Die Herbstsonne scheint an diesem Oktobernachmittag auf Bäume, Wege und Gräber des Münchner Westfriedhofs, auf Grabsteine, Blumen und die Namen der Verstorbenen. Wer hier entlanggeht, sieht zunächst wenig, was auf eine bestimmte Religion hindeutet. Auch die islamischen Gräber fügen sich ein; sie unterscheiden sich auf den ersten Blick kaum von den christlichen Ruhestätten.
“Von hinten hätten Sie wahrscheinlich gar nicht erkannt, dass es sich hier um ein muslimisches Grab handelt”, sagt Mehdi Öruç. Der Bestattermeister steht zwischen den Gräbern und erklärt, worauf es ankommt. Wer den Blickwinkel verändert und von der Fußseite auf einen Grabstein schaut, entdeckt andere Inschriften, religiöse Formeln und mitunter arabische Schriftzeichen.
Für Öruç ist das ein Beispiel dafür, wie sich religiöse Traditionen verändern, wenn Menschen in einer neuen Umgebung leben. “Hier haben wir ein großes Mischmasch”, sagt er. Hinzu komme, dass die Menschen auch ihre nichtmuslimischen Nachbarn, Bekannten und Verwandten im Blick hätten. Man schaue voneinander ab, was man kenne.
“Der Einfluss der Ortschaft, in der man lebt, hat auch einen Einfluss auf das Selbst. Dementsprechend sehen wir die Vielfalt. Genauso wie sie unter den Menschen ist, sehen wir sie dort.”
Ein Grab ist kein Denkmal für die Ewigkeit
Die islamischen Gräber auf dem Westfriedhof erzählen von einem Leben zwischen religiöser Tradition und gesellschaftlicher Wirklichkeit. Manche Grabstätten sind schlicht gehalten, andere aufwendig gestaltet. Es gibt Bilder, kunstvolle Inschriften und unterschiedliche Formen der Gestaltung.
Nicht alles davon entspricht nach Öruçs Einschätzung den religiösen Vorstellungen. “Es gibt durchaus Aussagen, die das Aufbauen auf Gräbern untersagen. Gräber sollen keine Orte des rituellen Gebets sein. Das Bittgebet für die Verstorbenen ist dort dagegen ausdrücklich erwünscht.”
Anders als in christlichen Traditionen (katholisch und orthodox) gebe es im Islam auch keine Heiligsprechung von Personen.
“Man soll keine Personen in einen Zustand der Verehrung bringen. Es soll bewusst und offensichtlich sein, dass das Leben endlich ist und dass auch die Zeit dieser Person vergangen ist.”
Das Gedenken an die Toten solle deshalb nicht allein auf einzelne Menschen und ihre Angehörigen beschränkt bleiben. Es gehe um eine Gemeinschaft, die sich an die Verstorbenen erinnere – und dabei auch die eigene Vergänglichkeit vor Augen habe. Große Grabaufbauten seien deshalb nicht erwünscht, sagt Öruç. Er würde sie allerdings nicht pauschal als verboten bezeichnen.
In islamisch geprägten Ländern sei es üblich, insbesondere freitags gemeinsam die Gräber zu besuchen. Der Freitag ist im Islam ein besonderer Tag, vergleichbar mit dem Sonntag im Christentum. Vor oder nach dem Freitagsgebet gehen Menschen auf den Friedhof, beten für die Verstorbenen und bitten um Vergebung.
“Man hinterlässt seinen spirituellen Nutzen dort”, erklärt Öruç. Man könne etwa im Namen eines Verstorbenen spenden, ein Waisenhaus unterstützen, eine Straße bauen oder einen Brunnen errichten. Menschen, Tiere und Pflanzen, die davon profitierten, brächten dem Verstorbenen einen spirituellen Gewinn. “Das Buch der Taten ist nicht geschlossen.”
