsmission ein Zeichen zu setzen. Doch ist dies der richtige Weg oder könnte das Geld auf andere Weise effektiver für die Flüchtlinge eingesetzt werden? Ein Kommentar von Timo Lechner.

40 Jahre Kultur auf der Burg

40 Jahre Burgtheater Nürnberg
Autor
Knapp 100 Sitzplätze auf Klappstühlen, eine kleine Bühne im schwarzen Raum, draußen eine Theke - das Nürnberger Burgtheater hat nichts Mondänes, aber ist mit seiner Wohnzimmeratmosphäre urgemütlich. Und das schon seit 40 Jahren. So lange wird Nürnbergs führende Kabarett-Bühne schon von einem Verein getragen, der auch den Deutschen Kabarett-Preis verleiht. Zu Besuch an einem Ort, von dem aus sich große Karrieren entwickelt haben und das Lachen zu Hause ist.

40 Jahre Kleinkunstbühne

Gisela Hoffmann vor dem Gostner Hoftheater in Nürnberg
Autor
Das "Gostner Hoftheater" in Nürnberg ist die älteste Kleinkunstbühne der Stadt. Am 14. September wird sie 40 Jahre alt. Von Anfang an dabei war Gisela Hoffmann - als künstlerische Leiterin, Geschäftsführerin und "Frau für alle Fälle". Ende des Jahres geht die Mitgründerin in den Ruhestand.

Live in Nürnberg

albert hammond
Autor
Rein vom Alter (75) und der ersten Jahre seines musikalischen Wirkens her, würde Albert Hammond wunderbar zu den Vertretern des "Summer of Love" und der Hippie-Zeit passen. Indes: Ein Hippie war der britische Hit-Produzent eigentlich nie so recht. Dafür hat er eine schier unerschöpfliche Liste an Evergreens geschaffen, die sonnige Laune verbreiten. Wie am Donnerstag beim Konzert im Nürnberger Serenadenhof, wo Hammond auftrat, für den alles eigentlich im Kirchenchor begann.

Hippies und Religion

Nürnberger Egidienkirche - Ausstellung zu "Woodstock"
Autor
Was haben Hippies und eine evangelische Kirche gemeinsam? Sehr viel, glaubt jedenfalls Elliott Landy. Der 77-jährige US-Amerikaner war im Jahr 1969 mit der Kamera live dabei, als vom 15. bis 17. August das Open-Air-Musikfestival "Woodstock" stattgefunden hat. Pünktlich zum 50-Jährigen des Ereignisses hat der Fotograf nun eine Ausstellung konzipiert. In der Nürnberger Egidienkirche wird sie vom 16. August bis 9. Oktober zu sehen sein.

"Kleine Sensation"

Jüdischer Grabstein Nürnberg St. Sebald 2019
Autor
Ein in einer Wand im Eingangsbereich verborgener jüdischer Grabstein aus dem Jahr 1334 ist bei Renovierungsarbeiten am Sebalder Pfarrhof in Nürnberg freigelegt worden. Zusammen mit der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg (IKGN) werde nun überlegt, wie dieses älteste Zeugnis jüdischen Lebens in der Nürnberger Altstadt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann.

Stadtführung in Nürnberg

Stadtführerin Ulrike Hess zeigt Touristen das Schreyer-Landauer-Epitaph an St. Sebald in Nürnberg.
Autor
Schon im Mittelalter war Pilgern angesagt, um nachzuspüren, woran man glaubt. Viele Gläubige machten sich auf den weiten Weg in die Heilige Stadt nach Israel. Zurück in der Heimat hielten die Pilger ihre Erlebnisse für die Nachwelt fest. Auch in der Nürnberger Altstadt sind zahlreiche Spuren des "Sehnsuchtsorts Jerusalem" zu finden. Mit einer neuen Stadtführung kann man sie erkunden kann.

Konzertkritik

Stephen Gould und Petra Lang
Autor
Sie hat es wieder getan: Auch beim ersten Aufzug von "Tristan und Isolde" im fünften und letzten Jahr der Inszenierung bei den Bayreuther Festspielen, schenkt Regisseurin und Katharina Wagner ihrer Isolde nicht den von Uropa Richard Wagner (1813-1883) ins Libretto geschriebenen Liebestod. Und erntet damit - als einzige Mitwirkende - Buh-Rufe. Warum eigentlich?