Markus Springer

Redakteur | Kultur, Medien, Netzwelten
Markus Springer

Markus Springer ist Redakteur für Kultur, Medien und Netzwelten beim Sonntagsblatt. Zu seinen Leidenschaften zählen Absonderlichkeiten aus der Kirchengeschichte, München und die Marken (Hauptsache Italien) sowie Motorradreisen mit seiner unverwüstlichen BMW G/S 80 (Baujahr 1981).

THEMA-Hefte:

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Kommentar

Gedenkstein für das Ehrenmord-Opfer Hatun Sürücü
Nach dem Mord an einer jungen Afghanin in Berlin ist eine Debatte entbrannt. Allerdings nicht über die Motive der beiden Tatverdächtigen: Ihre jüngeren Brüder hatten die Frau mutmaßlich wegen ihres westlichen Lebensstils getötet. Stattdessen wurde in Politik und Sozialen Medien die Forderung laut, künftig auf den Begriff "Ehrenmord" zu verzichten.

Kirchen in Bayern

Allerheiligen Hofkirche München
Die Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz ist die erste katholische Kirche, die nach der Säkularisation in Bayern gebaut wurde. Bei der Hochzeit der preußischen Prinzessin Marie Friederike mit dem späteren bayerischen König Maximilan II. Joseph im Jahr 1842 spielte sie eine entscheidende Rolle.

Buchtipp

Reimer Gronemeyer.
Was kommt nach der Pandemie? Die große ökologische Transformation der Welt? Der Theologe und Soziologe Reimer Gronemeyer rät in seinem neuen Buch "Die Schwachen zuerst" dringend dazu, die Alten, die Pflege- und Hilfsbedürftigen, die Kleinen, die Sterbenden, die Nicht-mehr-Hinterherkommenden dieser Welt zum Maßstab des Denkens und Handelns zu machen.

Kommentar

Wenn sich Geschwister streiten, lautet die Klage gegenüber den Eltern meist doppelt: Er hat angefangen! Sie hat angefangen! Kluge Eltern blocken das ab. Sie wissen: Es braucht zwei zum Streiten. Was die Lage in Israel angeht, folgt die Reaktion von vielen diesem Muster. "Deeskalation auf beiden Seiten" heißt die Forderung, wenn sie ein deutscher Bundesaußenminister ausspricht. Doch Hausverstand vernebelt in Sachen Nahostkonflikt eher die Sinne. Ein Kommentar von Markus Springer.

Religiöse Feiertage

Hans Leonhard Schäufelein, Abendmahl, 1515, Ulmer Münster.
Nicht Weihnachten, sondern Ostern ist das höchste Fest der Christenheit. Aber wie berechnet sich eigentlich der Ostertermin? Warum finden - wie zuletzt im Jahr 2019 - das jüdische Pessach und Ostern selten, aber immer wieder gleichzeitig statt? Und warum schert die orthodoxe Christenheit genau dann immer aus einem gemeinsamen Ostertermin aus? Ein Streifzug durch die verzwickte österliche Kalendergeschichte.

Über Innsbruck ins Gesangbuch

Der Musiker und Komponist Ludwig Senfl (um 1490-1543).
Wie kommt es, dass ein und dieselbe Melodie im Evangelischen Gesangbuch wieder und wieder erscheint? "Nun ruhen alle Wälder" von Paul Gerhardt (EG 477), "O Welt, ich muss dich lassen" (EG 521), "Die Herrlichkeit der Erden" (EG 527) und viele mehr – sie alle klingen gleich. Auch im katholischen Gesangbuch "Gotteslob" ist die Melodie mehrfach zu finden. Am Anfang dieser frommen Liedkarriere stand allerdings ein recht weltliches Lied - ein echter Schlager der Lutherzeit.

Des Rätsels Lösung

Das große Sonntagsblatt-Jubiläumsrätsel 2020 - mitmachen und gewinnen!
Beliebte Gesangbuch-Melodien, das Rätsel der Königin von Saba, ein geheimnisvolles Zeichen, viel Geschichte, Unfalltote und die Liebe: Beim großen Jubiläumsrätsel zum 75. Geburtstag des Sonntagsblatts haben wir Sie vor einige unterhaltsame Knobeleien gestellt. Zu gewinnen gab es eine Reise für zwei Personen zu den Oberammergauer Passionsspielen 2022 im Wert von 900 Euro. Hier sind die Lösungen zu allen Fragen des großen Sonntagsblatt-Jubiläumspreisrätsels 2020.

Kommentar

Covid-19-Impfdosen und Spritzen
Impfen ist der einzige Weg heraus aus der Covid-19-Pandemie. Die Bundesländer sind vorbereitet, das große Impfen könnte beginnen. Doch es hapert mit den Impfstofflieferungen. Deutschland und die EU-Staaten rutschen im weltweiten Vergleich immer weiter ab. In der Bevölkerung wächst der Ärger. Nach den Ursachen für den schlechten Impfstart zu fragen, hat nichts mit "Impfstoffnationalismus" zu tun. Denn nur aus erkannten Fehlern lässt sich lernen.

Kommentar

Bedford-Strohm
Was genau der Nürnberger Pfarrer Matthias Dreher da eigentlich geschrieben hatte? Nur wenigsten machten sich die Mühe, es selbst zu lesen. Gleichwohl wurde der Fall des Pfarrers, der über einen Leserbrief zum Thema Seenotrettung stolperte, weit über die Kirchen hinaus in ganz Deutschland wahrgenommen. Der Vorgang hat den Blick auf die innerkirchliche Diskurskultur gerichtet.

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