Der Evangelische Pressedienst (epd) in Bayern hat seine langjährige Nürnberg-Korrespondentin Jutta Olschewski (63) am Dienstag offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Olschewski war seit 2010 für den epd von Nürnberg aus für große Teile Mittelfrankens zuständig. Zuvor war sie bereits von 1997 bis 2002 und dann wieder von 2007 bis 2010 als Augsburg-Korrespondentin für die Nachrichtenagentur tätig.
Karsten Frerichs, Chefredakteur der epd-Zentralredaktion in Frankfurt am Main, würdigte Olschewskis Arbeit für die Agentur. Sie sei ihr ganzes Berufsleben "voller Neugier auf Menschen zugegangen" und habe die "Lust an der guten Geschichte" nie verloren. Sie verkörpere damit die Stärke des epd, die in der regionalen Verankerung liege. Die Qualität des epd hänge maßgeblich von seinen mehr als 30 Standorten bundesweit ab.
Olschewski war mehr als 30 Jahre beim EPV
Der Direktor des Evangelischen Presseverbandes für Bayern (EPV), Roland Gertz, erinnerte an die multimediale Begabung Olschewskis. 1990 hatte sie beim EPV als Radiojournalistin begonnen, ehe sie 1997 nach Augsburg wechselte. Von dort aus belieferte sie den epd-Landesdienst und verantwortete für die evangelische Wochenzeitung "Sonntagsblatt" die Regionalseiten aus dem damaligen Kirchenkreis Schwaben. Insgesamt sei sie so mehr als 30 Jahre beim EPV gewesen, der auch Träger des epd-Landesdienstes ist.
Der bayerische epd-Chefredakteur Daniel Staffen-Quandt würdigte Jutta Olschewski als "eine phänomenale Geschichtenerzählerin", die Themen ausgegraben und Menschen eine Plattform geboten habe, die sonst wenig Aufmerksamkeit erfahren hätten. Im bayerischen Redaktionsteam habe sie als Dienstälteste ihre Berufserfahrung weitergegeben und sei zudem selbst in den stressigsten Situation stets ein "wohltuender Pol an Gelassenheit" gewesen.
Der epd-Landesdienst berichtet als Teil der bundesweiten epd-Arbeitsgemeinschaft aus dem Gebiet der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB), das deckungsgleich mit dem Freistaat Bayern ist.
(epd)