7.11.2020
Erzbistum München

Befragung: Erzbistum München will wissen, wie kirchliche Angebote ankommen

Was halten Kirchenmitglieder von kirchlichen Angeboten und was wünschen sie sich zusätzlich? Diesen Fragen will das Erzbistum München mit einer Online-Befragung nachgehen. Näheres zu den Hintergründen sowie zu den Inhalten der Befragung erfahren Sie hier.

Das Erzbistum München will mit einer Online-Befragung herausfinden, was die Menschen von den kirchlichen Angeboten halten und was sie sich zusätzlich wünschen.

Hintergrund der Befragung des Erzbistums München

Zur Teilnahme seien alle Menschen aufgerufen, die im Erzbistum kirchliche Angebote nutzen oder an solchen interessiert sind, teilte das Erzbistum am Mittwoch mit. Hintergrund der Befragung ist, dass immer mehr Menschen aus der Kirche austreten und damit auch die Kirchensteuereinnahmen zurückgehen, außerdem die Tatsache, dass es künftig weniger Pfarrer geben wird.

Vor diesem Hintergrund hat im Herbst ein auf ein Jahr angelegter "Gesamtstrategieprozess" begonnen, denn: "Die Erzdiözese möchte weiterhin für die Menschen da sein und den kirchlichen Auftrag, das Evangelium in Wort und Tat zu bezeugen, wirksam erfüllen."

Die Online-Befragung zu Erzbistum

Die Online-Befragung ist Teil dieses Gesamtstrategieprozesses; sie ist bis 6. Dezember unter "www.erzbistum-strategieprozess.de" zu erreichen. Die Teilnehmer sollen laut Erzbistum etwa Fragen zu Seelsorge, Bildung, Beratung, caritativem Handeln oder kulturellen Angeboten beantworten.

Gefragt werde dabei, wie die Menschen die Qualität der Angebote einschätzen oder welche Angebote bisher fehlen.

Umfrage in Papierform und per Telefon

In einigen Pfarreien soll die Befragung in Papierform stattfinden, um auch Menschen ohne Internetzugang zu erreichen, wie es weiter heißt.

Zusätzlich soll es auch noch eine repräsentative Telefonbefragung gleichen Inhalts geben. Bei der Erarbeitung der Inhalte, der Durchführung und der Auswertung der Befragung arbeitet die Erzdiözese mit einem professionellen Marktforschungsinstitut zusammen. Die Ergebnisse sollen im Februar 2021 bekannt gegeben werden. 

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