Evangelische Morgenfeier
Wir wollen und können dank moderner Technik fast alles im Voraus planen. Doch Gott ist das Gegenteil von menschlicher Planbarkeit. Wenn wir das begreifen und annehmen, wartet ein viel größeres Geschenk auf uns als wir es je planen könnten.
Ein brennender Dornbusch
Ein brennender Dornbusch.

Stellen Sie sich vor, liebe Leserinnen und Leser: Sie lassen Ihr Leben vor dem inneren Auge vorüberziehen. Woran werden Sie sich besonders erinnern? Vermutlich sind es Momente und Situationen und Momente wie diese…

  • Der Moment, wo der Schwangerschaftstest eine deutliche senkrechte Linie zeigt: positiv. Und dieses Gefühl: die Knie werden weich.
  • Die schreckliche Diagnose und der Krankenhausaufenthalt. Ein Einbruch. Die Nacht, in der die Bomben fielen. Als die Flut kam.. Der Moment, in dem die Freundin mit gepackten Koffern die gemeinsame Wohnung verlässt. Die Tür, die hinter ihr ins Schloss fällt.
  • Nach der Geburt: das winzige Menschlein im Arm. Die erste Nacht mit dem geliebten Menschen. Das Coming-Out vor den Eltern. Der Augenblick, wenn der Sarg ins Grab gelassen wird. Ein Abschied. Unwiderruflich.
  • Oder: der Jubel als der Anruf kommt: Sie haben die Stelle bekommen.
  • Oder: die stille Stunde in einer Kapelle auf dem Jakobsweg.

In solchen Lebenssituationen ist der innere Film auf Slow Motion geschaltet. Diese Momente sind Kernszenen unserer ganz persönlichen Lebensgeschichte, sie hinterlassen in unserem Inneren gestochen scharfe Bilder und Töne.

Wir erinnern dann in aller Schärfe, wer was gesagt hat. An Gesten. Den Ausdruck in den Augen des anderen. Was ich gefühlt habe. Wer wie ausgesehen hat. Dialoge. Scharfe innere Klips.

Wir könnten unser Leben erzählen, in dem wir diese Momente aneinanderreihen.

Wir erinnern uns scharf. Ob wir uns immer richtig erinnern, darüber kann man dann streiten.

In jedem Fall sind es die unvorhergesehenen Momente, an die wir uns erinnern. Momente, die man nicht planen oder erahnen konnte oder die man sich nicht ausmalen konnte, weil sie dann doch ganz anders waren als gedacht. Diese Momente, die mir ungeplant ins Leben plumpsen, in denen ich herausgefordert bin, wo ich schutzlos in meinem eigenen Leben herumstehe. Diese Momente, die mich aus der Bahn werfen. Diese Momente, in denen von mir volles Risiko erwartet wird, von denen ich im Guten wie im Bösen überrascht werde.

Könnte es sein, dass wir in Zeiten leben, wo diese Momente, die Überraschungsmomente weniger werden?

Auf jeden Fall können wir - dank moderner Technik – vieles vorausplanen, wo wir früher überrascht wurden.

So eine Reise zum Beispiel: Wenn wir uns heute auf Reisen begeben, dann haben wir in der Regel die Tickets für die Bahn bereits zum Superpreis vier Wochen vor Reiseantritt gebucht, wir haben uns beim Campingplatz einloggt und wissen wie weit vom Meer entfernt unser Zelt stehen wird. Die Fahrräder sind reserviert. Oder die AirBnb-Wohnung in der Stadtmitte.

Wir versuchen, alles zu planen

Jede Etappe ist vorausbedacht, oft auch vorausbezahlt. Und wenn ein Zug oder ein Flug Verspätung hat, bekommen wir eine Nachricht aufs Handy. Die Überraschung besteht vielleicht noch darin, dass das Hotelzimmer nach hinten rausgeht und schimmelt und ich mir die Kosten per Rechtsanwalt erstatten lassen muss.

So wie wir unsere Reisen planen, so versuchen wir auch unser Leben vorauszuplanen.

Die Bücherregale beim Buchhändler oder bei Amazon sind voller Ratgeber, wie man das Lebensrisiko minimieren kann und die Sicherheit maximieren.

Den Ratgeber für die Schwangerschaft, für die Erziehung, für die Karriere, für die Ehe, für die Scheidung, für das Sterben und für das Testament, das Leben nach dem Tod. Selbst da tragen wir Vorsorge für das Leben der anderen.

Und all diese Ratgeber gehen aus von einer Norm. Von einem Soll. Von einem inneren Zollstock.

Wie schaffe ich es, in die Norm zu passen?