In Deutschland sei diese gemeinschaftliche Praxis weniger ausgeprägt. Familien lebten nicht unbedingt am selben Ort, der Freitag sei ein gewöhnlicher Arbeitstag und Friedhofsbesuche würden häufig zur individuellen Aufgabe.
Dabei sei es gerade das gemeinsame Erinnern, das Öruç wichtig ist. “Grundsätzlich ist es sehr empfohlen, da zu sein, den Tod zu bedenken, das eigene Vergehen vor Augen zu führen, dass auch die eigene Zeit begrenzt ist.”
Er hält kurz inne. “Und vielleicht auch einfach mal zu lauschen. Ein Friedhof ist gar nicht so leise, wie man denkt. Wenn man genau hinhört, hört man sehr viel. Sehr viele Geschichten, sehr viele Personen, sehr viele Persönlichkeiten, die eigentlich wie wir gelebt haben.”
Elf Jahre Erfahrung, ein eigener Betrieb
Mehdi Öruç kennt diese Geschichten aus seiner Arbeit. 1995 in Oldenburg in Holstein geboren und mit kurdischen Wurzeln aus der türkischen Provinz Şırnak, kam er 2015 nach München. Sein Schwager arbeitete bereits im Bestattungswesen und hatte ihm schon als Jugendlichen erste Einblicke in die islamische Bestattung ermöglicht. Bei rituellen Waschungen durfte Öruç dabei sein. Aus der anfänglichen Neugier wurde ein Beruf.
Was ihn daran bis heute fasziniert, ist nicht allein die religiöse Dimension. Es ist vor allem die Nähe zu den Menschen in einem Moment, in dem vieles aus dem Gleichgewicht gerät.
“Einerseits geht es natürlich darum, sich für das Wohl anderer einzusetzen. Einfach da zu sein, wenn Menschen mit ihrer Trauer, manchmal auch mit Wut und diesem Zerstörerischen, das über einen kommen kann, nicht klarkommen”, sagt er.
Dazu gehöre auch die Bürokratie. Viele seiner Kunden hätten einen familiären Migrationshintergrund und seien mit deutschen Verwaltungsabläufen wenig vertraut. Öruç hilft, Fristen zu verstehen und die Bestattung zu organisieren. Doch für ihn geht es um mehr als eine Dienstleistung.
“Die Bekanntschaften, die sich in diesem Moment ergeben, prägen noch einmal anders. Das ist kein Kennenlernen nach dem Motto: Ich habe dich mal gesehen und alles war schön. Das ist ein sehr spannender Moment.”
Manche Angehörigen begleite er nur einmal, andere blieben ihm über Jahre verbunden. Sie meldeten sich an Feiertagen, fragten nach, wie es gehe. Aus seiner früheren Arbeit in der Gastronomie kenne er viele Kontakte. Aber dort sei vieles oberflächlicher geblieben. “Diese Tiefe ist sehr wichtig. Bei manchen Leuten ist das zehn Jahre her, und ich habe immer noch Kontakt mit ihnen.”
2025 legte Öruç die Meisterprüfung im Bestattungswesen an der Handwerkskammer für Unterfranken ab. Im Sommer 2026 verließ er den Münchner Betrieb, in dem er elf Jahre Erfahrung gesammelt hatte, und eröffnete in Lübeck sein eigenes Unternehmen: Al-Wasila Islamische Bestattung. Es ist der erste islamische Meisterbetrieb im deutschen Bestattungswesen.
Der Bestatterberuf ist in Deutschland nicht geschützt. Umso wichtiger sei ihm die Qualifikation, sagt Öruç. Er wolle nicht einfach der Erste sein, sondern zeigen, dass die islamische Bestattung fundiertes Wissen erfordere und muslimische Bestatter Professionalität mitbringen könnten.
