Timo Lechner

Redakteur Nürnberg | Kirche, Religion, Soziales, Kultur
Timo Lechner

Ober-, Mittel- oder Unterfranken – wo ist das Zentrum Frankens? Ganz klar im Herzen. So bin ich leidenschaftlicher Franke mit Weitblick über Bezirksgrenzen und auch über jede gedankliche Barriere hinaus. Das muss auch so sein, wenn man Sonntagsblatt-Redakteur in Nürnberg ist. Zur Offenheit gesellt sich Neugierde – wahrscheinlich war ich im früheren Leben mal eine Katze. So hat mich die Neugierde schon während der Schulzeit zum Beruf gebracht. Und die Vernunft, da mir ein Leben als Musiker doch als zu unstet erschien. Der Musik von Rock über Jazz bis Klassik fröne ich aber immer noch – ebenfalls mit Leidenschaft, so wie ich es bereits bei einer Tageszeitung, einem Monatsheft und jetzt eben dem wöchentlich erscheinenden Sonntagsblatt getan habe. Grenzenlos offen, fränkisch ehrlich und mit einem Gespür für verschiedenste Töne – das bin ich!

Das kriegen wir schon (oder fränkisch: Des grich mer scho)
  • Leitung der Regionalredaktion Nürnberg des Sonntagsblattes für Bayern
  • Nachrichten, Reportagen und Termine aus dem Kirchenkreis Nürnberg
  • Artikel aus Kultur, Historie und Gesellschaft für die Mantelredaktion des Sonntagsblattes
  • Beiträge der alle zwei Monate erscheinenden THEMA-Hefte
  • Spezialgebiete: Musik, Film, Literatur, Geschichte, Fotografie
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Karfreitag & Ostern 2020

Hoffnung aus dem Osterei Herzogenaurach 2020
Mit dem Palmsonntag begann für Christinnen und Christen die wohl ungewöhnlichste Karwoche ihres Lebens: Eine ohne Kirche. Das ist für viele fast wie Weihnachten ohne Christmette. Doch die Gemeinden laufen in der Corona-Krise zur Höchstform auf und haben eine Menge Ideen für dieses alternative Osterfest - sowohl digital, als auch offline.

Amt für Gemeindedienst (AfG)

 Gudrun Scheiner-Petry, Andrea König, Birgit Keitel und Eva Glungler haben die Frauenarbeit der ELKB im Blick.
Autor
Die "Fachstelle für Frauenarbeit" in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern gibt es als solche nicht mehr. Die Aufgaben und die Angebote aber. Und am Amt für Gemeindedienst (AfG) in Nürnberg werden die frauenspezifischen kirchlichen Themen seit rund einem Jahr nicht nur verwaltet, wie Leiterin Gudrun Scheiner-Petry erklärt. Im Gespräch mit dem Sonntagsblatt erklären die Chefin und drei Referentinnen, woran dort so alles getüftelt wird.

Elisabeth Hann von Weyhern und Stefan Ark Nitsche

Autor
Zum Osterfest 2020, das unter dem Zeichen der Corona-Krise steht und das nicht wie herkömmlich in Gottesdiensten gefeiert werden kann, wenden sich die Nürnberger Regionalbischöfe Elisabeth Hann von Weyhern und Stefan Ark Nitsche in einem persönlichen Schreiben an die Gemeinden.

Kirche in der Corona-Krise

Fürth St. Michael Altar
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Abgesagt sind bis 19. April in allen evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden in Bayern sämtliche Veranstaltungen und Gottesdienste. Das hat es so noch nie gegeben, setzt aber neue Kräfte frei. Die Haupt- und Ehrenamtlichen sind nicht nur kreativ im Schaffen neuer Angebote, wie eine Umschau in den Stadt- und Landgemeinden des Kirchenkreises Nürnberg zeigt.

Seelsorge digital

Das "Lob der Langeweile"
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Kirche will Räume schaffen – ein ganz moderner Gedanke eigentlich. Was aber, wenn dieser Raum das Internet ist, weil sich die Menschen wegen eines Virus nicht mehr persönlich versammeln sollen? In Nürnberg wird das Netz mit Video-Gottesdiensten und -andachten in der Coronakrise nicht nur kreativ, sondern teils sehr professionell genutzt.

Bayerische Diakone

Ausstellungsstück im Rummelsberger Diakoniemuseum
Autor
Wann und wo haben Menschen aus Bayern in den vergangenen 200 Jahren diakonisch gewirkt – als Missionare, Ärzte, Diakonissen und Diakone? Welche Geschichte haben sie von ihren Reisen mitgebracht und welche Menschen stecken dahinter? Fragen, denen Historiker Thomas Greif nachspürt. Für die Ausstellung "Ferne Nächste" sucht der Leiter des Diakoniemuseums in Rummelsberg jetzt Exponate und Erinnerungen, die von Bayern aus irgendwo auf der Welt gesammelt und erlebt wurden.

