Weltweit

Berichte, Reportagen und Informationen aus dem Ausland.

#givingtuesday

Thomaskirche Straßburg
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Die Elsass-Metropole Straßburg ist die einzige protestantisch geprägte Großstadt Frankreichs. Bis 1685 war die kleine Stadtrepublik ganz und gar lutherisch - nach der Annexion der Stadt durch König Ludwig XIV. durften die Evangelischen im Elsass, anders als im Rest Frankreichs, ihrer Konfession treu bleiben. Nur das Münster wurde rekatholisiert - alle anderen Innenstadtkirchen sind wenigstens zur Hälfte evangelisch. Der Historiker Thomas Greif beschreibt das großartige kulturelle Erbe der Straßburger Protestanten.

Evangelisch in Charkiw

Der 36-jährige Pfarrer Pawlo Schwarz aus Charkiw
Seit vielen Jahren unterstützt die evangelische Kirche in Nürnberg die evangelisch-lutherische Gemeinde im ukrainischen Charkiw. Der 36-jährige Pfarrer Pawlo Schwarz aus Charkiw ist seit etwa einem halben Jahr bischöflicher Visitator der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Ukraine (DELKU). Aber in der Kirche rumort es, wie er bei einem Besuch in Nürnberg im Gespräch erläuterte.

Schwedische Glücksexpertin verrät:

Maike van den Boom glücklich arbeiten Skandinavien
Leben Sie auch bei der Arbeit oder suchen Sie ständig nach der Work-Life-Balance? Die Wahl-Schwedin Maike van den Boom hat für ihr aktuelles Buch "Acht Stunden mehr Glück. W​arum ​Menschen in ​Skandinavien​ glücklicher arbeiten ​und​ was wir von ihnen lernen können" 300 Menschen in 30 skandinavischen Unternehmen interviewt. Im Gespräch mit dem Sonntagsblatt gibt sie Einblicke in ihre Erkenntnisse – und Anregungen für ein glücklicheres Leben bei der Arbeit.

Kommentar

Kathedrale Notre-Dame, Paris
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War der Brand von Notre-Dame ein Zeichen für den Verfall des europäischen Christentums? Frankreich ist stolz auf seine "Laïcité", die strikte Trennung von Staat und Kirche. Was bedeutet es dann, wenn der Präsident der französischen Republik sagt: "Wir bauen Notre-Dame wieder auf?" Doch die Wahrheit des christlichen Glaubens steht oder fällt nicht mit einem brennenden Gebäude.

Kommentar

Jerusalem - Blick über die Grabeskirche auf den Tempelberg und den Felsendom.
Viele Europäer blicken oft mit Kopfschütteln nach Israel: Schon wieder hat der Rechtsaußen Netanjahu die Wahlen gewonnen, immer noch geht beim Friedensprozess mit Palästina nichts voran. Wer soll das verstehen? Ein YouTube-Projekt des israelischen Konfliktforschers Corey Gil-Shuster konfrontiert Israelis und Palästinenser mit den ratlosen Fragen des Westens - die Antworten helfen gegen festgefahrene Meinungen.

Zum Ende der Maidan-Proteste vor 5 Jahren

Kiew Ukraine Maidan
Das Ende der "Euromaidan"-Bürgerproteste auf dem ukrainischen Platz der Unabhängigkeit jährt sich zum fünften Mal. In seinem Buch "Die Sprache der Plätze" hat sich der Tübinger Literaturwissenschaftler Jürgen Wertheimer mit den Bürgerbewegungen auf dem Maidan in Kiew sowie dem Tahrir in Kairo und dem Taksim in Istanbul auseinandergesetzt. Er ist überzeugt, dass Plätze wie diese unter bestimmten Umständen wieder zum politischen Leben erwachen können.