Mein Kind darf nicht zu groß oder zu klein sein, nicht zu dünn oder zu dick. Ich weiß genau, wann es laufen und sprechen können muss. Ja, ich plane die Geburt von der Befruchtung bis zur Niederkunft. Wie wir das Wetter in der Wetter-App ablesen können oder die Reiseroute vom Navigationsgerät geplant wird, so planen wir unser Leben.

Wenn das Leben unterbrochen wird

Umso härter treffen uns unvorhergesehen Ereignisse: wenn das Herz nicht mehr will, obwohl ich vom Betablocker über die Diät bis zum Fitnesscenter alles absolviert habe. Wenn mein Kind einfach gar nicht so will, wie ich das erwartet habe. Wenn ein junger Mensch plötzlich stirbt.

Oder es passiert ein kleines Wunder: ein Mensch tritt in mein Leben, mit dem ich nun gar nicht mehr gerechnet hätte.

Es gibt Achtzigjährige, die verlieben sich wie Backfische und es gibt einen scheinbar unumkehrbaren Krankheitsverlauf, der plötzlich still steht. Mediziner nennen solche Überraschungen Spontanheilung.

Religion ist Unterbrechung. Religion ist Überraschung. Religion ist das Zaubermittel, das es uns ermöglicht mit den Überraschungen des Lebens umzugehen. Denn der Gott der Juden und der Christen versteht sich selbst als Überraschung.

Seinen ersten Auftritt hat dieser Gott in der Wüste, inmitten von lodernden Dornen.

Der ehemalige Pharaonenadoptivsohn und flüchtige Totschläger Mose hat sich in die Wüste geflüchtet, und dort führt er nun das Leben eines Hirten. Auch das war damals etwas spannender als heute: man hatte keine Landkarte und keine WetterApp und keinen Tierarzt und keine Elementarversicherung. Es war ein hartes Leben. Die wilden Tiere konnten über die Schafe herfallen, Koyoten und Schakale, die Schafe konnten sich verirren oder vom Blitz getroffen werden oder in einem Sandsturm jämmerlich versinken.

Mose wird dort in der Wüste von einem Naturphänomen überrascht, das er noch nie gesehen hat. Ein Dornbusch, der zu brennen scheint und doch nicht brennt.

Er nähert sich verwundert. Und plötzlich spricht ihn aus dem brennenden Wüstenbusch eine Stimme an:

Aber hören Sie selbst:

Als aber der Herr sah, dass er hinging, um zu sehen, rief Gott ihn aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich. Er sprach: Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land! Und er sprach weiter: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Und Mose verhüllte sein Angesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen. Und der Herr sprach: Ich habe das Elend meines Volks in Ägypten gesehen, und ihr Geschrei über ihre Bedränger habe ich gehört; ich habe ihre Leiden erkannt. Und ich bin herniedergefahren, dass ich sie errette aus der Ägypter Hand und sie aus diesem Lande hinaufführe in ein gutes und weites Land, in ein Land, darin Milch und Honig fließt. [...] Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Israeliten komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt!, und sie mir sagen werden: Wie ist sein Name?, was soll ich ihnen sagen? Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: "Ich werde sein", der hat mich zu euch gesandt.....(2. Mose, 3, 4-14)

"Ich werde sein" ist der Gottesname. Andere, feministische Übersetzer sagen: die Gott heißt.. Wieder andere übersetzen : "ich werde da sein, wenn ich da sein werde" oder  ganz einfach: ich bin da. Unser Gott, den wir Christen gemeinsam mit unseren jüdischen Schwestern und Brüdern anbeten, er heißt: Ich bin da.

In diesem Gottesnamen "Ich bin da" stecken zwei Dinge: ein Versprechen und eine Warnung.

Das Versprechen: Ich bin bei Dir. Ich bin immer da. Ich umgebe Dich, wie die Luft, die Du atmest. Ich bin der Ursprung der Schöpfung und ihr Ende. Ich habe Dich einzelnen Menschen geformt und gewollt und gemeint.

Ich bin bei Dir und ich gebe Deinem Leben eine Bedeutung. Einen Sinn. Und ein Ziel. Und eine Würde und eine Aufgabe.

So ist es dem Mose ergangen und seither Milliarden von Menschen. Von Gott her fühlen sie sich gemeint und in die Welt geschickt. Wo Du auch bist, ob Du Schlote kehrst oder am Katheder lehrst, ob Du Müll abfährst oder Straßen teerst: Du bist gewollt und gemeint. Du bist kein Zufall aus einem Zellhaufen gewachsen. Du bist Gottes Kind, auch wenn Du es nicht spürst oder nicht weißt.

