Timo Lechner

Redakteur Nürnberg | Kirche, Religion, Soziales, Kultur
Timo Lechner

Ober-, Mittel- oder Unterfranken – wo ist das Zentrum Frankens? Ganz klar im Herzen. So bin ich leidenschaftlicher Franke mit Weitblick über Bezirksgrenzen und auch über jede gedankliche Barriere hinaus. Das muss auch so sein, wenn man Sonntagsblatt-Redakteur in Nürnberg ist. Zur Offenheit gesellt sich Neugierde – wahrscheinlich war ich im früheren Leben mal eine Katze. So hat mich die Neugierde schon während der Schulzeit zum Beruf gebracht. Und die Vernunft, da mir ein Leben als Musiker doch als zu unstet erschien. Der Musik von Rock über Jazz bis Klassik fröne ich aber immer noch – ebenfalls mit Leidenschaft, so wie ich es bereits bei einer Tageszeitung, einem Monatsheft und jetzt eben dem wöchentlich erscheinenden Sonntagsblatt getan habe. Grenzenlos offen, fränkisch ehrlich und mit einem Gespür für verschiedenste Töne – das bin ich!

Das kriegen wir schon (oder fränkisch: Des grich mer scho)
  • Leitung der Regionalredaktion Nürnberg des Sonntagsblattes für Bayern
  • Nachrichten, Reportagen und Termine aus dem Kirchenkreis Nürnberg
  • Artikel aus Kultur, Historie und Gesellschaft für die Mantelredaktion des Sonntagsblattes
  • Beiträge der alle zwei Monate erscheinenden THEMA-Hefte
  • Spezialgebiete: Musik, Film, Literatur, Geschichte, Fotografie
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Glaube und Asyl

Gholamreza Sadeghinejad
Autor
Seit September 2018 hat Gholamreza Sadeghinejad bereits die landeskirchliche Projektstelle "Beheimatung Geflüchteter in der ELKB". Seine Berufung durch den Nürnberger Regionalbischof Stefan Ark Nitsche fand am 16. Februar in St. Markus in Nürnberg statt. Der Iraner hat in den langen Jahren der Flucht vor seinen muslimischen Landsleuten, die konvertierte Christen verfolgen, Geduld gelernt. Und Demut vor dem Glauben, den er auch den Iranern in Bayern nahebringt, die Christen werden wollen.

SIGENA-Stützpunkt Sündersbühl

Inge Hitzler beim Kochen im SIGENA-Stützpunkt in Nürnberg
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Da lebt man seit 30, 40 Jahren nebeneinander, kennt sich nur vom Sehen her – und plötzlich kocht, werkelt und sportelt man miteinander. Seit rund einem Jahr gibt es im Nürnberger Stadtteil Sündersbühl einen SIGENA-Stützpunkt, der von der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt gemeinsam mit der Stadtmission Nürnberg betrieben wird. Und der Treffpunkt in der Bertha-von-Suttner-Straße ist für viele der regelmäßigen Besucher mittlerweile unverzichtbar geworden.

Steine zum Sprechen bringen

Jüdischer Friedhof in Baiersdorf
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Etwa 1.300 Grabsteine sind auf dem jüdischen Friedhof in Baiersdorf zu finden, der älteste wahrscheinlich von 1561, der jüngste aus dem Jahr 1938. Wenn Susanne Talabardon durch die Reihen geht, dann fühlt sie sich "wie in einer großen Gruppe an Menschen, die alle miteinander reden", erklärt die Professorin für Judaistik an der Universität Bamberg. Zusammen mit ihren Studierenden versucht sie, nicht nur die Gräber zu erfassen, sondern auch deren Geschichten.

Kirchenkreis Nürnberg

St.-Erhards-Kirche in Sugenheim
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Was sich zum Jahreswechsel im Landkreis Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim abgespielt hat, kommt nicht alle Tage vor: Acht Kirchengemeinden aus den drei Dekanatsbezirken Neustadt, Bad Windsheim und Markt Einersheim sowie den zwei Kirchenkreisen Ansbach-Würzburg und Nürnberg haben am 1. Januar in der Sugenheimer St.-Erhards-Kirche den Grundstein für einen Verbund im Dekanatsbezirk Markt Einersheim gelegt. Für das Dekanat Neustadt bedeutet dieser Wechsel nicht nur personell einen Verlust.