Sein neuer Betrieb hat seinen Sitz im Norden, bleibt aber bundesweit erreichbar. Öruç berät Familien in Deutsch, Englisch, Italienisch, Kurdisch und Serbisch. Die Arbeit beginnt oft mit einem Anruf, zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Vier Pflichten – und der Wunsch nach Schnelligkeit
Im Islam soll ein verstorbener Mensch möglichst schnell beigesetzt werden. In den Herkunftsländern vieler muslimischer Familien findet die Bestattung häufig noch am selben Tag statt. In Deutschland müssen dagegen rechtliche und organisatorische Vorgaben berücksichtigt werden. Frühestens nach 48 Stunden ist eine Beisetzung in der Regel möglich.
Öruç erklärt die religiöse Begründung für die Eile so: “Wir denken grundsätzlich gut über jeden Verstorbenen. Ob ihn ein jenseitiger Lohn erwartet, entscheidet allein Allah. Wir hoffen es für ihn und wollen ihn davon nicht aufhalten, deshalb soll die Beisetzung schnellstmöglich passieren. Unsere Aufgabe ist, ihn schnellstmöglich zu bestatten.”
Die vorgeschriebene Wartezeit in Deutschland sei aus seiner Sicht nachvollziehbar. Sie diene unter anderem dazu, einen Scheintod auszuschließen und den Sterbeprozess ordnungsgemäß zu dokumentieren. Bei ungeklärten Todesfällen oder notwendigen Untersuchungen könnten weitere Verzögerungen hinzukommen. Trotzdem sei das Warten für Angehörige oft schwer.
Schon die Suche nach einem Beisetzungstermin könne dauern, weil die Friedhöfe alle Termine koordinieren müssten – für unterschiedliche Konfessionen und Bestattungsformen. Die muslimische Familie müsse sich dann um den frühestmöglichen Termin bemühen.
Der eigentliche Ablauf einer islamischen Bestattung folgt vier Pflichten. Öruç zählt sie auf: die rituelle Waschung, das Einhüllen in Leichentücher, das rituelle Totengebet und die möglichst schnelle Beisetzung. Die Reihenfolge sei wichtig. Das Totengebet werde nicht gesprochen, bevor der Verstorbene gewaschen worden sei.
Nicht alle weiteren Wünsche seien zwingend vorgeschrieben. Doch die vier zentralen Pflichten sollten nach Möglichkeit erfüllt werden. “Es gilt immer 100 Prozent”, sagt Öruç. “Wenn ich einen Sarg benutzen muss, dann versuche ich trotzdem, 100 Prozent zu erreichen. Es hakt an der einen oder anderen Stelle, aber man hat sich dem bestmöglich nähern wollen.”
In Deutschland ist eine Bestattung ohne Sarg nicht überall möglich. Auch die jeweiligen Friedhofssatzungen unterscheiden sich. In München darf unter bestimmten Voraussetzungen ohne Sarg beigesetzt werden, andernorts bestehen andere Regelungen. Öruç muss deshalb für jede Familie klären, was religiös gewünscht und vor Ort rechtlich umsetzbar ist.
Das kann bedeuten, dass eine Familie Kompromisse eingehen muss. Eine Woche lang nach einem passenden Friedhof zu suchen, sei aber ebenfalls keine Lösung, wenn eine schnelle Bestattung religiös geboten sei.
“Die Erde gehört überall Allah”, sagt Öruç. “Nicht nur dort, wo wir herkommen.”
Auch die Rückführung eines Verstorbenen in das Herkunftsland ist aus seiner Sicht nicht automatisch die religiös bessere Entscheidung. Der Prophet Mohammed sei dort beigesetzt worden, wo er gestorben sei. Daraus leite sich die Empfehlung ab, einen Menschen möglichst am Sterbeort zu bestatten.
Dass viele Familien dennoch eine Überführung wünschen, hat häufig kulturelle und familiäre Gründe. Angehörige leben im Herkunftsland, dort gibt es Familiengräber, und die Verstorbenen werden regelmäßig besucht. In manchen Regionen ist auch die sogenannte ewige Ruhe entscheidend: Während Gräber in Deutschland häufig nur für eine begrenzte Zeit vergeben werden, sind die Beisetzungsregeln anderswo auf einen dauerhaften Verbleib ausgerichtet.
