Schweinfurt (epd). Zum Ende des Jahres 2025 haben 96.415 junge Menschen in Bayern Unterstützung von der Kinder- und Jugendhilfe des Freistaats erhalten. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte, seien 55.161 der Betroffenen und damit mehr als die Hälfte männlich gewesen (57,2 Prozent). Die am meisten nachgefragten Hilfen seien Erziehungsberatungen und Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen gewesen.
Am häufigsten hätten Familien der Statistik zufolge Erziehungsberatungen in Anspruch genommen, nämlich 30.387. In 17.848 Fällen habe die Beratung mit mindestens einem Elternteil stattgefunden, bei 9.280 jungen Menschen überwiegend mit der Familie und in 3.259 Fällen mit den jungen Menschen selbst. Eine Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche mit seelischer Behinderung hätten 18.364 Personen erhalten, heißt es weiter. Davon 15.124 ambulant oder teilstationär und 2.974 in einer Einrichtung über Tag und Nacht gewesen. Zudem seien 7.668 junge Menschen in Vollzeitpflege und 7.828 in einem Heim oder einer betreuten Wohnform versorgt worden.