10. Februar 2021
Des Rätsels Lösung

Die Auflösung des großen Sonntagsblatt-Jubiläumspreisrätsels 2020

Beliebte Gesangbuch-Melodien, das Rätsel der Königin von Saba, ein geheimnisvolles Zeichen, viel Geschichte, Unfalltote und die Liebe: Beim großen Jubiläumsrätsel zum 75. Geburtstag des Sonntagsblatts haben wir Sie vor einige unterhaltsame Knobeleien gestellt. Zu gewinnen gab es eine Reise für zwei Personen zu den Oberammergauer Passionsspielen 2022 im Wert von 900 Euro. Hier sind die Lösungen zu allen Fragen des großen Sonntagsblatt-Jubiläumspreisrätsels 2020.
Das große Sonntagsblatt-Jubiläumsrätsel 2020 - mitmachen und gewinnen!

»Es herrscht das Absurde, und die Liebe errettet davor.«

Dieser Satz des französischen Schriftstellers und Philosophen Albert Camus (1913-1960) war gesucht beim großen Sonntagsblatt-Rätsel zum 75-Jahr-Jubiläum des Sonntagsblatts. Zu finden ist er im Evangelischen Gesangbuch für Bayern (EG) auf Seite 775. Im Kasten mit den Einsendehinweisen war ein Foto von Albert Camus abgebildet. 

Die einzelnen Rätselfolgen ergaben als Lösungsschlüssel: D ER L OES U N G S SATZ I ST (Folge 1) I M  E G  SEITE 7 + 75 LIEBE (Folge 2). Also: »Der Lösungssatz ist im EG, Seite 775 – Liebe«.

 

Die Lösungen im Einzelnen:

 

Teil I

1. Der Tod und das Absurde

Schon die erste Frage führte in die Nähe der Gesamtlösung: Bei einem Autounfall starb am 4. Januar 1960 Albert Camus, von dem der zu findende Lösungsspruch stammt. (D ER L)

 

2. Technik und Glaube

Der abgedruckte Text zum ›zweiten kopernikanischen Schock‹ und dem ›achten Schöpfungstag‹ erschien im Sonntagsblatt im Juli 1969 nach der Mondlandung von Neil Armstrong und Edwin Aldrin im Rahmen der Apollo-11-Raumfahrtmission. (OES)

 

3. Noch mehr Unfalltote

Martin Niemöller saß am Steuer, als er im Sommer 1961 den schrecklichen Unfall hatte, bei dem seine Frau Else und ihre gemeinsame Haushälterin Dorothea Schultz starben. Am 13. August begann die DDR den Bau der Mauer, während Niemöller im Krankenhaus lag. Der lügende Staatschef war SED-ZK-Chef Walter Ulbricht, der noch Mitte Juni in einer Pressekonferenz behauptet hatte: »Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!« (U)

4. Immer schön sportlich

Über eine »kirchliche Äußerung zum ›Sport‹« berichtete das Sonntagsblatt im Vorfeld der Olympischen Spiele in München 1972. (N)

 

5. Was geschah am 23. Mai?

Robert Geisendörfer, der Gründer des Evangelischen Presseverbands für Bayern und später des deutschlandweiten Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik, befand sich im Mai 1949 auf Einladung der US-Militärregierung in den USA. Am Tag nach der Bischofsweihe des christlichen Schriftstellers und schwedischen Pfarrers Bo Giertz, am 23. Mai 1949, trat das Grundgesetz in Kraft – das Datum gilt als Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland. (G S)

 

6. Brückentechnik

Die gesuchten Begriffe, die zwischen die jeweils anderen beiden passen, sind:

RAT SCHLAG STOCK

HÜHNER AUGEN BLICK

FITNESS TEST BILD

BLUT ZUCKER HUT 

(SATZ)

 

