Manche Worte lassen sofort eine ganze Welt in mir auftauchen: Niemandsland zum Beispiel – eine Einöde mit kargen Felsen, mir wird kalt, der Wind pfeift mir um die Ohren. Ganz anders beim Paradiesvogel – ich sehe lauter Grün und Lila und quietschendes Rot und ich höre den Dschungel und die Vögel kreischen.
Wenn ich "Zimtschnecken" sage, spüre ich den weichen Teig unter meinen Fingern, wenn ich mit meiner Tochter backe. Zucker, Zimt und Butter rinnen mir über die Finger. Und das anschließende Kaffeekränzchen mit allen zusammen würde ich zwar niemals so nennen, aber das Wort mag ich trotzdem sehr.
Worte erschaffen Welten und ich mag den Gedanken, dass wir entscheiden können, wie wir unser Leben beschreiben. Mit Kindern machen wir das ja oft ganz bewusst: Eine Abkürzung wird zum Geheimweg, ein Abendessen zum Wohnzimmerpicknick und das Aufräumen danach zur Stopptanz-Party. Normales wird besonders, Ungeliebtes zur Herausforderung und der Alltag – irgendwie weniger alltäglich. Auf Social Media machen das übrigens auch Erwachsene vor, indem sie den ganz normalen Alltag "romantisieren": Kaffee trinken ist eine Verabredung mit Dir selbst und ein Spaziergang ist Dein Weg für mentale Gesundheit.
Was ich daran mag: Der Alltag wird zur Hauptsache. Ich finde, es passiert schnell, dass wir unseren Alltag so behandeln, als wäre er nur der Vorspann für den eigentlichen Film: Für die große, romantische Liebesgeschichte oder die Geschichte einer Abenteuerreise ans andere Ende der Welt. Er muss eben sein, der Alltag, aber eigentlich, geht es um was anderes. Um etwas Größeres. Und dann warten wir, wie im Kino: Wir sehen die Werbung, das Popcorn raschelt. Die Bilder sind noch schnell und ungewohnt laut. Bis die Lichter endlich ausgehen, der Vorhang sich ein bisschen weiter öffnet und endlich der Film losgeht. Und damit die ganz großen Gefühle: Liebe und Sehnsucht, Schmerz und Angst, Wut und Scham. Meine Kollegin, die Kirchentagspastorin Anne Helene Kratzert, hat es einmal so formuliert: "Im Kino sehen wir den großen Bogen. Die ganze Geschichte, von Anfang bis Ende." Nach diesem Bogen sehnen wir uns in unserem Leben, den wollen wir erkennen, fühlen. Wir wollen verstehen, worum es geht: Was ist meine Rolle? Und was kann ich tun, um sie "richtig" zu spielen? Manchmal gehen wir raus aus dem Kino und das eigene Leben wirkt schal und kalt, es fehlt die Hintergrundmusik und eben dieser große Bogen: Und worum geht es bei mir? Manche Filme aber schaffen es auch, unser eigenes Leben neu auszuleuchten: Spotlight auf die Liebe, von der Du umgeben bist. Eine Nahaufnahme davon, wie gern Du eigentlich am Leben bist. Wieviel Glück Du schon hattest. Dann passiert genau das: Dein Alltag, das Leben, das Du täglich lebst, rückt dahin, wo es hingehört: Ganz nach vorne.
Wenn Ihr Leben ein Film wäre, welchen Titel würden Sie ihm geben? Eher sowas wie "Vier Hochzeiten und ein Todesfall"? Oder "Schokolade zum Frühstück"? Mein liebster Filmtitel, der tatsächlich auch ganz gut zu meinem eigenen Leben passt, heißt "Anderst schön". Ein bisschen nuschelig ausgesprochen. Anderst schön: Die Mutter verspricht der Tochter, sie würden ans Meer ziehen – dabei sind da weit und breit nur Plattenbauten, soweit das Auge reicht. Und genau da müssen sich die beiden ein neues Leben bauen, kein einfaches, aber ein ehrliches. Anderst schön ist manchmal unsere Realität gegenüber dem, was wir vom Leben eigentlich wollten: Du wolltest ankommen und findest stattdessen immer wieder neue schöne Orte. Du wolltest nie heiraten und hast jetzt zwei Bonuskinder. Und dann heißt es wieder: neue Worte für das eigene Leben finden. Wie gut, dass wir unserem Leben keinen Titel geben müssen. Weil es gar nicht darum geht, das Thema festzulegen oder den einen Sinn zu finden. Solange wir leben, werden wir immer wieder neue Bilder, Worte und Farben suchen, um zu beschreiben, wie wir leben.
