München (epd). Zum Welternährungstag am 16. Oktober appelliert das Internationale Katholische Hilfswerk missio München an Menschlichkeit und Solidarität im Kampf gegen Hunger. Christinnen und Christen seien dazu aufgerufen, Verantwortung für andere zu übernehmen und Hilfe dort zu ermöglichen, wo Mitmenschen hungern, heißt es in einer Mitteilung vom Mittwoch. "Vor allem in Ländern, an dessen Rohstoffreichtum sich der Globale Norden pausenlos ausbeuterisch bedient", sagte missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.
Im Zentrum des Monats der Weltmission stehe in diesem Jahr der ostafrikanische Inselstaat Madagaskar. Die Kürzungen in der Entwicklungshilfe hätten die Arbeit der Kirche dort "am Rand der Ränder" noch wichtiger gemacht, heißt es. Extreme Folgen des Klimawandels, andauernde Dürre und Zyklone wie im Frühjahr nähmen Millionen von Menschen Schritt für Schritt ihre Lebensgrundlage. Fast die Hälfte der Bevölkerung habe nicht ausreichend zu essen. Zusammen mit dem Bistum Regensburg unterstützte missio München etwa die Nothilfe nach dem Wirbelsturm und unterhalte ein Zentrum für unterernährte Kinder. Spenden seien dafür unabdingbar.