Beratung

Muslime in Deutschland

Islamberatung Eugen-Biser-Stiftung
Zum 1. Januar soll die neue "Islamberatung in Bayern" ihre Arbeit aufnehmen und als "Brückenbauer zwischen islamisch geprägten Lebenswelten und Kommunen" dienen. Akteure aus Politik, muslimischen und nicht-muslimischen Verbänden sowie Organisationen in ganz Bayern können sich dort beraten lassen. Der Erlanger Professor Mathias Rohe erklärt im Interview, warum die Einrichtung ein "wichtiger Schritt hin zu einer Normalität des Islam in Bayern" ist.

Weg aus der Abhängigkeit

Karin Bauer berät in der Würzburger Suchtberatungsstelle
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Zwei Jahre lang machte Kurt H. eine Suchttherapie. Danach wollte er nicht wieder irgendwo alleine hocken. Vor einem halben Jahr bezog er ein Zimmer in der Betreuten Wohngemeinschaft des Blauen Kreuzes in Würzburg. Andreas S., den er schon von der Therapie kannte, zog mit ihm ein. Claudia C. lernten die beiden bald als nette WG-Kollegin kennen. Gegenseitig unterstützt sich das Trio darin, suchtfrei zu leben.

Sektenausstieg

Im Kinofilm "Kindeswohl" (Buch: Ian McEwan) steht ein junger Mann im Mittelpunkt, der eine lebensnotwendige Bluttransfusion braucht. Aber er und seine Familie lehnen diese ab, weil sie Zeugen Jehovas sind. In der Geschichte überzeugt die Richterin den Jungen davon, sich behandeln zu lassen. So etwas geschieht auch im wahren Leben: Barbara Kohout und ihre Familie war 60 Jahre lang bei den Zeugen Jehovas. Auch sie hat einmal das Leben ihrer Tochter aus Glaubensgründen aufs Spiel gesetzt.

Diakonie in Mittelfranken

ALMA Weißenburg
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Eine gute halbe Stunde lang wartet Eva Neuner vor dem Schnellimbiss auf die 14-Jährige, die bei ALMA, der Weißenburger Beratungsstelle für Betroffene von sexualisierter Gewalt angerufen hat und sich mit der Sozialpädagogin treffen wollte. Zwei Stunden später ruft sie dann an und erklärt "Ich war da, wollte Sie aber erst mal aus der Ferne betrachten. Was ich zuhause erlebt habe, kann ich nicht einfach so jemandem anvertrauen."

Unternehmensberater im Gespräch

Peter Barrenstein zu Gast im EPV
Als überzeugter Christ und Wirtschaftswissenschaftler ist es Peter F. Barrenstein seit langem ein Anliegen, in der evangelischen Kirche effiziente Strukturen für die Kernaufgaben Seelsorge und Verkündigung zu schaffen - auch mit Methoden der Unternehmensführung. Im EPV-Gespräch erläutert er als Beauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für das Thema "Führen und Leiten" die Möglichkeiten und Grenzen von Management und unternehmerischem Handeln in der Kirche.