7. Terror

»Man kann keine Genugtuung darüber empfinden, dass die alten Führer der Baader-Meinhof-Bande nicht mehr leben«, kommentierte der damalige Sonntagsblatt-Chefredakteur Helmut Winter (1927-4.12.2020) die Ereignisse des »Deutschen Herbsts« 1977. Winter würdigte die »Solidarität aller demokratischen Kräfte in unserem Lande« und die »erstmals praktizierte internationale Zusammenarbeit bei der Terroristenbekämpfung« nach der Geiselbefreiung der entführten Lufthansa-Maschine in Mogadischu (Nr. 44/1977, Seite 20). (I)

 

8. Ständige Studenten

Das abgedruckte Foto entstand Mitte Juli 1969 auf dem Stuttgarter Kirchentag. Auch der gesuchte Ort passte also zur ST-Alliteration. (ST)

 

Teil II

9. Beim Klang der Harfe

(1) Zur Melodie von »Vom Himmel hoch« wird auch »Wir singen dir, Immanuel« gesungen, das im EG als Lied 543 auf Seite 955 steht. Die Quersumme dieser Seitenzahl (9+5+5) ist 19 – genau wie die Quersumme der Seite 775 (7+7+5), auf der die gesuchte Gesamtlösung zu finden war.

Der Text stammt aus der Feder von Paul Gerhardt (1607-1676), der in der Zeit des verheerenden Dreißigjährigen Kriegs lebte und so wunderbare Lieder wie »Befiehl du deine Wege«, »Ich steh an deiner Krippen hier« oder »Geh aus, mein Herz, und suche Freud« geschrieben hat. Als Kurfürst Friedrich Wilhelm in Brandenburg die Reformierten und Lutherischen in eine unierte Kirche zusammenzwang, rebellierte der glühende Lutheraner Gerhardt. Er verweigerte die staatlich geforderte Unterschrift unter ein Toleranzedikt und wurde als Pfarrer der Berliner Nikolaikirche entlassen. Kurz darauf starb seine Frau. Auch vier von den fünf Kindern des Paars starben früh, nur der Sohn Paul Friedrich überlebte seine Eltern. Nach zwei Jahren der Arbeitslosigkeit fand Paul Gerhardt 1668 in Lübben im Spreewald – das damals nicht zu Brandenburg, sondern zu Kursachsen gehörte – eine neue Pfarrstelle, die er bis zu seinem Tod innehatte. (I)

 

(2) Gesucht war dann das Osterlied »Der Herr ist auferstanden« (EG 118). Die Melodie stammt von Karl Marx, aber natürlich nicht vom berühmten Philosophen des Sozialismus, sondern von dem gleichnamigen Komponisten, der 1897 in München geboren wurde und 1985 in Stuttgart starb. 1932 erhielt Karl Marx den Musikpreis seiner Heimatstadt. Sein vermutlich bekanntestes Lied ist die Matthias-Claudius-Vertonung »Jeden Morgen geht die Sonne auf«. (M)

 

(3) Für den Scherz mit dem nächsten Lied haben wir schon in der Frage um Entschuldigung gebeten. Gesucht war der Name »Ernst«, denn abgedruckt waren die ersten Noten des Adventslieds »Mit Ernst, o Menschenkinder« (EG 10), dessen Verse der Dichter und Theologe Valentin Thilo schrieb. Zu den bekanntesten Stücken Oscar Wildes gehört die Verwechslungskomödie »The Importance of Being Earnest«, deren deutscher Titel »Ernst sein ist alles« (oder auch »Bunbury«) lautet. (E)

 

(4) Zuletzt wurde es etwas gemein: Abgedruckt war die Melodie des Lieds »Die Herrlichkeit der Erden« (EG 527), auf die aber auch die Lieder »O Welt, ich muss dich lassen« (EG 521), »O Welt, sieh hier dein Leben« (EG 84), »In allen meinen Taten« (EG 368), »Herr, höre, Herr, erhöre« (EG 423), »Nun sich der Tag geendet« (EG 481) und last but not least »Nun ruhen alle Wälder« (EG 477) von Paul Gerhardt zu singen sind (siehe Sonntagsblatt Nr. 7, Kultur, Seite 37).