Gott in vielen Bildern
Wir müssen uns nicht auf eine ganz bestimmte Art zu leben festlegen – und auch unser Glaube und unsere Vorstellung von Gott verändern sich mit uns. Die Gleichnisse der Bibel, die immer wieder neue Bilder und Vergleiche über Gott hervorbringen, sagen genau das: So wie Du immer wieder eine andere wirst, so ist auch Dein Glaube: Mal brauchst Du eine Geschichte davon, wie stark und fest Gott ist: Wie ein Fels, unerschütterlich. Ein anderes Mal soll Dir Gott wie ein Wind unter die Flügel fahren, damit Du endlich losgehen kannst. Gott in Wind, Wasser und Feuer, leise und nur zu erahnen…in der jüdischen Bibel, der Tora, hat Gott auch deshalb keinen Namen: Ich bin, wer ich bin, könnte man die vier hebräischen Buchstaben JHWH übersetzen. Oder auch: Ich bin, wer ich für dich sein kann. Ich bin das, was Du jetzt brauchst.
Im Neuen Testament verändert Gott sogar seine eigene Art und Weise, in der Welt zu sein: Er wird Mensch unter Menschen. Und Jesus scheint dann auch so eine schillernde Figur zu sein, dass die Leute um ihn Mühe haben, ihn einzuordnen: Und so wird aus ihm in den vier Evangelien immer wieder ein anderer Mensch – und Gott bekommt noch viel mehr Namen und wird noch mehr Teil des Alltags der Menschen: Wenn sie heiraten, wenn sie krank werden. Wenn sie sich gegenseitig beschuldigen, streiten, verurteilen. Wenn sie dem Tod nahe sind – Jesus ist ein Teil davon. Es gibt keinen Ort, der für Jesus zu schmutzig ist, um sich dazuzusetzen. Keine Beziehung, die zu kompliziert ist, um ihr Liebe und Aufmerksamkeit zu schenken. Keine Schuld, die es rechtfertigt, einen Menschen aufzugeben. Es gibt keine Last, die Jesus nicht selbst tragen will. Und es gibt keinen Tod, der nicht im Paradies endet. Wo Du lebst, da ist Gott – Du musst ihn nicht erst herbeibeten. Sogar in Dir drin ist ein göttlicher Funke, haben die Mystiker und Mystikerinnen wie Meister Eckart und Teresa von Avila gesagt. Und Angelus Silesius hat es so ausgedrückt: "Halt an, wo läufst du hin / der Himmel ist in dir: Suchst du Gott anderswo / Du fehlst ihn für und für."
Für Teresa von Avila ist Gott zwischen den Kochtöpfen zu finden – da, wo wir selber eigentlich schon genug von allem haben, vor lauter Arbeit und nassem Spülwasser. Wenn Sie selber grad in der Küche stehen, während Sie diese Morgenfeier hören, kommt Ihnen das aber vielleicht auch komisch vor: Sollte Gott nicht auch außerhalb von uns sein? Mächtiger als wir? So, dass wir auf eine Kraft vertrauen können, die wir nicht haben?
Hirt und Herde
Im Johannesevangelium lesen wir vor allem in den Ich-bin Worten, wie Jesus sich selbst beschreibt: Als Tür und Licht, als Weinstock und Brot des Lebens, als Weg und Wahrheit, als Auferstehung und als das Leben selbst. Und als "der gute Hirte", der seine Leben gibt für die Schafe. Und besonders das Bild des Hirten ist vielen Menschen in eben diesem Suchen nach Halt, nach Geführt-werden wichtig geworden. Der Hirte findet sich natürlich auch im Gleichnis vom verlorenen Schaf wieder: Für Gott bist Du so wichtig, dass er Dich nicht aufgibt, so wie ein Hirte, dem jedes einzelne Tier am Herzen liegt. Und auch im 23. Psalm sehnt sich ein Mensch danach, den Weg, dessen Umrisse er kaum erkennt, nicht alleine gehen zu müssen. Vielleicht gehören sie auch zu denen, die diesen Psalm auswendig mitsprechen können:
Der HERR ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des HERRN immerdar.
