Elke Zimmermann

Redakteurin
Elke Zimmermann

Kino für Kopf und Seele

Seit ich mit elf meinen ersten Radiowecker bekam, bin ich radiosüchtig. Seine Leidenschaft zum Beruf machen zu können, ist ein großes Geschenk. Ich begegne Menschen, die mir ihre Geschichten erzählen und einen Blick in ihr Leben werfen lassen.

Ich berichte aus Gemeinden, von besonderen Aktivitäten und höre von besonderen Ideen und Erlebnissen. Dies alles für die Hörerinnen und Hörer an den Radios in ganz Bayern zu übersetzen und in kleinere, kompakte Formate zu packen, ist eine schöne Aufgabe. Der Gründer des EPV, Robert Geisendörfer brachte unsere Aufgabe auf den Punkt: wir wollen denen eine Stimme geben, die nicht selbst für sich sprechen können.  Sie hören efa-Beiträge in allen bayerischen Privatradios von Aschaffenburg bis Kempten.

 

 

Ich freu mich, wenn’s regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.
(Karl Valentin)
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Theater

Bekim Lumis gilt als einer der bedeutendsten Theaterschaffenden Osteuropas. Der Kosovare lebte und arbeitete in den 90er Jahren in München. Im Sommer 2018 ist er erst 52jährig verstorben.
Die Premiere zu seiner Inszenierung von "Arturo Ui" (Bertold Brecht) im Nationaltheater Prishtina hat Bekim Lumi nicht mehr gesehen. Er starb Ende Juli mit nur 52 Jahren. Da der Theatermann in den 90er Jahren in München gearbeitet hat, findet jetzt eine Ehrung Lumis von ehemaligen Kollegen und Freunden im Theater "Heppel und Ettlich" statt.

Kirchenfinanzen

Die evangelisch-lutherische Kirche in Bayern (ELKB) will künftig auf das "besondere Kirchgeld" verzichten. Das betrifft Ehepaare, die steuerlich gemeinsam erfasst sind, obwohl ein Teil nicht der Kirche angehört. Eine entsprechende Gesetzesvorlage soll die Landessynode auf ihrer Herbsttagung in Garmisch-Partenkirchen vom 25. bis 29. November verabschieden.

Tag der Kinderseiten 21. Oktober

Kinder sind begeistert von Computern. Viele können noch nicht gehen oder sprechen, aber am Bildschirm wischen, das geht schon. Am 21.10. ist Tag der Kinderseiten. Denn im Internet haben sich mittlerweile manche Anbieter auf Kinderangebote spezialisiert. Die Seiten sind meistens ohne Werbung und für Kinder ab dem Grundschulalter. Kirche-entdecken.de ist das Angebot der evangelischen Kirche.

Woche des Sehens

Während der Woche des Sehens dreht sich alles darum, wie Sehkraft erhalten wird. Aber sie soll auch zeigen, wie Menschen ihr Leben nach einer Erblindung gestalten können. Blinde und Sehbehinderte entwickeln etwa einen besseren Tastsinn als viele Sehende. Deshalb gibt es nun einen neuen Beruf: die medizinisch taktile Untersucherin.

Ökumene

Am 23. September 2018 beginnt die "Interkulturelle Woche". In Zeiten, wo viel über Rassismus und Ausländerhass diskutiert wird, sind solche Aktionen wichtiger denn je. Die Interkulturelle Woche wurde vor 40 Jahren von der evangelischen, der katholischen und der griechisch-orthodoxen Kirche ins Leben gerufen. Pfarrerin Aguswati Hildebrandt Rambe ist für Bayern zuständig und betont, wie wichtig die Interkulturelle Woche gerade jetzt ist.

Digitale Trauerrede

Wetter, Uhrzeit oder Nachrichten: Über das alles kann "Alexa" Auskunft geben. Alexa ist die Stimme der Sprachbox "Echo" von Amazon, eine Art Lautsprecher, der mit der eigenen Stimme gesteuert wird. Jeder Alexa-Besitzer kann auch noch viel mehr nutzen - indem er sog. "Skills" von Drittanbietern aktiviert. Jetzt kann Alexa auf Wunsch eine Trauerrede halten. Mit dem Befehl "Alexa, öffne Beerdigungsrede" geht’s los:

Analphabetismus

In Deutschland leben etwa 7,5 Millionen erwachsene Menschen, die nicht oder nicht ausreichend lesen und schreiben können. Analphabeten. Weit über die Hälfte davon spricht Deutsch als Muttersprache. Andrea Kuhn-Bösch bietet Kurse für Analphabeten an, Erika Menzel hat diese Hilfe angenommen. Die beiden Frauen berichten, wie es in einem Land mit Schulpflicht so weit kommen kann und wohin sich Betroffene wenden können.

Sektenausstieg

Im Kinofilm "Kindeswohl" (Buch: Ian McEwan) steht ein junger Mann im Mittelpunkt, der eine lebensnotwendige Bluttransfusion braucht. Aber er und seine Familie lehnen diese ab, weil sie Zeugen Jehovas sind. In der Geschichte überzeugt die Richterin den Jungen davon, sich behandeln zu lassen. So etwas geschieht auch im wahren Leben: Barbara Kohout und ihre Familie war 60 Jahre lang bei den Zeugen Jehovas. Auch sie hat einmal das Leben ihrer Tochter aus Glaubensgründen aufs Spiel gesetzt.