Liedermacher

Musik und Glaube

Pfarrer und Liedermacher Clemens Bittlinger
"Wir wollen aufstehn, aufeinander zugehn" – in Kirchen, Klöstern und auf Festivals wird dieses Lied gesungen, in Kindergärten, Schulen, sogar Altenheimen. Millionen Klicks hat es bei YouTube in unzähligen Versionen und damit schon Kultstatus erreicht. Es ist der größte Hit des hessischen Liedermachers und Pfarrer Clemens Bittlingers, der am 8. August seinen 60. Geburtstag feiert.

Fränkische Mundart

Johann Müller
Autor
Launige Alltagsbetrachtungen aus dem Steigerwald, verklärte Verse über die verloren gegangene Unbekümmertheit der Jugend und bissige bis nachdenkliche Analysen des Zwischenmenschlichen - all dies gehört seit Jahren zur "Gschicht" von Liedermacher Johann Müller. Und seit zwei Jahren eben auch Depression und Burn out, von denen der 57-Jährige bei seinem ersten Konzert nach langer Krankheitspause in Gnodtstadt freimütig erzählte.

Musik und Ökumene

Der Liedermacher und evangelische Pfarrer Johannes Matthias Roth aus Nürnberg auf dem Petersplatz in Rom.
Tausende Katholiken singen seine Lieder: Der evangelische Pfarrer und Liedermacher Johannes M. Roth aus Franken hat den Mottosong für die große europäische Ministranten-Wallfahrt geschrieben, zu der sich Ende Juli Zehntausende Jugendliche nach Rom aufmachen. Als ökumenisch-musikalischer Brückenbauer ist Pfarrer Roth ein Wiederholungstäter. Den Wettbewerb für das Wallfahrts-Mottolied hat er nun bereits zum zweiten Mal gewonnen.

Jubiläum

Fredrik Vahle im Jahr 2012.
Viele Kindergarten-Generationen können Fredrik Vahles Songs noch als Erwachsene trällern: das "Katzentanz-Lied", den "Cowboy Jim aus Texas" oder "Anne Kaffeekanne". Der Kinder-Liedermacher, Autor und Germanist Fredrik Vahle gilt als "Vater des neuen deutschen Kinderlieds". Am 24. Juni wurde er 75 Jahre alt. Er hat unzählige Kinderhits komponiert, die längst zu Klassikern geworden sind und veröffentlichte Schallplatten, Lieder- und Kinderbücher.

70. Geburtstag

Konstantin Wecker bei einem Konzert in Nürnberg.
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Dass Konstantin Wecker 70 Jahre alt wird, das hätte er selbst vor etwa 20 Jahren wohl am wenigsten geglaubt. Anfang der 1990er-Jahre steckte der Münchener Musiker im Drogensumpf und besang sein Kokain. Ein Thema, das ihn heute nervt und das er im Gespräch ganz bayerisch mit "jetzt ko da amoi a Ruah sei" kommentiert. Die Sucht hat aber keine äußerlichen Spuren hinterlassen.