Öruç schätzt, dass inzwischen etwa 60 Prozent der muslimischen Verstorbenen, die er begleitet, in Deutschland beigesetzt werden und 40 Prozent in ihre Herkunftsländer überführt werden. Das seien persönliche Erfahrungswerte, bestimmte Gruppen, etwa türkische Familien, würden in seiner Rechnung nicht vollständig auftauchen, weil sie häufig über eigene Sterbegeldfonds und Dachverbände organisiert seien.
Kinder und Enkel seien in Deutschland geboren, Familien hätten hier ihre Arbeit, Freunde und sozialen Beziehungen. Auch das Gefühl, hier zu Hause zu sein, verändere sich.
Wenn Angehörige selbst den Vater waschen
Auf dem Westfriedhof wird deutlich, wie eng die religiösen Vorgaben mit der Begleitung der Angehörigen verbunden sind. Für Öruç ist die rituelle Waschung nicht bloß ein Arbeitsschritt. Sie kann ein Moment besonderer Nähe sein.
Die Waschung übernimmt das Bestattungsunternehmen. Nahe Angehörige können dabei sein und mitwirken.
“Das hat etwas sehr Intimes und Ruhiges”, sagt Öruç. “Man ist sehr nah. Man sieht vielleicht noch den ganzen Prozess des Sterbens, weil Kanülen dranhängen oder der Körper noch sehr lebhaft wirkt, obwohl der Mensch verstorben ist.”
Im Islam ist es grundsätzlich eine Pflicht, den Verstorbenen zu waschen. In einer gesunden familiären Gemeinschaft übernimmt diese Aufgabe nach Möglichkeit ein naher Angehöriger. Ähnlich ist es beim Totengebet: Das Recht, es zu leiten, steht zunächst einem nahen Angehörigen zu. Dieser kann die Aufgabe an einen Imam abgeben, etwa wenn er sie nicht übernehmen kann oder möchte.
Die Teilnahme an der Waschung ist deshalb mehr als ein symbolischer Abschied. “Wir sind nicht nur da, weil wir ihn verabschieden wollen oder weil wir trauern”, erklärt Öruç. “Es gibt eine gewisse Pflicht, und diese Pflicht ist durchzuführen.”
“Ich habe sehr oft erlebt, dass jemand sagt: Ich habe meinen Papa selber gewaschen. Ich war dabei. Ich habe ihn im Sterbeprozess begleitet, vor dem Sterben bis zum Grab. Das ist ein sehr erleichternder Moment und auch trauerpsychologisch sehr wertvoll, den gesamten Prozess durchzustehen.”
Für Öruç lassen sich die organisatorische, seelsorgerische und theologische Seite seiner Arbeit nicht voneinander trennen. Dazu kämen die Vorgaben der Behörden und Friedhöfe.
“Egal, was ich mache, der theologische Aspekt fließt mit hinein, der Seelsorgeaspekt fließt mit hinein – und die Bürokratie.”
Auch über Preise müsse er sprechen. Gerade bei Auslandsüberführungen kursierten in manchen Familien Vorstellungen von 10.000 oder 15.000 Euro. Öruç möchte früh Klarheit schaffen, damit Angehörige die Kosten einschätzen können. Das sei nicht immer einfach, wenn Menschen gerade einen Verlust erlitten hätten. Trotzdem gehöre Offenheit dazu.
“Es ist eine spezielle Dienstleistung”, sagt Öruç. “Ab dem Moment, wo ich den Hörer abnehme, ist man einfühlsam, man ist da. Man versucht, Probleme zu sehen, zu erkennen und auf Dinge einzugehen. Man fühlt sich gegenseitig durch diesen gesamten Prozess.”
