Fürth (epd). Die Zahl der Studierenden in Bayern hat sich nach dem G9-Knick des vergangenen Jahres wieder normalisiert. Für das gerade gestartete Wintersemester 2026/27 erwarteten die Hochschulen in Bayern 68.392 Studienanfänger, das seien 19,5 Prozent mehr als vor einem Jahr, teilte das Landesamt für Statistik am Dienstag mit. Noch deutlicher falle der Zuwachs bei den Universitäten aus: 40.314 Erstsemester gehen dort an den Start, das sind 33,6 Prozent mehr als im Wintersemester 2025/26.
Weil im Jahr 2025 die Schulzeit an den bayerischen Gymnasien wieder von acht auf neun Jahre verlängert worden war, gab es einen deutlich kleineren Abiturjahrgang als üblich. Dieser Rückgang sei jetzt wieder aufgeholt worden, so die Statistiker. Insgesamt seien im Freistaat derzeit Schätzungen zufolge 403.333 Personen für ein Studium immatrikuliert, das entspreche einem leichten Anstieg um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.