Interview zum neuen Buch

Peter Maffay
Autor
Peter Maffay ist nicht nur Sänger und Musiker, sondern schafft durch seine Stiftung auch Schutzräume für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Und dies vorwiegend auf seinem Bio-Landwirtschaftsbetrieb Gut Dietlhofen in Weilheim in Oberbayern. In „Hier und Jetzt“ nimmt Maffay den Leser mit auf eine Reise über den Hof und entwickelt mit vielen biographischen Rückblenden sein Bild von einer besseren Zukunft.

Musik und Glaube

Benedicta Kleiner, Leiterin des ökumenischen Nürnberger Projektchors, mit Tochter Benigna Munsi und den beiden Mit-Sängerinnen Laura und Evelyn Buchholz
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"Seit ich sprechen kann, singe ich auch", sagt Benigna Munsi. Dem Nürnberger Christkind gehört eine von rund 25 Stimmen des Projektchors der ökumenischen Singgemeinschaft St. Bonifaz in Nürnberg. Sie gehört zum Chor der 600, die in der Bayreuther Oberfrankenhalle das Martin-Luther-King-Musical aufführen. Bei einer Probe war das Sonntagsblatt dabei. Und Benigna ist nicht die Einzige, die mitfiebert.

Manchmal schenkt Moses Hoffnung

Leiter Horst Fuchs, Sozialdienstleiterin Anca Büttner und Pflegehelfer Anatolij Korshov vor dem Evangelischen Altenheim in Nürnberg
Autor
Seit acht Jahren ist im Leben von Anatolij Korshov nichts mehr wie in den rund vier Jahrzehnten zuvor: Seit 2012 lebt der Ukrainer mit seiner Familie nach der Flucht vor politischer Verfolgung in Nürnberg, sein Aufenthaltstitel wird immer wieder verlängert.

Theater im Landeskirchlichen Archiv

Schüler des Nürnberger Melanchthon-Gymnasiums
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Es ist über 200 Jahre her, dass das Schauspiel »Edelmuth in Niedrigkeit« aufgeführt wurde. Dabei ist die Geschichte des Gärtnerjungen »Töffel«, der die Standesschranken seiner Zeit überwindet, ganz aktuell, findet Sabine Reichert vom Landeskirchlichen Archiv (LAELKB) in Nürnberg. Sie präsentiert ihren Fund aus dem Zeitschriftenarchiv gerade in der Ausstellung »Schatzkiste 2020«. Und Schüler des Melanchthon-Gymnasiums führen das lehrreiche Kinderstück am 9. März dort auch auf.

Mehr als "Von guten Mächten"

Bonhoeffer-Ausstellung in Roth
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Sein Gedicht "Von guten Mächten" kennt man, es sind viele Kirchen und Schulen nach dem evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) benannt. Dass einer der wichtigsten Vertreter des Widerstands im Nationalsozialismus im KZ Flossenbürg in Bayern seinen Tod fand, wissen Eingefleischte noch. Eine Wanderausstellung des Evangelischen Presseverbands für Bayern (EPV) zeigt Bonhoeffer jetzt in allen Facetten – zum ersten Mal vom 6. bis 24. März in der Stadtkirche in Roth.

Glaube und Asyl

Gholamreza Sadeghinejad
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Seit September 2018 hat Gholamreza Sadeghinejad bereits die landeskirchliche Projektstelle "Beheimatung Geflüchteter in der ELKB". Seine Berufung durch den Nürnberger Regionalbischof Stefan Ark Nitsche fand am 16. Februar in St. Markus in Nürnberg statt. Der Iraner hat in den langen Jahren der Flucht vor seinen muslimischen Landsleuten, die konvertierte Christen verfolgen, Geduld gelernt. Und Demut vor dem Glauben, den er auch den Iranern in Bayern nahebringt, die Christen werden wollen.

SIGENA-Stützpunkt Sündersbühl

Inge Hitzler beim Kochen im SIGENA-Stützpunkt in Nürnberg
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Da lebt man seit 30, 40 Jahren nebeneinander, kennt sich nur vom Sehen her – und plötzlich kocht, werkelt und sportelt man miteinander. Seit rund einem Jahr gibt es im Nürnberger Stadtteil Sündersbühl einen SIGENA-Stützpunkt, der von der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt gemeinsam mit der Stadtmission Nürnberg betrieben wird. Und der Treffpunkt in der Bertha-von-Suttner-Straße ist für viele der regelmäßigen Besucher mittlerweile unverzichtbar geworden.