25.04.2018
Familie

Ob Hasenkind, Gorilla oder Löwe: Alle Tiere müssen abends ins Bett. Bücher über sie und ihren Weg ins Traumland gibt es unzählige. Und gerne greifen Eltern auf diese vermeintlichen Einschlafhilfen für Kinder zurück. Die Uni Würzburg erforscht nun, ob das Vorlesen von Gute-Nacht-Geschichten tatsächlich für guten Kinderschlaf sorgt.
Hilft abendliches Lesen Kindern beim besseren Durchschlafen? Die Uni Würzburg will das nun herausfinden.
Hilft abendliches Lesen Kindern beim besseren Durchschlafen? Die Uni Würzburg will das nun herausfinden.

Ob das Vorlesen von Gute-Nacht-Geschichten Kindern wirklich beim Ein- und Durchschlafen helfen kann, wollen Psychologen der Universität Würzburg in einer neuen Studie herausfinden. Ob sich schlafbezogene Ängste wie Monster unterm Bett, Dunkelheit an sich oder Alpträume durch das Vorlesen einer Bilderbuchgeschichte verringen lassen, sollen Eltern mit Kindern zwischen zwei und sieben Jahren in der Studie testen.

Vorlesen gegen die Monster unterm Bett

Dazu suchen die Psychologen Eltern, deren Kinder sich stark gegen das Zubettgehen wehren, obwohl sie müde sind, und dann nicht gut ein- oder durchschlafen. Eine diagnostizierte Schlafstörung sollte bei den Probanden nicht vorliegen. Wer glaubt, dass sein Kind betroffen ist, soll sich bei den Psychologen für die Teilnahme an der rund zweiwöchigen Studienphase melden.

Studienteilnehmer gesucht

Wer an der Studie teilnehmen oder sich weiter informieren will, kann sich bei bei Yvonne Paelecke-Habermann per Telefon 0931/31-83757 oder Mail melden. Die Kinder sollten zwischen zwei und sieben Jahre alt sein und keine diagnostizierte Schlafstörung haben.

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