30.07.2015
Spielzeug

Bedford-Strohm wünscht sich Playmobil-Katharina

Warum der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm es wichtig findet, dass Playmobil neben der Luther-Spielfigur auch Katharina von Bora herstellt.
Playmobil-Luther

Der kleine Playmobil-Luther braucht seine Frau: Jedenfalls wünscht sich der bayerische evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm auch Luthers Ehefrau Katharina von Bora aus Plastik-Kleinteilen zum Zusammensetzen. Bei einem Besuch in Oberasbach im Landkreis Fürth sagte er, er habe bei einer Begegnung mit dem Geschäftsführer des Playmobil-Herstellers eine solche Produktion angeregt. Die Firma hat ihren Sitz im benachbarten Zirndorf.

Landesbischof Bedford-Strohm besitzt drei Playmobil-Luthers

Nach seinem Vortrag in Oberasbach nahm Bedford-Strohm voller Freude seine bereits dritte Luther-Playmobil-Figur entgegen. Eine Reformator-Spielfigur stehe bereits auf seinem Schreibtisch zu Hause, eine andere im Landeskirchenamt, verriet er. Er habe aber noch Büros in Hannover und Berlin.

Der Playmobil-Luther, Werbebotschafter des Reformations-Jubiläum 2017, ist bereits jetzt die meist verkaufte einzelne Playmobilfigur. Die erste Lieferung von 34.000 Stück war im Februar bereits nach 72 Stunden vergriffen. Inzwischen wurden über 50.000 Stück nachproduziert.

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Im Juni ist die millionste Figur des mit Federkiel und aufgeschlagener Bibel dargestellten Reformators ausgeliefert worden, teilte der Spielwarenhersteller Geobra Brandstätter am Dienstag in Zirndorf im Landkreis Fürth mit. Der in schwarzem Talar dargestellte Luther sei damit die erfolgreichste Playmobil-Einzelfigur in der Geschichte des Unternehmens. In Spielwarenläden ist sie allerdings nicht erhältlich.