Das Impfen gegen das Coronavirus kommt nicht voran. Die vergangene Impfwoche habe nur einen "marginalen Erfolg" gebracht, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einer Kabinettssitzung der Staatsregierung am Dienstag in München. Der erhoffte Impffortschritt bleibe aus. Bayern setze nun aufs Ende der kostenlosen Corona-Tests und der Verdienstausfallszahlungen bei Quarantäne ab Oktober, um dem Impfen einen "deutlichen Schub" zu verleihen.

Die Corona-Lage in Bayern sei stabil, die Inzidenz liege stagnierend bei 87, die Krankenhausampel stehe auf "grün". Bei den Zwölf- bis 15-Jährigen liege die Inzidenz allerdings über 200, bei den Sechs- bis Zwölfjährigen bei knapp 200, sagte Söder. Er hoffe darauf, dass die Impfungen an Schulen und womöglich eine Impfmöglichkeit von Kindern unter zwölf Jahren ab kommendem Frühjahr hier zu einer Besserung führen. Die Schulen offen zu halten sei nach wie vor oberste Priorität.

Das Testen in den Bildungseinrichtungen laufe gut, "wenn auch mit enormem Aufwand". 30 Prozent der Grund- und Förderschulen hätten mit den PCR-Pooltests begonnen, der Rest soll folgen.

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