Musik und Umwelt

Armin Hanika und eine seiner Gitarren aus heimischem Holz.
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Kann man als Gitarrenbauer das Klima retten? "Sicher nicht, aber man kann einen Beitrag dazu leisten", erklärt der Zupfinstrumentenbauermeister Armin Hanika aus Baiersdorf. Denn seit zwei Jahren verwendet er für einige Modelle keine Tropenhölzer mehr, sondern heimische Kirsche, Ulme, Elsbeere oder Ahorn. Dank eines extra entwickelten Thermomodifizierungsverfahrens funktioniert und klingt das nicht nur gut, sondern schützt auch die Umwelt.

Polit-Kabarett in Bad Windsheim

Erwin Pelzig in Bad Windsheim
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Ein Abend mit Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig ist anstrengend. Aber im positiven Sinne. Denn was der 59-Jährige in den rund zweieinhalb Stunden Solo-Show dem Besucher so alles zum Grübeln mit auf den Weg gibt, das ist zwar bewusstseinserweiternd, aber eben keinesfalls zum Abschalten. Auf seiner Tournee gastierte der Würzburger kürzlich im ausverkauften Bad Windsheimer Kursaal und sparte bei seinem Polit-Kabarett kaum jemanden aus - auch nicht die Kirchen.

Glaube & Kunst

Autor
"Die Bibel genießen" – diesen Vorschlag, wie man Gottes Wort auch empfangen kann, hört man wohl eher selten. Selina Sievers ist auf den Geschmack gekommen. Die Nürnbergerin hat eben ihren Bachelor als Grafikdesignerin an der Technischen Hochschule mit einer völlig neuartigen Illustration des Lukasevangeliums absolviert. Auf ihrer Reise durch das Leben Jesu sind dabei Bilder in ihrem Kopf und später auf dem Papier entstanden, die ein Genuss nicht nur für das Auge sind.

Soziales

Michaela Wachsmuth, Geschäftsführerin des Frauenwerks Stein
Autor
"Wegducken is’ nicht – man muss weiterkommen" – Michaela Wachsmuth, seit rund zwei Jahren Geschäftsführerin des Frauenwerks Stein, hat den "Schock" überwunden, dass ihrem Haus zum 1. Januar 2019 die Fachstelle für Frauenarbeit der ELKB wegfällt. In den vergangenen Monaten hat Wachsmuth die selbstständige Vereinigung in der Landeskirche neu aufgestellt. Und blickt jetzt mit einem neuen Konzept optimistisch in die Zukunft.

Maria und das Jesuskind in Stop-Motion

Nürnberg Altenfurt Kinder Kita Weihnachtsfilm
Autor
Sollen Kinder schon in der KiTa mit digitalen Medien arbeiten? Klares "Ja", wenn man die Verfilmung der Weihnachtsgeschichte der "Eulen"-Gruppe aus dem Evangelischen Haus für Kinder in Nürnberg-Altenfurt sieht. Mit ein bisschen Hilfe der Großen übernahmen die Kleinen von Regie und Requisite bis hin zu Ton und Kulisse sämtliche Aufgaben, die bei einem Filmdreh so anstehen. Und die nächsten Streifen sind dank eines von der Staatsregierung geförderten Medienprojekts bereits in der Mache.

Literatur

Ingo Stauch vor dem Martha-Maria-Krankenhaus in Nürnberg
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Es sind leise, aber meist lustige und oft auch nachdenkliche Geschichten, die der Nürnberger Autor Ingo Stauch in seinem zweiten, im Selbstverlag erschienenen Büchlein "Das angeknabberte Jesuskind" pünktlich zur Adventszeit vorlegt. Das Beste aber: Sie sind alle wahr. Zumindest teilweise. Genauso wie die Protagonisten der kleinen Weihnachtsgeschichten, in denen sich der Leser verblüffend oft wiederfindet.

Kirchentour

Suzan Baker und Dennis Lüddicke
Autor
Singen gehört schon von Kindesbeinen zum Leben von Suzan Baker. Der Glaube spielte in der Familie der oberfränkischen Sängerin auch immer eine Rolle. Vor knapp 20 Jahren hat er die Profi-Musikerin aber endgültig gepackt – seither singt sie immer wieder über ihre Erfahrungen mit Jesus und gestaltet mit ihrem Lebens- und Musikpartner Dennis Lüddicke sogar Gottesdienste. Mit "Christmas Songs" legt Suzan Baker jetzt eine Weihnachts-CD vor und geht auch auf eine kleine Kirchentour.