13.11.2019
Christinnen

Weltgebetstagskomitee bekommt zwei neue Frauen im Vorstand

Die Delegierten des deutschen Weltgebetstags-Komitees haben einen neuen Vorstand gewählt. Bei der turnusgemäßen Wahl wurde Ulrike Göken-Huismann wiedergewählt, neu kamen Mona Kuntze und Iris Pupak in den Vorstand, teilte das Deutsche Komitee des Weltgebetstags der Frauen in Stein bei Nürnberg am Mittwoch mit.
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Pupak ist die Vertreterin der Evangelischen Frauen im Vorstand. Die Diplom-Sozialpädagogin ist bei der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland zuständig für den Weltgebetstag. Deren Arbeit für den Weltgebetstag begleitet die 60-Jährige bereits seit 19 Jahren.

Kuntze ist Mitglied des Forum Frauen des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland. Im Vorstand des Weltgebetstags sei die Soesterin für die kleinen Kirchen und Religionsgemeinschaften, hieß es.

Göken-Huismann ist im Bundesvorstand der Katholischen Frauen Deutschlands (kfd). Die 58-Jährige ist seit vier Jahren als Vertreterin der römisch-katholischen Frauengemeinschaft im Vorstand.

Zum ökumenischen vierköpfigen Vorstand gehört außerdem Cornelia Trommer-Klimpke aus der evangelisch-methodistischen Kirche als Liaison-Person zum Internationalen Weltgebetstagskomitee, teilte das Komitee mit. Sie wurde 2018 für sechs Jahre gewählt.

Irene Tokarski, Geschäftsführerin des Weltgebetstags der Frauen, wies vor den Delegierten auf die Herausforderung der nächsten Jahre hin. Man müsse "gemeinsam den Weg in die Zukunft ohne Volkskirchen ebnen". 

Der Weltgebetstag ist nach eigenen Angaben die weltweit größte Basisbewegung christlicher Frauen. Der Gottesdienst wird jedes Jahr am ersten Freitag im März in mehr als 120 Ländern weltweit gefeiert. 2020 steht der Weltgebetstag unter dem Motto "Steh auf und geh!" und kommt von Frauen aus Simbabwe. Die Komiteesitzungen finden zweimal im Jahr statt. Sie sind die offiziellen Mitgliederversammlungen des Weltgebetstags.

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