Auch der Vordenker der Aufklärung erfreute sich an Psalmen

Als einer der berühmtesten Philosophen der Welt, der Königsberger Gelehrte Immanuel Kant starb, hatte er im Denken der Menschen keinen Stein mehr auf dem anderen gelassen. Er war der Vordenker der Epoche, die wir heute Aufklärung nennen. Er ermöglichte die moderne Wissenschaft und er war Vater all derer, die die logische und kritische Vernunft für den Motor der Welt halten.

Ohne Immanuel Kant gäbe es kein elektrisches Licht, keine Züge und Flugzeuge und kein Internet.

Dieser Mann, für den Vernunft beinahe alles war, ihm wird der kleine Satz zugeschrieben:

"Ich habe in meinem Leben viele kluge und gute Bücher gelesen. Aber ich habe in ihnen allen nichts gefunden, was mein Herz so still und froh gemacht hätte, wie die Worte aus dem 23. Psalm: Du bist bei mir."

Da hätte der Immanuel Kant dann auch seinen Vornamen gut verstanden: Immanuel kommt aus dem hebräischen und heißt übersetzt: Gott mit uns. Ich bin bei Dir.

Ich-bin-da

Ich bin bei Dir. Das ist das Versprechen. Das andere ist die Mahnung, die in diesem Gottesnamen "ich bin da" steckt.

Ich bin da, aber nicht wie du Mensch willst, sondern wie ich will, meint die Stimme aus dem Busch.

In diesem "ich bin da" oder "ich werde da sein, wann ich da sein werde" steckt auch das biblische zweite Gebot: Du sollst den Namen Gottes nicht missbrauchen und Dir zugleich kein Bild von Gott machen.

Du kannst Gott nirgends einsperren. nicht in eine Staue sperren und in keinen Altar.. Gott ist überraschend da und er kommt überraschend.

Gott ist das Gegenteil von menschlicher Planbarkeit

Wie hat vor 100 Jahren Berthold Brecht in seiner Dreigroschenoper gedichtet: Ja mach nur einen Plan, sei nur ein helles Licht und mach noch einen zweiten Plan, gehen tun sie beide nicht....denn für dieses Leben ist der Mensch nicht klug genug.

Wenn man der Logik der christlichen Religion folgen mag, dann heißt das: Gottes Anwesenheit, sein Dasein ist nicht berechenbar, nicht verrechenbar, nicht planbar, nicht kalkulierbar. Für unsere heiligen Schriften insbesondere im Alten Testament, da gehört es zum größten Frevel, wenn man den fremden Gott klein machen will. So ein Gott zum Einpacken.

Sie erinnern sich, liebe Hörerinnen und Hörer, an die Geschichte vom Volk Israel in der Wüste, das sich einen Gott aus Gold in Gestalt eines Stieres baute und um das "Goldene Kalb" tanzte. Sich Gott verfügbar machen zu wollen, ist die schlimmste Häresie. Der abscheulichste Aberglaube.

Im Judentum geht das so weit, dass fromme Juden den Namen Gottes niemals aussprechen. Denn schon der Versuch, Gott einen Namen zu geben, ist der Versuch ihn zu fassen. Wir Christen sind da etwas großzügiger: wir sagen Vater und wissen doch, das das nur eine Chiffre ist für das Unsagbare, die unaussprechliche schöpferische Kraft der Liebe.

Und wir Christen haben eine Art Bild von Gott. Gottes Gesicht auf Erden. Wir halten uns fest an den Geschichten über Jesus und an seinen Worten. Jesus Christus, der Heiland und Retter. Er ist kein Gottesbild, er zeigt uns vielmehr, wie es ist in der Gegenwart Gottes zu leben. Aber nicht wie ich will, betet er im Garten Getsemane, sondern wie Du willst.

Wir alle sind definiert durch unsere Namen, mit denen wir durchs Leben gehen. Menschen sollen nach der Weisheit des Ersten Testaments nicht einmal den Versuch machen, Gott in eine Anrede oder in ein Bild zu bannen.

Deshalb ist natürlich auch das ganze Gerede, welches Geschlecht denn Gott haben könnte, theologischer Unsinn: Ich-bin-da wird präsent, in welcher Gestalt auch immer – in der Musik vielleicht oder in der Liebe, im Gesang, in der Stille, im Gebet, im Abendmahl in Brot und Wein.

Wir können Gott suchen, wir können Gott begegnen, aber wir können Gott nicht herbeizwingen, ebenso wenig, wie wir die Liebe zwingen können.

Nicht umsonst bekämpft unsere Bibel jede Form von Magie. Magie  ist,  was die Zauberer machen im Märchen und die Hexen: bis heute. Simsalabim und Hokuspokus.

Magie versucht die Zukunft fest zu klopfen und das Leben zu bannen. Magie versucht Gott und die Mächte in ein vom Menschen bestimmtes Planquadrat zu zwängen.