Frieden

Flaggen
Thomas Zeitler ist Pfarrer des Lorenzer Laden (LoLa), einem evangelischen Weltladen in der Nürnberger Altstadt. In Aktionen und Projekten setzt er sich dort mit einem Team aus Ehrenamtlichen für weltweite Gerechtigkeit und eine solidarische Gemeinschaft ein. Ob eine Weltflagge, die alle Menschen hinter sich vereint, dabei helfen könnte? Ein Interview.

Ukraine

Ukraine Kiev
Der russisch-orthodoxe Erzbischof Mark von der Diözese von Berlin und Deutschland hat die Spaltung der orthodoxen Kirche in der Ukraine verurteilt. "Die Anerkennung der neuen pseudo-kirchlichen Struktur in der Ukraine sehen wir als einen Schritt an, der auf Jahre hinaus für sehr viel Verwirrung, Leid und Unstimmigkeiten führen wird", schreibt der Erzbischof mit Sitz in München in einem Offenen Brief an die Mitglieder der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland.

Gewaltfrei handeln

Friedensdiakonin Maria Biedrawa
"Gewaltfrei handeln" ist ein tolles Schlagwort. Aber wie geht das, erst recht mitten in einem kriegerischen Konflikt? Maria Biedrawa reist jedes Jahr nach Afrika, um Friedensprozesse mitzugestalten. Überall trifft sie auf Menschen, die Frieden stiften möchten - und dafür oft angefeindet und verfolgt werden. Gegen aufkommende Mutlosigkeit zitiert sie Mahatma Ghandi: "Frieden ist nicht das Ziel, sondern der Weg."

Antisemitismus

Kampf um Respekt: In den Straßen Wedding wurde er als Jude verprügelt, muslimische Freunde wie Şahin (rechts) hatte Arye (links) nur wenige.
Persisch ist er, deutsch und israelisch. Die Heimatminister dieser Welt bekommen bei so einem Schnappatmung. Die Kurzfassung seines Lebens: von der Straßengang im Berliner Wedding zum Pressesprecher der israelischen Armee. Arye Sharuz Shalicar kennt sich ganz gut damit aus, zwischen allen Stühlen zu sitzen. Sein jüngstes Buch "Der neu-deutsche Antisemit" ist eine Abrechnung mit dem aufflammenden Antisemitismus in Deutschland – knapp 75 Jahre nach dem Ende des Holocaust.

Advent ist Märchenzeit

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Wenn die Tage immer kälter und die Nächte immer länger werden, dann gibt es nichts Schöneres als es sich zuhause richtig gemütlich zu machen. Vielleicht bei einem Märchen? Märchen entführen uns in fremde, spannende Welten und Zeiten, erzählen uns von unbekannten Sitten und Bräuchen. Wir haben Frauen, die jetzt in Franken leben, dazu eingeladen, uns Märchen aus ihrer Heimat nachzuerzählen. Dieses Märchen führt uns ans Horn von Afrika, nach Äthiopien. In die Wiege des Kaffees.

Theater

Bekim Lumis gilt als einer der bedeutendsten Theaterschaffenden Osteuropas. Der Kosovare lebte und arbeitete in den 90er Jahren in München. Im Sommer 2018 ist er erst 52jährig verstorben.
Die Premiere zu seiner Inszenierung von "Arturo Ui" (Bertold Brecht) im Nationaltheater Prishtina hat Bekim Lumi nicht mehr gesehen. Er starb Ende Juli mit nur 52 Jahren. Da der Theatermann in den 90er Jahren in München gearbeitet hat, findet jetzt eine Ehrung Lumis von ehemaligen Kollegen und Freunden im Theater "Heppel und Ettlich" statt.

Glaube und Politik

Friedrich Gierus wurde 1966 von der bayerischen Landeskirche nach Brasilien entsandt.
Der Regenwald in Brasilien versorgt den Planeten mit Sauerstoff: Brasilien geht uns alle an. Jetzt ist dort mit Jair Bolsonaro ein Präsident gewählt worden, der Anlass zur Sorge gibt. Der bayerische Pfarrer Friedrich Gierus (77) lebt und arbeitet seit mehr als 50 Jahren in Brasilien.