Abgebildet war ein zeitgenössischer Kupferstich mit dem Porträt des Barockdichters Andreas Gryphius (1616-1664), Sohn des schlesischen lutherischen Archidiakons Paul Greif, der seinen Nachnamen in Humanistenmanier latinisierte. Während in Deutschland der Dreißigjährige Krieg tobte, studierte Gryphius in Danzig, später in Leiden in den Niederlanden, damals die bedeutendste Kolonialmacht Europas. René Descartes gehörte zu seinen Philosophielehrern. Mit Adeligen aus Pommern reiste er ab 1644 durch Frankreich und Italien, er besuchte Paris, Rom, Florenz und Venedig. Auch wenn der Lyriker um das Kriegsgeschehen »herumreiste« – vom Leiden seiner Zeit wusste Andreas Gryphius eine Menge: der frühe Verlust seiner Eltern, die Zerstörung seiner Heimatstadt Glogau (heute Glogów) im Krieg, die religiös motivierten Verfolgungen seiner Zeit.

In dem Scherzspiel »Horribilicribrifax Teutsch« (von lateinisch horribilis cribrum = Siebmacher des Schreckens) machte er sich 1663 über die eigene Zunft und damit auch über sich selbst lustig: Mit dem Wortungetüm Horribilicribrifax ist zwar der Titelheld gemeint; aber ein Stück, in dem die Figuren stilistisch und grammatisch fehlerhaft reden, provoziert eine fehlerhafte Lektüre als »Horribilis Scribifax«, also der schreckliche Schreiberling.

In der Tragödie »Catharina von Georgien. Oder Bewehrete Beständigkeit« zeichnete Gryphius das Schicksal der georgischen Königin Ketevan (um 1560-1624) nach. Nicht nur drängte damals das muslimische Osmanische Reich militärisch nach Europa vor, sondern auch die Perser in den christlichen Kaukasus. Ketevan (Katharina) wurde von den Safawiden-Herrschern nach Shiraz verschleppt und dort zu Tode gefoltert, weil sie sich weigerte, ihren christlichen Glauben zu widerrufen und zum Islam zu konvertieren. (G)

 

10. Kreuz und quer

Die eingefärbten Buchstaben ergaben richtig zusammengesetzt das einzig sinnvolle Wort SEITE.

Waagerecht

1 genießbar – keine Bar voller Genüsse, aber auch nicht ungenießbar 11 Entzücken – eliminiert man aus dem Wort die Buchstaben ENTE bleibt »Zucken« 13 GG – die Abkürzung für Grundgesetz 14 Tiefland – Lena Riefenstahl Opernverfilmung (1954) entstand bereits in der Zeit des Nationalsozialismus; 100 Sinti, von denen die meisten später in Auschwitz ermordet wurden, zwangsrekrutierte man aus einem Lager zur Mitwirkung 19 EE – die Länderkennung für Estland im Internet 20 Ardennen – hier fand 1944 die letzte große deutsche Offensive an der Westfront statt; das bewaldete Mittelgebirge geht in die Eifelüber, die aus einem keltischen Wort stammende Bezeichnung markiert (auch) eine Sprachgrenze 23 NL – Internationales Fahrzeugkennzeichen der Niederlande 24 Ursprung 27 KS – Kfz-Kennzeichen von Kassel und Code des US-Staates Kansas 28 G – Spurius Carvilius Ruga, einem freigelassenen römischen Sklaven, der eine Schreibschule betrieb, wird die Erfindung der Buchstaben G zugeschrieben 29 WC – auf Toiletten steht gelegentlich »00« 30 Treck – das zuvor eher selten gebrauchte Wort drang erst angesichts der Flüchtlingsströme am Ende des Zweiten Weltkrieges in die Umgangssprache ein; fügt man ein ER an, wird »Trecker« daraus, ein vor allem in Norddeutschland verwendetes Wort für Traktor, der in Bayern nach einem Modell der Firma Lanz bis heute auch gern »Bulldog« genannt wird 34 HL – Kfz-Kennzeichen der Hansestadt Lübeck, Abkürzung für Heilige/r und Halbleiter 35 i – männlicher bestimmter Pluralartikel im Italienischen 36 Hammer – was sonst? 39 Aa – was den Bayern die Ache, ist den Westfalen die Aa; das 190-Einwohnerdorf an der Nordküste Estlands hieß auf Deutsch Haakhof 40 Sud – hängt man AN an wird Sudan aus dem, was mit Kessel zum Bierbrauen taugt 41 Mopp – kein fiese' Möpp, sondern zur feuchten Raumpflege 43 Fa – Was hinter Do, Re und Mi erklingt, ist auch Teil vom Fagott und der Firma Agfa 44 CC – Carbon Copy und Kennzeichen des Corps Consulaire 45 Beritt - ein aus dem Gebrauch gekommenes Wort für einen Forstbezirk 49 TR – Kfz-Kennzeichen der Stadt Trier und der Türkei 50 HH - Autokennzeichen Hamburg 51 an – Kana + an = Kanaan; an + Zug = Anzug 52 KM – Kfz-Kennzeichen von Kamen; Abkürzung für Kilometer 53 es – es + so = ESSO; und: nur Bar-es ist Wahres!