Es klingt so sicher. So vertrauensvoll: Ich fürchte kein Unglück, denn Du bist bei mir. Ich höre mich selber, wie ich diese Sätze bete. Wenn ich am Bett einer Sterbenden sitze. Wenn ich nicht weiß, ob die Frau, die da liegt, mich hören kann. Wenn ich nicht weiß, ob sie Angst hat. Ob sie grade von den grünen Auen ihres Lebens träumt, ob sie das Brot des Lebens schon auf ihrer Zunge schmeckt. Ich halte ihre Hand, ohne zu wissen, ob sie sich zuhause gefühlt hat in ihrem Leben. Ich spreche den 23. Psalm, weil ich daran glaube, dass Gutes und Barmherzigkeit auf sie warten. Ich sehe dabei keinen Hirten vor mir, das Bild bleibt mir fremd. Aber ich denke an all die schmerzhaften Schritte, die sie schon gegangen ist. Alleine oder mit anderen zusammen. Manchmal mag sie gespürt haben, dass einer sie an die Hand nimmt. Vielleicht kennt sie das Gefühl, verloren gegangen zu sein. Ich denke an ihre Familie, ihre Freundinnen und Freunde und hoffe, dass jemand ihr dann nachgegangen ist, um sie zu suchen. Das Hohe und das Tiefe ihres Lebens legen wir in Gottes Hand. Neben dem Bett stehen die kuscheligen Hausschuhe, die sie am liebsten getragen hat und es riecht nach den Gummibärchen, die die Enkelkinder mitgebracht haben. Die Bilder ihres Lebens gehören ihr und nur sie und Gott wissen, was davon bleibt: die Kochtöpfe und Pfannen und das Zischen des heißen Fetts, wenn sie Schnitzel gebraten hat. Der Blick auf die Almwiesen bei ihrer ersten Wanderung, damals mit 17. Das Drücken der neuen Bergschuhe, vorne an den Zehen beim Abstieg. Der Kaffee - ein bisschen zu schwach - die Donauwelle - ein bisschen zu süß- jeden Freitag um 15 Uhr in der Konditorei am Park mit ihrer Freundin, über so viele Jahre lang. All die vermeintlich nebensächlichen Erinnerungen - neben all dem, wovon wir meinen, es sei das Wichtigste: Die großen Entscheidungen: für den Mann, den sie geheiratet hat. Gegen das vierte Kind, für den Umzug nach Norddeutschland zu den Enkelkindern. Die großen Schneisen, die sie in ihr Leben geschlagen hat, in der Hoffnung, auf dem richtigen Weg zu sein.
Manchmal hätte sie wohl gern jemand gehabt, der da gewesen wäre, wie ein Hirte für seine Schafe: Unaufgeregt, einfach immer da, bei jedem Wetter, in jeder Gefühlslage. Einen Hüter für ihr Herz. Einen, der die immer gleichen Löcher an den Zäunen und Rändern ihrer Seele flickt, geduldig, ohne nachzufragen.
"Ich bin der gute Hirte, der sein Leben lässt für seine Schafe", sagt Jesus über sich und meint damit grade nicht die dramatischen, lauten und aufregenden Krisen, wo der Hirte sein Leben verliert, damit die Schafe überleben. Hirten sind nicht nur im Notfall da. Hirten sind nie weg. Sie schlafen, wachen und gehen mit, immer da, wo die Herde ist. Ein Leben, das nicht unterscheidet zwischen "das hier ist wichtig" und "das ist nebensächlich". Sondern ein Alltag zusammen. Unaufgeregt, aber mit Ausdauer und Kraft für alles, was kommt.
Immer bei mir und in mir
Auf einem Seminar hat eine Kollegin uns einmal eine große Sammlung von hölzernen Jesusfiguren mitgebracht. Sie haben alle eines gemeinsam: Sie alle waren einmal Teil eines Kruzifixes – ein gekreuzigter Jesus ohne Kreuz also. Jetzt soll sich jeder einen Jesus aussuchen und ihn für die nächste Stunde mitnehmen. Einfach so. Wir seien ganz frei.
Ich lege meinen Jesus auf die Ablage über meinem Waschbecken. Er liegt neben der Zahnbürste und der Gesichtscreme. Ich finde, dass er ein bisschen wenig anhat, es muss kalt sein auf dem gläsernen Regal. Mein Jesus hält mich beschäftigt, ein bisschen wie früher als Kind, wenn man ein Lieblings-Kuscheltier hat und eigentlich schon zu groß ist, um mit ihm zu spielen. Man hat dann trotzdem ein schlechtes Gewissen, wenn man es so links liegen lässt. Jesus liegt schließlich auf dem Bett neben mir, während ich Musik über meine Kopfhörer höre. Meine Finger streichen währenddessen über das Holz, über die feinen Rillen darin, über die angedeuteten Nägel in seinen Händen.