Zwischen religiöser Pflicht und deutscher Bürokratie
Dass dieser Prozess nicht immer reibungslos verläuft, liegt aus Öruçs Erfahrung häufig an den Schnittstellen zwischen religiösen Vorstellungen, kulturellen Gewohnheiten und deutschen Verwaltungsabläufen. Manchmal seien die Vorgaben eines Friedhofs noch nicht an gelockerte gesetzliche Regeln angepasst.
Auch fehlende Dokumente könnten Schwierigkeiten verursachen. Wer aus einem Kriegsgebiet komme, habe womöglich keine Geburts- oder Heiratsurkunde mehr. Bei einer Auslandsüberführung verlangten Konsulate und Behörden aber mitunter genau diese Nachweise.
“Dann sind es immer wir, die muslimischen Bestatter, die nicht ausreichende Urkunden vorlegen können”, sagt Öruç. Das liege nicht daran, dass sie nachlässig arbeiteten. “Wir bekommen halt einfach nichts vorgelegt.” Die notwendigen Unterlagen nachträglich zu beschaffen, könne sehr schwierig werden.
Dass muslimische Familien in solchen Situationen auf Unverständnis stoßen, erlebt Öruç durchaus. Er warnt aber davor, jede Schwierigkeit als Ausdruck von Ablehnung zu verstehen. Negative Darstellungen des Islam seitens Politik und Medien bedeuteten nicht automatisch, dass jeder Mensch diese Haltung übernehme. Oft fehle es schlicht an Verständnis für andere religiöse Praktiken.
Das zeige sich etwa, wenn plötzlich 20 oder 30 Angehörige auf einer Palliativstation zusammenkämen, weil sie den Sterbenden begleiten wollten. Für die Familie sei das selbstverständlich, für das Krankenhaus könne es ungewohnt sein. Ähnlich sei es mit dem Wunsch nach einer schnellen Beisetzung. Was für die Angehörigen eine religiöse Pflicht sei, müsse in die Abläufe von Standesamt, Friedhof und Bestattungsunternehmen passen.
“Wenn man ein bisschen genauer hinschaut, sieht man, dass das nicht böse gemeint ist”, sagt Öruç.
München mache das im Vergleich zu anderen Orten bereits recht gut. Deutschland sei trotz seiner oft kritisierten Bürokratie bei Bestattungen und Auslandsüberführungen vielerorts gut organisiert. In anderen Ländern könne eine Überführung mehrere Wochen oder sogar Monate dauern, auch weil Zuständigkeiten und Infrastruktur weniger klar geregelt seien.
“Wie habe ich meinen Koffer vorbereitet?”
Die Sonne steht inzwischen tiefer. Zwischen den Grabsteinen ist es stiller geworden.
Für Öruç selbst ist der Tod kein abstraktes Thema, obwohl er ihm beruflich ständig begegnet. Er spricht offen darüber, dass er sich vor dem Sterben fürchtet. “Ich frage mich: Was passiert mit mir selbst, wenn ich sterbe? Wie habe ich meinen Koffer vorbereitet?”
Der Gedanke an die eigene Vergänglichkeit ist für Öruç kein Widerspruch zu seiner Arbeit. Er ist vielmehr ihr Antrieb. Eines Tages werde jeder Mensch diese Welt verlassen, sagt er. Wir seien nur Gäste, auf einer Durchreise. Entscheidend sei, was wir aus unserem Leben machten und was wir auf unserem Weg mitnähmen.
Nach dem Besuch auf dem Friedhof setzen wir uns noch auf einen Kaffee in einem italienischen Restaurant direkt neben dem Westfriedhof. Die Gespräche über Tod und Trauer gehen weiter, bis wir aufbrechen.
Beim Rausgehen fällt Öruçs Blick auf eine festlich gekleidete Tischgemeinschaft. Die Menschen sitzen beisammen, essen und reden. Er schaut kurz hinüber.
“Da ist auch gerade ein Leichenschmaus”, sagt er.