Timo Lechner

Redakteur Nürnberg | Kirche, Religion, Soziales, Kultur
Timo Lechner

Ober-, Mittel- oder Unterfranken – wo ist das Zentrum Frankens? Ganz klar im Herzen. So bin ich leidenschaftlicher Franke mit Weitblick über Bezirksgrenzen und auch über jede gedankliche Barriere hinaus. Das muss auch so sein, wenn man Sonntagsblatt-Redakteur in Nürnberg ist. Zur Offenheit gesellt sich Neugierde – wahrscheinlich war ich im früheren Leben mal eine Katze. So hat mich die Neugierde schon während der Schulzeit zum Beruf gebracht. Und die Vernunft, da mir ein Leben als Musiker doch als zu unstet erschien. Der Musik von Rock über Jazz bis Klassik fröne ich aber immer noch – ebenfalls mit Leidenschaft, so wie ich es bereits bei einer Tageszeitung, einem Monatsheft und jetzt eben dem wöchentlich erscheinenden Sonntagsblatt getan habe. Grenzenlos offen, fränkisch ehrlich und mit einem Gespür für verschiedenste Töne – das bin ich!

Das kriegen wir schon (oder fränkisch: Des grich mer scho)
  • Leitung der Regionalredaktion Nürnberg des Sonntagsblattes für Bayern
  • Nachrichten, Reportagen und Termine aus dem Kirchenkreis Nürnberg
  • Artikel aus Kultur, Historie und Gesellschaft für die Mantelredaktion des Sonntagsblattes
  • Beiträge der alle zwei Monate erscheinenden THEMA-Hefte
  • Spezialgebiete: Musik, Film, Literatur, Geschichte, Fotografie
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Literatur und Zeitgeschichte

Martin Niemöller Biografie Ziemann
Autor
Martin Niemöller (1892-1984) ist als Mitbegründer der Bekennenden Kirche und durch seine Reden zur Schuld der Deutschen nach 1945 bekannt. Dabei war er als Student in völkischen und antisemitischen Parteien und Verbänden aktiv und begrüßte 1933 die NS-Machtergreifung. Benjamin Ziemann rekonstruiert die Biographie eines streitbaren Kirchenpolitikers und Nationalisten, der die Weimarer Republik ebenso ablehnte wie Adenauers Politik der Westbindung und den Parteienstaat der Bundesrepublik.

Interview | Literatur

Reimer Gronemeyer Niedergang der Kirchen
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Bis zum Jahr 2060 wird sich die Zahl der evangelischen Kirchenmitglieder in Deutschland in etwa halbieren. Zu diesem Schluss kommt eine Studie die Universität Freiburg. Der Soziologe und evangelische Theologe Reimer Gronemeyer kann diesen düsteren Aussichten aber sogar letztlich kirchenrettende Aspekte abringen. In seinem im Claudius-Verlag erschienenen Buch "Der Niedergang der Kirchen – eine Sternstunde?" erzählt er davon, und auch in diesem Interview.

Hintergründe zum Fal

Autor
In diesem Beitrag geht es nicht um die Frage, ob ein Christ Menschen ertrinken lassen kann. Es geht um einen Pfarrer, der mit seinem "Ja" einen Beitrag zu einer Debatte leisten wollte. In einem kircheninternen Blatt wählte er als Überschrift eines Leserbriefs provokant "Ein Christ kann ertrinken lassen" – und erlitt von Amts wegen Schiffbruch. Dieser Fall ging bundesweit durch die Medien und wirft die Frage auf, wie es um die Debattenkultur in der evangelischen Kirche bestellt ist.

Hilfe für Obdachlose

Autor
Das Nürnberger Obdachlosenfrühstück ist seit über 30 Jahren eine Institution der Innenstadtgemeinden. Rund 300 Menschen kommen seit Mitte März zum "Obdachlosenfrühstück to go" an das Haus der Kirche "eckstein" für ein warmes Getränk und eine Tüte mit Lebensmitteln. An Heiligabend werden es wahrscheinlich doppelt so viele werden. Das ehrenamtliche Team um Diakonin Ute Kollewe ist gerüstet.

Markus Hörsch

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Zwischen den touristischen Magneten Lorenz- und Sebalduskirche übersieht mancher Nürnberg-Besucher schnell St. Jakob, wenn er die Innenstadt ansteuert. Rund 800 Jahre nach der Grundsteinlegung mag man meinen, das Baudenkmal sei längst auserforscht. Der Historiker Markus Hörsch hat jetzt einen neuen Kirchenführer geschrieben - und weist darin auf Details hin, die ihn immer wieder staunen lassen.

St. Sebald in Nürnberg

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Nachdem im Eingangsbereichs des Sebalder Pfarrhofs ein jüdischer Grabstein aus dem Jahr 1334 entdeckt worden ist, tauchte im Juli 2020 wieder ein rätselhafter Fund auf: Auf einer Holztüre kam der Spruch "An dieses Tor soll kein Kummer kommen" in hebräischer Schrift zum Vorschein. Die Kirchengemeinde und die Israelitischen Kultusgemeinde (IKGN) setzen sich für die jüdische Geschichte in der Darstellung Nürnberger Stadtgeschichte ein. Jetzt sind sie einen Schritt weiter.

Musik

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Das Schicksal einer Vierjährigen, die in Auschwitz ums Leben kam und deren Geschichte im Frühjahr auch im TV erzählt wurde, inspirierte den Treuchtlinger Kantor Raimund Schächer zu einer Orgelfantasie, die es bis an die US-amerikanische Harvard-Universität schaffte.

Ursprung im Neuen Testament

Autor
Nichts denken, nichts tun, einfach in Stille den Weg zu Gott im Gebet finden und in ruhevoller Wachheit in Beziehung treten – was auf den ersten Blick ein bisschen nach Esoterik oder irgendeiner fernöstlichen Technik klingt, ist in Wahrheit eine urchristliche Tradition. Das "Ruhegebet" hat seinen Ursprung im Neuen Testament. Der in Nürnberg lebende Markus Knipp will es bekannter machen.

Jugendkirche

Drinks und Gotteslob passen zusammen: In der Nachtkantine feiern junge Menschen einmal im Monat einen Gottesdienst in einer Bar.
Autor
Vor 15 Jahren startete mit der "Nikolai Youth Church" in Neuendettelsau die erste Jugendkirche der evangelischen Landeskirche, fünf weitere sollten folgen. In einer Studie wurde nun die Jugendkirchenarbeit in Bayern untersucht. Die Ergebnisse.

Fahrräder der Nürnberger VAG

Autor
Für viele Nürnberger ist das VAG-Rad das ideale Transportmittel für die letzte Meile zwischen Haltestelle und Haustür. Touristen nutzen die Fahrräder, die seit Mai 2019 von der Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg an rund 30 Standorten in der Stadt bereitgestellt wurden, aber auch für Städtetouren. VAG-Sprecherin Stefanie Dürrbeck erklärt, warum die zweirädrige Erweiterung des Angebots der Verkehrsgesellschaft für sie eine Erfolgsgeschichte ist.