Ein Jesus in meinen Händen, der nur durch sein bloßes, verletzliches Dasein etwas in mir verändert. Und wie schwer ich mir vorstellen kann, Gott anzufassen. Während ich jetzt Jesus in der Hand halte, würde ich sonst vielleicht auf das Display meines Handys tippen. Und das Handy ist ja, wenn wir ganz ehrlich sind, fast selbst wie ein kleiner "Jesus-Ersatz": Immer verfügbar, immer mit einer Verbindung in die Außenwelt. Eine Chance auf Ablenkung, aber auch auf Trost und Austausch. Ein Notfall-Helfer, aber auch verlässlicher Taschenrechner, Telefonbuch, Lieferessen-Besteller.
Ist es manchmal nicht sogar ein kleiner Ersatz für den Hirten, der mit uns geht? Mit Landkarte, Wetter-Hinweis, wenn ein Gewitter aufzieht. Es ist menschlich, dass wir Verantwortung abgeben wollen. Dass wir uns absichern wollen. Und es zeigt, dass wir grade unsere ganz alltäglichen Wege, Entscheidungen und Fragen ungern ganz alleine gehen. Natürlich nicht wie ein Schaf, das anderen hinterhertrottet…das ist ja verpönt. So wie damals, in der Corona-Krise, als auf einmal von den sogenannten Schlafschafen die Rede war, die angeblich nichts hinterfragen und einfach mit der Masse mitlaufen. Lieber selber denken, nicht alles glauben, was die Zeitungen schreiben – Angst und Misstrauen stehen hinter solchen Sätzen. Und gleichzeitig ein ungeheures Selbstbewusstsein: Du brauchst niemanden, der Dich berät, am Ende bist Du doch der Einzige, den Dein Leben was angeht!
In einer Herde ist das anders. Die Nähe der anderen ist Wärme, Schutz und Sicherheit. Die Erfahrung der anderen bewahrt vor Fehlern. Einen Hirten braucht es schon, aber das ist nicht alles: Wo ein Hirte ist, ist eine Herde. Die Träume der anderen lassen mich mitträumen und sie öffnen auch meinen Horizont. Gerade wenn es sich so anfühlt, als müssten wir unsere Wege alleine gehen und sie vor allem alleine finden: solange Gott ein Hirte ist, sind da noch mehr, die mit mir gehen.
Die Stunde mit meinem Jesus - ja, er ist schon irgendwie "mein Jesus" geworden – ist vorbei und die Seminargruppe kommt wieder zusammen. Jesus ist viel rumgekommen in der letzten Stunde: Er war beim Bäcker, am Fluss spazieren, im Getränkemarkt und beim Geldautomaten. Nichts Aufregendes. Einer hat es nicht ausgehalten, dass Jesus rechtes Bein so wackelig war, er hat es mit einem Taschentuch geschient.
So oft reden wir in der Kirche davon, dass Gott immer bei uns ist. Und gleichzeitig fehlen mir und vielleicht auch Ihnen die Momente, in denen ich das wirklich begreife: Gott ist nicht woanders, sondern genau hier. Und einen Funken Gottes trage ich in mir, er wärmt mich von innen heraus. Und mein Atem ist Teil des ewigen Atem Gottes, Lebenshauch immer und immer wieder.
Irgendwo da will ich sie finden: Gottes Gegenwart in meinem Alltag. Ohne dass ich immer einen Jesus aus Holz bei mir haben muss, aber auch ohne mein Handy zu meinem Hirten auf all meinen Wegen zu machen. Ich kenne mich, ich schaffe es nicht, jeden Morgen einen Bibelvers zu meditieren oder immer zum Glockenläuten am Mittag ein Vater Unser zu beten. Für mich muss es weniger und gleichzeitig mehr sein: ich will mein Herz behüten lassen, wenn es in mir unwirtlich wird. Ich will Teil einer Herde von Menschen sein, die mich wärmt. Denen ich mein Vertrauen schenke, ohne Angst, ohne Misstrauen. Und ich will für mich selber eine Hirtenfrau sein: Meine Zäune immer wieder aufs Neue flicken, meine eigenen Wunden verbinden. In den Himmel schauen und meinen eigenen Einschätzungen über das Wetter und über das Leben vertrauen.
Früher gab es in den Bauernhäusern hier auf dem Land eine eigene Ecke für den Jesus, für den Herrgott. In der Küche, über der Eckbank: den Herrgottswinkel: Ein Kruzifix, darüber ein Rosenkranz. Ein Winkel, eine Ecke, ein bisschen staubig, vielleicht sogar mit einer feinen Schicht von Küchendämpfen darauf…es ist warm vom Ofen her. Und Du sitzt am Tisch und erzählst und wenn Du aufstehst, ist es, als hättest Du mehr abgelegt als nur Deine schwere Jacke. Wenn Du gehst, gehst Du leichter, als würdest Du jetzt weniger zu tragen haben.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des HERRN immerdar.
So wird es sein, eines Tages.