Sie erinnern sich an die berühmte Szene in Goethes Faust, in der er den Teufel herbeizwingt in dem er sich mit der Magie und Geisterwelt so lange befasst, bis sich der Mephisto, der Teufelsknecht aus einem Pudel verwandelt.

"Das also ist des Pudels Kern", ruft der gelehrte Dr. Faust bevor er dann den Pakt mit dem Teufel eingeht.

Der "Ich-bin-da"- Gott, der lässt sich nicht zwingen.

Manchmal haftet unserem Sicherheitsbedürfnis auch etwas Magisches an, liebe Hörerinnen und Hörer.

Unser ganzes Leben wird festgeklopft und zubetoniert wie Grundstücke entlang der Flussläufe. Und wenn dann mit einem Mal die Flüsse über die Ufer treten und alles mit sich reißen, dann verstehen wir die Welt nicht mehr.

Bitte nicht missverstehen: Nichts gegen Versicherungen, ich bin jedes Mal heilfroh, dass es sie gibt, wenn ich eine brauche.

Der "Ich-bin-da-Gott", der erinnert uns aber daran, dass wir im Leben keinen Sicherheitsanspruch haben, dass wir uns ein gefahrenfreies Leben nicht zimmern und nicht einklagen können.

Religiös gesprochen: Unser Leben, diese Biographie mit den Brüchen und den großartigen Momenten ist Geschick und Widerfahrnis.

Leben geschieht und wird nicht gemacht. Leben ist ein Geschenk und eine Gabe, kein Hindernisparcour, den man mit genügend Training dann schon absolvieren kann – und wer stürzt, ist faul gewesen.

Planen und geschehen lassen

Es kommt wohl auf die rechte Balance an zwischen dem Planen und dem Geschehen-Lassen, zwischen dem Bemühen und dem Los-Lassen. Martin Luther soll empfohlen haben, wir sollen arbeiten, als ob alles Beten nichts nützt und beten als ob alles Arbeiten nichts nützt. Dieser Ich-bin-da-Gott, der meint, wir sollen dem Leben eine Chance geben, uns zu überraschen.

Denn der Raum den Gott bewohnt, das ist die Zukunft: "Ich werde da sein" nennt sich Gott auch... Vielleicht ist die Gelassenheit, die aus dem Lassen kommt, auch das große Geheimnis, das unsere alten schönen Lieder besingen:

Wer nur den lieben Gott lässt walten und hoffet auf ihn alle Zeit, den wird er wunderbar erhalten in aller Not und Traurigkeit. EG 369

Oder das eindrückliche Lied von Paul Gerhard:

Befiehl Du Deine Wege und was das Herze kränkt

der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt,

der Wolken Luft und Winden gibt Wege Lauf und Bahn,

der wird auch Wege finden, da Dein Fuß gehen kann. EG 361

Da lässt einer sein Planen-Müssen los und vertraut sich Gott an, er überantwortet sein Leben in aller Demut und mit großem Vertrauen dem "Ich-bin-da".

Wer ein solches Gottvertrauen ins Leben und in den Gang der Welt haben kann, dieser Mensch muss nicht beschämt sein, wenn etwas daneben geht, muss sich nicht verstecken, wenn sie versagt. Dieser Mensch muss weder sich  noch die anderen in irgendeine Norm zwingen...

Dieser Mensch kann das Leben weltoffen und gottoffen leben. Der oder die darf sich überraschen lassen von den anderen und vom Geschick.

Ein solcher Mensch wird dann vielleicht auch diese Momente, in denen das Leben sich in Slow Motion in unser Gedächtnis gegraben hat, einordnen können. Diese Frau, dieser Mann, dieses Kind wird die Ereignisse des Lebens als einen Weg begreifen. Wird die Abgründe hinnehmen und die Höhepunkte bejubeln. Denn unser Leben verstummt und verstopft, wenn wir glauben wir haben einen Anspruch auf irgendetwas. Das haben wir nicht. Aber wir dürfen Geschenke entgegennehmen. Wir dürfen uns vom Gelingen überraschen lassen. Liebe Leserinnen und Leser: das ist das Fest des Lebens.

Die Evangelische Morgenfeier

"Eine halbe Stunde zum Atemholen, Nachdenken und Besinnen" - der Radiosender Bayern 1 spielt die Evangelische Morgenfeier für seine Hörerinnen und Hörer immer sonntags von 10.32 bis 11.00 Uhr. Dabei haben Pfarrerinnen und Pfarrer aus ganz Bayern das Wort. "Es geht um persönliche Erfahrungen mit dem Glauben, die Dinge des Lebens - um Gott und die Welt."

Sonntagsblatt.de veröffentlicht die Evangelische Morgenfeier im Wortlaut jeden Sonntagvormittag an dieser Stelle.

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