Senkrecht

1 Gegenkraft – in seinem dritten Gesetz beschrieb Newton das Wechselwirkungsprinzip von actio und reactio, Kraft und genau entgegengesetzt gerichteter Gegenkraft 2 Engelshaar – eine süße türkische Leckerei und ganz feines Lametta für den Christbaum 3 NT – Abkürzung für Neues Testament, zu dem die genannten Evangelienschriften gehören 4 Iz – Izmir hieß früher Smyrna und liegt an der türkischen Westküste; Deniz können dort sowohl Mädchen als auch Knaben heißen 5 EU – richtig in Bärchen eingefügt, ergibt sich Bäuerchen 6 SE – die Länderkennung für Schweden im Internet; Abkürzung für Seine Exzellenz 7 SC – Christian Streich ist der langjährige Trainer des Fußballbundesligisten SC Freiburg 8 B – Kfz-Kennzeichen Berlins und Belgiens 9 Ae – ein Fluss in der schottischen Grafschaft Dumfriesshire und beliebter Verlegenheitslaut 10 RN – Abkürzung der italienischen Provinz Rimini und der britischen Royal Navy 12 Kanu 14 tauglich – »kriegsverwendungsfähig« hieß das Tauglichkeitsurteil bei der Wehrmacht nach der Musterung meist 15 Irrwisch – ein anderes Wort für Irrlicht, tobende Kinder, aber kein »Irr-Wisch« 16 è – italienisch für »ist« 17 FE – macht aus males females und aus Tau die Taufe 18 LN – Abkürzung für die beiden genannten Begriffe 21 Dschuba - die Hauptstadt des christlich geprägten Südsudan 22 N – Kfz-Kennzeichen Nürnbergs und Norwegens 25 PT – die Länderkennung für Portugal im Internet und Elementsymbol für Platin 26 NC – Abkürzung für die beiden genannten Begriffe 31 RMM – Abkürzung der französischen Fachzeitschrift und internationales Kfz-Kennzeichen von Mali 32 Emo – nicht Emu, sondern voller dunkler Emotionen 37 Aden - Golf von Aden und Aden-auer; Sanaa ist de jure Hauptstadt des Jemen, Aden de facto 38 Epte - 1891 malte Claude Monet die Pappeln am Ufer diese nordfranzösischen Flusses 42 P – Elementsymbol für Phosphor und Kfz-Länderkennzeichen Portugals 46 RK - Abkürzung der genannten Begriffe 47 im – Im-puls und »Da geh’ ich zu Max-im«, eine der bekanntesten Nummern aus der Operette »Die lustige Witwe« von Franz Lehár 48 TS – Kfz-Kennzeichen von Traunstein, Abkürzung der genannten Begriffe

 

