9.10.2020
Weltreligionen

Straubinger Religionsgespräch geht über "Jerusalem, Rom und Mekka"

Zum 15. Straubinger Religionsgespräch laden die drei Vertreter der monotheistischen Religionen am 15. Oktober ein. Mehr über die Veranstaltung erfahren Sie hier.
Jerusalem - Blick über die Grabeskirche auf den Tempelberg und den Felsendom.
Jerusalem - Blick über die Grabeskirche auf den Tempelberg und den Felsendom.

"Jerusalem - Rom - Mekka" lautet das Thema, bei dem die drei Städte und ihre besondere Bedeutung für Christen, Juden und Muslime vorgestellt werden sollen, teilte der evangelische Pfarrer Hasso von Winning mit, der auch Gastgeber der Veranstaltung ist.

Außerdem nehmen teil: Rabbiner Mendel Muraiti, ein Vertreter der türkisch-islamischen Gemeinde sowie der katholische Pfarrer Heinrich Weber, der in das Thema einführt.

Idee des Religionsgespräches

Idee der Religionsgespräche sei es, dass Angehörige der verschiedenen Religionen "nicht übereinander, sondern miteinander reden und sich nicht gegeneinander ausspielen lassen", sagte von Winning.

Das "Straubinger Bekenntnis"

Grundlage für die Religionsgespräche ist das "Straubinger Bekenntnis", eine gemeinsame Erklärung der Religionen, in der sie sich zu einem Zusammenleben in Respekt und Toleranz bekennen.

Aufgrund der Pandemie wird das Religionsgespräch im Rittersaal der Stadt Straubing im Herzogschloss abgehalten, Beginn ist um 19.30 Uhr. 

ShareFacebookTwitterShare

Weitere Artikel zum Thema:

NS-Vergangenheit

Während der NS-Zeit ist im Zuge von Zwangsenteignungen viel jüdisches Eigentum in den Besitz nicht-jüdischer Haushalte gekommen. Dort lässt es sich teilweise heute noch finden. Die Forscherin Caroline Lange geht den Geschichten dieser Gegenstände wissenschaftlich nach.

Corona und Kirche

Heinrich Bedford-Strohm
Neu eingeführten Formaten sei es zu verdanken, dass die evangelische Kirche an Ostern rund zehn Millionen Menschen mit Gottesdiensten erreicht habe. Dies sei "mehr als je zuvor in den vergangenen Jahren", sagte Bedford-Strohm einem Magazin.