Rom

Musik und Ökumene

Der Liedermacher und evangelische Pfarrer Johannes Matthias Roth aus Nürnberg auf dem Petersplatz in Rom.
Tausende Katholiken singen seine Lieder: Der evangelische Pfarrer und Liedermacher Johannes M. Roth aus Franken hat den Mottosong für die große europäische Ministranten-Wallfahrt geschrieben, zu der sich Ende Juli Zehntausende Jugendliche nach Rom aufmachen. Als ökumenisch-musikalischer Brückenbauer ist Pfarrer Roth ein Wiederholungstäter. Den Wettbewerb für das Wallfahrts-Mottolied hat er nun bereits zum zweiten Mal gewonnen.

Frühchristliche Kunst

Schätze frühchristlicher Grabkultur erstrahlen nach 25 Jahren Restaurierung in neuem alten Glanz: ein »guter Hirte« in den Domitilla-Katakomben in Rom.
Touristen besuchen in Rom vor allem die Katakomben an der Via Appia Antica, wenn sie sich auf die Spuren der frühen Christen begeben. An der Regina Viarium, der Königin der Straßen, können sie heute noch Ausflüge in vergangene Zeiten mit Schafherden auf dem Basaltpflaster, überwachsenen Mauern und Ruinen monumentaler Grabstätten unternehmen. Weniger bekannt als diese Grabanlagen, aber besonders reich an Malereien und Inschriften ist die größte der römischen Katakomben, die nach der Adligen Domitilla aus dem Kaisergeschlecht der Flavier benannt ist. Aktuelle Funde und Restaurierungen können Besucher dieser Katakombe bald in einem neuen Museum betrachten.