6.04.2020
Hackathon

Regensburgerin Anna-Nicole Heinrich über den Hackathon #glaubengemeinsam

Mehr als 700 Teilnehmerinnen, über 50 Projekte und etliche Ideen für die digitale Kirche von Morgen: Das ist das Ergebnis des Hackathons #glaubengemeinsam, das die EKD-Jugendbeauftragten initiiert haben. Eine Bilanz.
Anna-Nicole Heinrich im Livestream Hackathon Glaubengemeinsam
Anna-Nicole Heinrich im Livestream des Hackathons #glaubengemeinsam.

Eines ist sicher: Der Hackathon #glaubengemeinsam wird die digitale Kirche voranbringen. Es waren nur 48 Stunden, die die EKD-Jugenddelegierten von 3. bis 5. April vorgesehen hatten. Doch diese hatten es in sich: Mehr als 700 Teilnehmer meldeten sich an, über 50 Projekte wurden  bearbeitet.

Anna-Nicole Heinrich aus Regensburg ist eine der Organisatorinnen des digitalen Events. Die Synodale der bayerischen Landeskirche und Jugenddelegierte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zieht im Sonntagsblatt-Interview eine erste Bilanz.

Was war die größte Herausforderung des Hackathons #glaubengemeinsam?

Heinrich: Die größte Herausforderung war es, eine gute Struktur auf die Beine zu stellen, in der sich möglichst einfach möglichst viele Leute mit unterschiedlichen Hintergründen zusammen finden können. Während des Hackathons selbst waren die Livestreams wohl das zeitlich aufwendigste, aber ein Punkt, der am meisten Spaß gemacht hat.

Was hat euch Organisatoren am meisten überrascht?


Das sich alle so gut in den Teams zusammengefunden haben, kaum Leute auf dem Weg verloren gegangen sind und wir so viele mega geile Ideen am Ende des Hackathons stehen haben. Es ist einfach unglaublich, wie viele tolle Leute sich für dieses Projekt begeistern lassen konnten.

Wie geht es jetzt weiter mit den Projekten, dem Hackathon, neuen Ideen?

Der Hackathon ist nun vorbei. Aber wir haben eine Expert:innenrunde zusammengestellt, die in der nächsten Woche alle Ideen sichtet und gemeinsam mit uns überlegen wird, wie wir möglichst vielen Projekten Unterstützung anbieten, um in eine Realisierungsphase überzugehen. Wir hoffen, dass viele Projektteams einfach weiter an ihren Ideen arbeiten, sich vernetzen und Unterstützung finden. Wir werden die nächsten Wochen auch schauen, wie #glaubengemeinsam da irgendwie auch nochmal ein verbindendes Motto werden kann. Wir bleiben dran, aber jetzt benötigen wir alle erst einmal ein paar Tage Pause :).

Ein Teil der Projektvideos kann auf dem Youtube-Kanal angeschaut werden. Weitere Informationen zu den Projekten sollen in einigen Tagen auch auf der Webseite der Veranstalter www.glaubengemeinsam.de zu sehen sein. Weitere Informationen über den Hackathon gibt es im Newsticker zum Hackathon

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