11. Der Teich der Königin

»Und Salomo gab ihr Antwort auf alles, und es war dem König nichts verborgen, was er ihr nicht hätte sagen können«, heißt es im 10. Kapitel des 1. Buchs der Könige. Auch Sie hatten sicher keine Schwierigkeiten mit der Antwort, denn wenn sich die Zahl der Seerosen jeden Tag verdoppelt, entspräche der Beginn mit zwei Seerosen schlicht dem zweiten Tag des Starts mit nur einer Seerose. Der Teich wäre dann eben nicht nach acht, sondern nach sieben Tagen komplett bedeckt. (7)

 

12. Rätselhaftes Zeichen

Ums »Hinzufügen« ging es bei dieser Aufgabe. Das geht nicht nur durch mathemathische Addition, sondern auch durch schlichtes Nebeneinanderstellen, auch wenn das abgedruckte rätselhafte Zeichen ein hebräisches Pluszeichen war. Im Namen des christlichen Kreuzes ist Juden so viel Unrecht widerfahren, dass man in manchen jüdischen Milieus nicht einmal mit dem Pluszeichen rechnen wollte, weil dieses die Form eines Kreuzes hat. 

Die umstrittene israelische Nichtregierungsorganisation »B’Tselem« hat ihren Namen aus der Bibel: Zuerst im 1. Buch Mose (1, 7) heißt es, dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen habe – »b’tselem elohim«. Aus der Gottesebenbildlichkeit leiten sich historisch die allgemeinen, unveräußerlichen, für alle geltenden Menschenrechte ab. Doch »Tselem« bedeutet nicht nur Ebenbild, sondern kann auch Zeichen oder Götzenbild bedeuten. Jedes Abbild Gottes ist für Juden ein Gräuel, deswegen hieß das Kreuz im Jiddischen »Tselem«, sich bekreuzigen »tselmenen«. Aus Kreuznach wurde im Jiddischen Tselem-Makom (oder Celemochum), wörtlich »Zeichen-Ort«, aus der Kreuzer-Münze der »Zalmer«. Vom jüdischen Gebrauch beeinflusst wurde Zelem zu einem rotwelschen Begriff für Unglück.

Die meisten Israelis rechnen mit dem internationalen Pluszeichen; Wikipedia zufolge wird das Zeichen aber beispielsweise in Flugzeugen der israelischen Fluggesellschaft El Al für die Steuerung der Sitzeinstellung verwendet. (PLUS oder »hinzufügen«)

 

13. Jubiläumszahl

Die Sonntagsblatt-Jubiläumszahl stand auch oben im Seitenkopf und war, na klar, die 75: Denn am 6. November 1945, vor 75 Jahren, erschien erstmals das Sonntagsblatt.

 

14. Frauenbegabung und Rabenliebe

Das letzte Rätsel sollte Ihnen einen zusätzlichen Hinweis geben, mit dem Sie Ihr Ergebnis überprüfen konnten. 

 

VIEL LEICHT ATHLET

FRAUEN INSEL BEGABUNG

HEBEL EFFEKT VOLL

MEER BUSEN FREUND

RABEN ELTERN LIEBE 

 

Die Anfangsbuchstaben der Brückenwörter zwischen den abgedruckten Begriffen ergaben LIEBE, und die steht nicht nur im Zentrum des christlichen Glaubens, sondern auch in der gesuchten Sentenz von Albert Camus, die als Gesamtlösung zu finden war. Sie hatten zudem den Hinweis aus Frage 9 (1), dass die Quersumme der Lösungsseite 19 ergibt. Schon deshalb wussten Sie, dass die Seite 82 (Addition von 7 und 75) falsch war. Auch das Wort Liebe fällt dort nicht, ein Lösungsvers ist hier nicht zu finden.

 

Fürs Mitmachen, für Lob und Kritik bedankt sich Rätselmacher Markus Springer. Bis zum nächsten Mal!

 

Das große Sonntagsblatt-Jubiläumsrätsel 2020 - Frage 1
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