Zeltlager

Kinder und Religion

Tausende Kinder besuchen jedes Jahr kirchliche Kinderzeltlager in Bayern. Pandemiebedingt sind diese aber ausgefallen. Für viele eine schwierige Situation – in einer ohnehin tristen Zeit. Wir haben uns auf dem Gelände der Jugendbildungsstätte Königsdorf umgeschaut. Wie ist die Situation dort – und wie geht es jetzt weiter?

Lagerfeuerromantik nach Plan

Lindenbichl-Mannschaft am Anlegesteg
Lindenbichl ist legendär: Seit 67 Jahren fahren Kinder und Jugendliche in den Sommerwochen in das Zeltlager der Halbinsel im oberbayerischen Staffelsee. Auch an diesem Wochenende herrscht dort wieder Hochbetrieb: 262 Kinder steigen am Samstag mit ihren 57 Leiterinnen und Leitern auf den Ausflugsdampfer "Seehausen" nach "Libi". Auf Diakonin Lea Petrat und die Ehrenamtlichen der "Mannschaft" warten dann sechs Wochen logistischer Großkampf.

Abschied in den Ruhestand

Freundlicher Menschenverbinder: Diakon Peter Klentzan.
Von Zeltlagern und lutherischen Apfelbäumchen: Am 12. März wird der Diakon, Traumatherapeut und "Wings of Hope"-Gründer Peter Klentzan in den Ruhestand verabschiedet – in der Dachauer Versöhnungskirche, dort, wo vieles in seinem Leben zusammenkommt: berufliche Stationen, Zeltlager, die Schrecken dessen, was Menschen einander antun können, von der christlichen Hoffnung getragene Flügelschläge auf dem Weg zu Heilung und Frieden.