Weltweit

Berichte, Reportagen und Informationen aus dem Ausland.

Literaturpreis

Ahmet Altan Geschwister Scholl Literaturpreis 2019
Der Geschwister-Scholl-Preis 2019 geht an Ahmet Altan. In seinem Buch "Ich werde die Welt nie wiedersehen" erzählt der türkische Journalist und Schriftsteller von seinen Erfahrungen im Gefängnis, mit der Polizei und Justiz - und porträtiert seine Mitgefangenen. Am 16. Februar 2018 wurde Altan zu lebenslanger Haft verurteilt.

Familienplanung und Weltbevölkerung

Verhütungsmittel fehlen in Afrika
Eine Gruppe ehemaliger Entwicklungshelfer, Theologen und Ärzte aus Würzburg sieht vor allem eine Ursache für die Explosion der Weltbevölkerung: die fehlende Familienplanung. Der evangelische Pfarrer Werner Schindelin und die beiden früheren Mitarbeiter des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen, Dieter Ehrhardt und Rainer Rosenbaum, haben mit weiteren Experten als "Gruppe Schindelin" ein Forderungspapier an Politik und Bevölkerung verfasst. Im Interview berichten sie Details.

Entwicklungshilfe

Dürre in Ostafrika: Kinder in Uganda
Um Fluchtursachen zu vermeiden, engagiert sich die bayerische evangelische Landeskirche in Afrika und im Irak. Seit Jahren unterstützt sie ihre dortigen Partner, damit Menschen in Not nicht die gefährliche Flucht in Richtung Europa antreten, sondern zu Hause eine Existenzgrundlage haben und in ihren Heimatländern bleiben können.

Jüdische Feste

Schofar
Für Juden auf der ganzen Welt beginnt am 30. September 2019 das Jahr 5780. Gefeiert wird, wie an allen jüdischen Festen, bereits am Vorabend mit einem großen Festmahl, bei dem Honig und ein Granatapfel nicht fehlen dürfen. Warum das so ist und was genau am jüdischen Neujahr gefeiert wird, erklären der Münchner Rabbi Steven Langnas und der in der bayerischen Landeshauptstadt lebende israelischen Blogger Asaf Erlich.

Krieg und Flucht

UN Flüchtlingshilfe in Syrien
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Auch wenn in Syrien vielerorts nicht mehr gekämpft wird: Die syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge können nach Einschätzung von Manfred Rekowski auf längere Sicht nicht gefahrlos in ihr Land zurückkehren. Der Vorsitzende der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) machte sich in Syrien und in libanesischen Flüchtlingslagern in den vergangenen Tagen ein Bild von der Situation und informierte sich auch über die Lage syrischer Christen.

Bayerische Landeskirche

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Warum verlassen Menschen ihre Heimat? Oberkirchenrat Michael Martin, in der bayerischen Landeskirche zuständig für den Bereich Flucht und Asyl, spricht im Interview über die Ursachen und erklärt, was unser Umgang mit Lebensmitteln und die deutschen Rüstungsexporte damit zu tun haben.

Erste Hilfe für Gewaltopfer:

Kittelberger El Salvador Einweihung Traumazentrum 2019
Im Rahmen einer Partnerschaftsreise nach El Salvador hat die Münchner Stadtdekanin Barbara Kittelberger das neue Traumazentrum in der Hauptstadt San Salvador eingeweiht. Dort sollen Opfer von Gewalt und gescheiterte Flüchtlinge begleitet werden. Das Dekanat München pflegt seit 1992 enge Beziehungen zur Lutherischen Kirche von El Salvador.

Jüdische Geschichte in Deutschland

Dani Mire aus der Hafenstadt Haifa ist Reiseleiter in Israel. Regelmäßig führt er auch Gruppen der Sonntagsblatt-Leserreisen in seiner Muttersprache Deutsch durch das Heilige Land. Doch erst als ihn eine Initiative aus Aalen kontaktiert und zur Stolpersteinlegung für seine engsten Angehörigen nach Baden-Württemberg einlädt, taucht der 67-Jährige tiefer in seine deutsch-israelische Vergangenheit ein.

Zeitgeschichte

Astronaut Buzz Aldrin beim Mondspaziergang.
Autor
Am 20. Juli 1969 erfüllte sich ein Menschheitstraum. Erstmals betraten Menschen den über 380.000 Kilometer entfernten Mond. Für die Macher des Apollo-Programms war es eine technische Meisterleistung, für die Astronauten Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins ein zutiefst bewegendes Ereignis. Für einen hatte die Reise zum Mond eine besondere religiöse Dimension.