Timo Lechner

Redakteur
Timo Lechner

Ober-, Mittel- oder Unterfranken – wo ist das Zentrum Frankens? Ganz klar im Herzen. So bin ich leidenschaftlicher Franke mit Weitblick über Bezirksgrenzen und auch über jede gedankliche Barriere hinaus. Das muss auch so sein, wenn man Sonntagsblatt-Redakteur in Nürnberg ist. Zur Offenheit gesellt sich Neugierde – wahrscheinlich war ich im früheren Leben mal eine Katze. So hat mich die Neugierde schon während der Schulzeit zum Beruf gebracht. Und die Vernunft, da mir ein Leben als Musiker doch als zu unstet erschien. Der Musik von Rock über Jazz bis Klassik fröne ich aber immer noch – ebenfalls mit Leidenschaft, so wie ich es bereits bei einer Tageszeitung, einem Monatsheft und jetzt eben dem wöchentlich erscheinenden Sonntagsblatt getan habe. Grenzenlos offen, fränkisch ehrlich und mit einem Gespür für verschiedenste Töne – das bin ich!

Das kriegen wir schon (oder fränkisch: Des grich mer scho)
  • Leitung der Regionalredaktion Nürnberg des Sonntagsblattes für Bayern
  • Nachrichten, Reportagen und Termine aus dem Kirchenkreis Nürnberg
  • Artikel aus Kultur, Historie und Gesellschaft für die Mantelredaktion des Sonntagsblattes
  • Beiträge der alle zwei Monate erscheinenden THEMA-Hefte
  • Spezialgebiete: Musik, Film, Literatur, Geschichte, Fotografie

Blindenhunde

Autor
»Such ascensore« - wenn Daniel Puff mit Blindenführhündin Lotta unterwegs ist und einen Fahrstuhl sucht, spricht der Nürnberger italienisch. Rund 40 Befehle hat das Tier in dieser Sprache gelernt. Hilfreich, damit der Hund nicht in der Öffentlichkeit von zufälligen Kommandos auf fränkisch verwirrt wird. Das ist nur einer der Tricks, die Blindenführhunde während ihrer Ausbildung lernen.
ShareFacebookTwitterGoogle+Share

Flüchtlinge

Bild aus der GU für Frauen in Kattenhochstatt
Autor
Sie waren auf der Flucht. Manchmal vor ihren Männern, die sie in der Heimat prostituieren wollten oder sie und die Kinder geschlagen haben. Manchmal aber auch mit ihren Männern und der Familie, wegen dem Krieg. In Deutschland angekommen, verabschiedete sich der Gatte dann. Ohne Schutz in einer Gemeinschaftsunterkunft (GU) bedeutet das für manche Frau den Beginn eines neuen Martyriums. Gut, dass es seit wenigen Wochen das Haus Noomi gibt. Wohl einzigartig in Franken.
ShareFacebookTwitterGoogle+Share

Rentner als Entwicklungshelfer

Gerhard Liwanetz (rechts) mit dem Leiter der nepalesischen Hilfsorganisation »Faith« bei der Arbeit an einem Kinderspielplatz.
Autor
Nach der Rente ins Ehrenamt – das machen glücklicherweise viele. Nur wenige kommen dabei aber so viel in der Welt umher wie Gerhard Liwanetz. Den ehemaligen Ingenieur für Garten- und Landschaftsbau zieht es immer wieder in die Ferne. Zuletzt baute er für die Organisation »Senior Experten Service« (SES) in Nepal einen Kinderspielplatz aus Autoreifen. Demnächst zieht es ihn aber wieder nach Südasien mit den »Ingenieuren ohne Grenzen«, um die Wasserversorgung in dem nepalesischen Bergdorf Lurpung zu verbessern.
ShareFacebookTwitterGoogle+Share

Michaela Wachsmuth

Autor
Ein »gut bestelltes Haus« wollte Isolde Heine-Wirkner, geschäftsführende Vorständin des FrauenWerk Stein, ihrer Nachfolgerin Michaela Wachsmuth hinterlassen, als sie zum 30. November in den Ruhestand ging. Und eigentlich hat die Juristin das auch geschafft. Wäre da nicht das »Ei«, das die bayerische Landeskirche der Einrichtung vor wenigen Wochen gelegt hat: Die seit Jahren in Stein angesiedelte Fachstelle für Frauenarbeit soll der Bildungsstätte entzogen werden. Doch für die Frauen kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.
ShareFacebookTwitterGoogle+Share

Ökumenisches Projekt

Autor
»Aufs Maul geschaut« und dies künstlerisch verarbeitet haben in Anlehnung an Martin Luthers bekannten Satz im Reformationsjubiläumsjahr 2017 schon viele. Den Blick auf die Bibel richten wollten die christlichen Gemeinden aus Cadolzburg in einem ökumenischen Gemeinschaftsprojekt. Alle Gemeindeglieder wurden aufgerufen, ihren persönlichen Bezug zur Heiligen Schrift für das »Cadolzburger Bibelheft« zu bekunden. Jetzt liegt das kleine Büchlein vor – die Vielfalt begeistert und überrascht.
ShareFacebookTwitterGoogle+Share

Gert Steinbäcker spricht

Gert Steinbäcker
Autor
Nachdem STS, eine der erfolgreichsten österreichischen Bands der letzten 30 Jahre, ihre Live-Aktivitäten im Jahr 2015 beendet hat, kehrt nun Gert Steinbäcker, das erste S, auf die Bühne zurück. Im Interview erzählt der 64-Jährige Österreicher einiges über seine Wahlheimat Griechenland und sein Verhältnis zur digitalisierten Welt.
ShareFacebookTwitterGoogle+Share

Musik & Kirche

Klaus Wedel
Autor
Nachdem Klaus Wedel mit über 40 Dienstjahren der älteste hauptamtliche Kirchenmusiker in Bayern ist, denkt der in Roth lebende Musiker so langsam an die Rente. Aber nur ganz langsam. Denn es gibt noch viel zu tun. Nicht nur mit seinem Kammerchor Roth, mit dem er am 22. Oktober in der evangelischen Stadtkirche Händels »Messias« aufführte. Bald gibt Wedel neue Bücher mit Begleitsätzen für Gesangbuchlieder für Orgel und Posaunenchor heraus. Tiefer gesetzt, weil es nötig ist.
ShareFacebookTwitterGoogle+Share

Reformation

Kuratorin Frederike Schmäschke mit dem Gemälde
Autor
Ob es nun 25 Jahre bis zum nächsten Jubiläumsjahr der Reformation dauert, bis Konrad Weigands Gemälde »Luthers Hochzeit« wieder aus den Archiven der Stadt Nürnberg kommt? Es wäre schade, wenn das riesige Bild von der Wand im Nürnberger Stadtmuseum im Fembo-Haus am 12. November verschwände und lange nicht mehr zu sehen sein würde. Wo es dann eingelagert wird, das gehört zu den bestens gehüteten Geheimnissen der Stadt.
ShareFacebookTwitterGoogle+Share