Zum 100-jährigen Bestehen des internationalen Autorenverbandes PEN (Poets, Essayists, Novelists) am 5. Oktober hat das PEN-Zentrum Deutschland einen Jubiläumsband veröffentlicht. Das Buch "Für die Freiheit des Wortes" dokumentiere die Geschichte des Autorenverbandes mit bisher unveröffentlichten Beiträgen, Fotos und Dokumenten, teilte das PEN-Zentrum am Dienstag mit. Der Band, der am 5. Oktober im Literarturhaus München vorgestellt wird, verdeutliche, warum es mehr denn je gelte, für die Freiheit des Wortes weltweit einzutreten.

Die Präsidentin des deutschen PEN-Zentrums, Regula Venske, sagte: "100 Jahre PEN: Das ist ein Anlass zu feiern, aber auch ein Anlass, innezuhalten, zu gedenken und zu trauern. Wie viele tapfere Männer und Frauen haben ihr Menschenrecht mit dem Leben bezahlt, wie viele sind aktuell weltweit verfolgt und brauchen unsere Unterstützung in ihrem Kampf für die Freiheit des Wortes."

Der Autorenverband PEN wurde den Angaben zufolge am 5. Oktober 1921 von der englischen Schriftstellerin Catherine Amy Dawson Scott in London gegründet. Der Verband beschäftigt sich mit der Förderung von Völkerverständigung und setzt sich für Rede- und Meinungsfreiheit ein. Während der Zeit des Nationalsozialismus war seine Unterstützung für verfolgte deutschsprachige Schriftsteller von großer Bedeutung.

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