München (epd). Die Diakonie München und Oberbayern holt ihre Pflege- und Altenarbeit wieder zurück in den Mutterkonzern. Zum 1. Oktober rücke die bisher selbstständige Tochterfirma "Hilfe im Alter gGmbH" unter das Dach der Diakonie München und Oberbayern, teilte der Wohlfahrtsverband am Donnerstag in einer Presseerklärung mit. Die Hilfe im Alter habe sich stets mit der Fortentwicklung von Sozialer Arbeit beschäftigt, von Pflegeorganisation über Weiterbildung von Mitarbeitenden bis zum Einsatz digitaler Lösungen, sagte Vorstandssprecherin Andrea Betz. "Dieses Wissen wollen wir noch stärker in der gesamten Diakonie nutzen."
Bei der Hilfe im Alter begleiten den Angaben zufolge 1.500 Mitarbeitende mehr als 1.700 Menschen in der stationären und ambulanten Pflege. Rund 7.000 Menschen nutzen darüber hinaus jedes Jahr die Angebote der offenen Altenhilfe. "Der Mensch steht für uns im Zentrum unserer Arbeit", sagte Dirk Spohd, bislang Geschäftsführer der Hilfe im Alter und künftig Leiter des Geschäftsbereichs "Senioren und Pflege". Durch die Umstrukturierung ändere sich für die Klienten nichts: Die Einrichtungen und Angebote würden "in gewohnter Qualität" und mit den gleichen Ansprechpersonen weitergeführt.