Wenn der August mehr nach November aussieht und die Regenjacke zum Dauergast wird, braucht es kreative Lösungen.
Hier kommen unsere besten Tricks, um trotz Schietwetter in Sommerstimmung zu bleiben:
1. Urlaubsfeeling für die Ohren: Sommer-Podcasts
Alte Podcast-Folgen hören, in denen die Protagonist*innen im Urlaub waren – das ist wie akustische Vitamin-D-Therapie! Mein absoluter Favorit: Baywatch Berlin. In den Sommerfolgen gibt's dort immer den sogenannten "Summerbreeze" mit hörspielartigem Einstieg, in dem Klaas, Schmitti und Jakob von ihren Urlaubserlebnissen erzählen. Plus: ein extra Sommer-Cover für das richtige Feeling. (Stefanie Hollweck)
2. Indoor-Picknick deluxe
Ein Picknick im Wohnzimmer machen und dabei einen Sommerfilm schauen – warum nicht? Die perfekte Kombi: Wassermelonen-Schnittchen, Steckerleis und "Mamma Mia" auf dem Bildschirm. Sonnencreme-Duft dazu denken, Füße ins Planschbecken – fertig ist der Mini-Urlaub zu Hause. Wer sagt denn, dass man für Urlaubsvibes das Haus verlassen muss? (Stefanie Hollweck)
3. Widersteht dem Herbst-Algorithmus!
Achtung, Falle! Letzte Woche hatte ich plötzlich – wie jeden Juli – erste herbstliche Deko- und Rezeptideen in meinem Feed. Das Wetter war mies, der Content cozy, und ehe ich mich versah, war ich tief drin: in Kürbissuppen, Geister-DIYs und Strickpullover-Liebe. Ja, es ist verlockend, den Sommer durch die Romantisierung der Herbst-Gemütlichkeit abzuhaken. Aber im Juli? Definitiv zu früh! Bleibt stark! (Stefanie Hollweck)
4. Bella Italia für die Playlist
Bei miesem Wetter wie in diesen Sommertagen hilft vor allem eins: italienische Musik! Die Band Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys gilt als erfolgreichste Italo-Schlager-Gruppe Deutschlands und holt Italien direkt ins Wohnzimmer. Etwas pathetisch und klischeehaft? Ja! Aber sie vertreiben garantiert jede Schlecht-Wetter-Laune und lassen das Herz azzurro schlagen.
Wer lieber original italienische Musik hören will: Modà ist eine sichere Bank. Die Band ist eines der wenigen Dinge, an die sich Svenja aus dem Italienisch-Unterricht erinnert – und mit ihren leicht schnulzigen Liedern kommt das Gefühl von Sommer, Wind und Weite von ganz allein. (Svenja Schurig)
5. Sommerlektüre gegen Grau-in-Grau
Bücher lesen, die vor Hitze, Sonne und Sommergefühlen nur so strotzen – literarisches Sonnenbaden sozusagen. Diese Titel lassen euch zwischen den Zeilen vergessen, dass draußen keine 25 Grad im Schatten herrschen:
- "Glühen" von Theodora Bauer
- "Der Markisenmann" von Jan Weiler
- "Picknick at Hanging Rock" von Joan Lindsay
- "Der Geschmack von Apfelkernen" von Katharina Hagena
- "Die Gouvernanten" von Mai Ilay Andrea
(Celine Edinger)
6. Es gibt kein schlechtes Wetter
Als Kunsthistorikerin war ich als Studentin viel unterwegs und habe mir bei Exkursionen Kirche um Kirche, Museum und Galerien angeschaut. Wenn wir dann mit nassen Füßen und durchweichten Hosen in einer kühlen dunklen Kirche standen und diese stundenlang fröstelnd betrachteten, lächelte meine Professorin uns nur an und sagte: "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falschen Klamotten". Wie doof, dachte ich damals. Aber wie das so ist mit alten Ratschlägen: Jetzt denke ich das manchmal auch. Hat also funktioniert... (Rieke Harmsen)
7. Regen ist doch perfekt
Regen? Perfekt! Während alle anderen auf Sonne warten, machen wir einfach mal das Beste aus dem Regenwetter, ganz im Peppa-Wutz-Style. Also zieh die Kids in ihre besten Gummistiefel, schmeiß die Ramones an und ab nach draußen zum Pfützenpogo. Danach zurück nach Hause, Pizza selber belegen – jeder wie ein Rockstar! Wohnzimmerkonzert mit Luftgitarren-Contest, Popcorn und "School of Rock" auf Dauerschleife. Und wenn der Regen weiter prasselt: Bastelt Tattoos aus Abziehbildern und startet eine Mini-Tattoo-Convention im Wohnzimmer. Einfach nicht vom Schlechtwetterblues anstecken lassen. (Micha Götz)
8. Sommerregen statt Sonnenbrand
Regen im Sommer kann ganz schön die Laune vermiesen – eigentlich will man Sonne und gutes Wetter, aber stattdessen hängen graue Wolken am Himmel. Genau für solche Momente gibt’s die Musik von Raum27. Der Song der Indieband mit dem Titel: "Sommerregen" lässt einen so richtig in das Gefühl von warmer Luft auf dem Asphalt und kühlen Tropfen auf dem Körper eintauchen. Also Kopfhörer auf und lasst euch von der Musik den grauen Sommertag etwas bunter machen. (Luzia Hartlieb)
9. Die radikale Lösung
Vorgezogener Winterschlaf, bis die Sonne wieder scheint. Manchmal ist Kapitulation auch eine Option. 😴 (Oliver Marquart)
Habt ihr weitere Tipps gegen das Sommer-Tief? Dann teilt sie in den Kommentaren!