4.10.2020
Evangelische Morgenfeier

Predigt: Das Gleichnis von der Kartoffel

In der Evangelischen Morgenfeier zum Erntedankfest preist Pfarrerin Julia Rittner-Kopp eines unser gängigsten Nahrungsmittel: Die Kartoffel.

Erd-Apfel

Der älteste Globus der Welt steht in Nürnberg. Im Germanischen Nationalmuseum.  Goldgelb, rot, braun, blau bemalt, nachgedunkelt im Lauf der Jahrhunderte, schöne warme Farben. Ich entdecke winzige Buchstaben, Flüsse, Meere, Grenzen, minikleine Bilder-Geschichten. Die Arche Noah ist abgebildet und auch das Grab von Mohammed.

Und die Kontinente. Aber noch ohne Amerika. Martin Behaim vollendet seinen Globus genau in den Monaten, in denen Kolumbus Amerika entdeckt. Vor gut 500 Jahren. Und er nennt seinen Globus Erdapfel, also, Kartoffel… - obwohl noch niemand hier in Europa die Kartoffel gekannt hat.

Noch weniger hat er wissen können, dass die Erde tatsächlich wie eine Kartoffel aussieht. Weltraumforscher haben das erst vor einigen Jahren festgestellt: Unsere Erde ist verbeult, voller Unregelmäßigkeiten und Dellen und je nach Jahreszeit verändert sie sogar die Form.  Sie sieht eher aus wie eine Kartoffel. Martin Behaim weiß immerhin schon: Die Erde ist keine Scheibe sondern eine Kugel. Und nur darum nennt er den Globus Erd-Apfel. Allein wegen seiner runden Form.

Erd-Apfel - ich liebe das Wort als Namen für die Erde. Und ich mag gerade das Kartoffelige daran…

Erntedank

Heute am Erntedankfest danke ich Gott für diese Erde, die wie eine Kartoffel nährt und stärkt. Mit allen Schönheitsfehlern, mit ihren Dellen, Unregelmäßigkeiten. Ich danke Gott für die Wunder der Erde, für Mutter Erde dank ich ihm und für ihre Früchte.

Die liegen heute in den Kirchen aus und machen landauf, landab die Kirchenräume erdiger als sonst, aromatisch, duftend, bunt. Es sieht so schön aus: Kartoffeln und Kürbisse, Äpfel und Birnen, Getreidegarben, Trauben liegen auf den Altartischen und Stufen.

Jedes Jahr würde ich am liebsten einige Handvoll Erde, Ackerbodenerde, Muttererde dazulegen - Steinchen und Wurzeln dazwischen, vielleicht auch eine Scherbe - Erde, wie sie ist - mein Leben, wie es ist - … Du hast es wachsen lassen. Auch mit allem, was nicht rund ist und nicht rund läuft. Ich sage: Danke, Gott. Und hoffe auf dich.

Kartoffel-Ernte-Dank

Aus allen Erntegaben greife ich heute nach der Kartoffel. Ich nehme eine in die Hand. Ein bisschen Erde ist noch dran. Gut so. Sie sieht schön aus - mit ihren Sommersprossen, den Flecken auf der Schale. Sie ist nicht rund und nicht ganz oval und eckig sowieso nicht. Sie hat ihre ganz eigene Form. Perfekt unperfekt! Ein Einzelstück und ganz gewöhnlich. Unauffällig, nützlich, völlig unkompliziert und irgendwie zuverlässig.

Ich denke an Pellkartoffeln, an die heiße, weiche Schale und das Gefühl auf den Fingern beim Schälen. Bei uns daheim gab es oft Kartoffeln. Ich sehe, wie meine Mutter sie schält. Kunstvoll ringeln sich unter ihren Händen die braunen Schalen wie Girlanden… und sie schält weiter und weiter, bis die letzte Kartoffel hellgelb im Wasser liegt.

Wir essen Kartoffeln mit Quark, mit Hering, mit Spinat, mit Bratwurst oder als Eintopf: "Himmel und Erde". Es gibt Salzkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree. Kartoffeln waren immer im Haus - im Keller in der Kartoffelkiste. Da roch es so besonders, erdig und dumpf. Manchmal fingen die Kartoffeln an zu keimen. Geheimnisvolle kleine Luftwurzeln aus den Erdäpfeln. Sie seien giftig hieß es immer. Mich hat das fasziniert. Dass da etwas wächst ohne Boden, nur weil dann und wann ein wenig Licht darauf fällt. Ich staune über dieses Wunderwerk.

Die Kartoffel holt sich alles vom Licht, verwandelt Licht in Wachsen -  und reift doch im Dunkel der Erde. Sie ummantelt sich mit Staub und Dreck und trägt dabei die Sonne im Herzen. Sie gibt sich als Mutterknolle hin für neue Früchte. Sie sättigt und wärmt Mensch und Tier. Und ist doch bloß eine Kartoffel. Ich reihe sie ein in die Wunder Gottes. Da gehört sie hin. Nicht nur an Erntedank.

Ich will dich erheben, mein Gott, du König, und deinen Namen loben immer und ewiglich. Ich will dich täglich loben und deinen Namen rühmen immer und ewiglich.

Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit. Du tust deine Hand auf und sättigst alles, was lebt, mit Wohlgefallen. (aus Psalm 145)

Die Karriere der Kartoffel

 "Köstlichkeit, weltumspannend" nennt der chilenische Dichter Pablo Neruda die Kartoffel in einem langen Gedicht. Weil sie eine weltweite Reise und eine Karriere hinter sich hat.

Archäolog*innen finden Kartoffeln schon als Grabbeigaben der Inkas. Bereits vor 15.000 Jahren soll es Wild-Kartoffeln in Chile gegeben haben. Jahrtausende später haben die spanischen Eroberer diese fremde Knolle kennengelernt, gekostet und sie von Südamerika übers Meer nach Spanien gebracht: Eine riesengroße Holzkiste voll. In Europa angekommen wundert man sich über diese Knollen. Was soll das sein? Getreide ist Grundnahrungsmittel, was anderes kennt man kaum.

Viele beäugen die neue Kartoffel-Pflanze misstrauisch. Ja, sie hat hübsche violette Blüten, aber die anderen Pflanzenteile, Blätter und Beeren sind leicht giftig. Also, als Zierpflanze im Botanischen Garten, ja, aber die Knolle, die verfüttern wir lieber an die Tiere. Die europäischen Bauern bleiben lange skeptisch. In den Kirchen heißt es sogar, die Kartoffel sei keine gottgegebene Frucht.  Aber irgendwann begreifen sie alle: Das Wichtigste reift nicht über sondern unter der Erde. Und: Man muss die Kartoffel kochen, sie ist nicht roh zu essen.

Einer schönen Legende nach erlässt Friedrich der Große den sogenannten Kartoffelbefehl, nach dem in Pommern jeder Bauer Kartoffeln anbauen muss. Und er wendet einen kleinen Trick an. Er lässt bei der Kartoffelernte die Felder von Soldaten bewachen.  Und alle denken, diese Knollen sind besonders kostbar. So beginnt die Karriere der Kartoffel als Grundnahrungsmittel in Deutschland. Aus Dankbarkeit gehen Menschen bis heute zum Grab von Friedrich dem Großen und legen auf die Grabplatte - Kartoffeln. Fast wie am Erntedankaltar.

Goldene Kartoffeln

Ich habe einmal goldene Kartoffeln gesehen. In einer Kunstausstellung. Auf schmalen Holzregalen liegen ganz gewöhnliche Kartoffeln. Und oben drüber Äpfel, genauso normal. Himmel und Erde, denke ich, das Eintopfgericht, Himmels-Äpfel und Erd-Äpfel. Der kleine Raum ist voll davon. Und es duftet. Während ich an den Borden vorübergehe, muss ich die ganze Zeit lächeln.

Und so geht es auch den anderen Besucherinnen und Besuchern. Kartoffel-Kunst. Die Künstlerin hat einzelne Kartoffeln vergoldet und sie zwischen die gewöhnlichen hellbraunen Knollen gelegt. Da funkeln sie nun. Sie zeigen das Kostbare, das, was in jeder Kartoffel steckt. Innen drin tragen sie alle Gold - und sie sind Gold wert. Nicht nur die, die wir in Supermärkten als Sorte Acker-Gold kaufen können.

Gold wert, weil es in Hungerszeiten nichts anderes gab. Kartoffeln waren die Trüffel der armen Leute… Meine Groß- und Urgroßmütter und -väter konnten davon ein Lied singen…Vom Glück, in Not-Zeiten Kartoffeln zu haben. Wo es hinten und vorne nicht reicht.

Das war in Europa während aller Kriegs- und Nachkriegszeiten so. Aber nicht nur in Europa und nicht nur damals. Hunger leiden Menschen bis zum heutigen Tag in afrikanischen Ländern, in Südasien  - und in verzweifelt-überfüllten Lager- und Wohnstätten…. Auch in den Wohnungen der reichen Städte.  Bei Alleinstehenden, Alleinerziehenden, in Familien - wo Arbeitslosigkeit, coronabedingte Einschränkungen, Krankheit den Alltag bitter schmecken lassen. Wo Sorgen und Rechnen und Sparen an der Tagesordnung ist. 

Als die Kartoffeln noch abgezählt wurden - so heißt es in einem Gedicht von Christine Zickmann. Es erzählt vom Segen, vom großen Glück, satt zu werden und zu lieben. Ich höre es heute als ein Erntedank-Gedicht.

1946: Als die Kartoffeln noch abgezählt wurden

 

Acht Menschen bei Tische und jeder nahm eine,

die Buben die großen und Oma die kleine.

Acht Münder bei Tische in stummem Gebet:

Hab Dank, lieber Gott und gib mehr, wenn es geht.

Und wirklich am anderen Tage da stand

eine Schale Kartoffeln gefüllt bis zum Rand.

Und niemand, der zählt. Es war wie ein Fest

und erst als die Schale geleert bis zum Rest,

da legt Großmutter die schmucklose Hand

auf leinenes Tischtuch. Ihr kostbarstes Pfand,

zwei goldene Ringe mit Datum graviert

als Großvater einst zum Altar sie geführt,

aus goldenen Ringen – die Großmutter lacht –

da habe sie gold´ne Kartoffeln gemacht.

Und Opa – sie sagt es der Welt ganz entrückt –

Er hab ihr ein Lächeln zur Erde geschickt.

Diese Kartoffeln sind golden, weil sie nach Liebe schmecken, sogar nach Liebe über den Tod hinaus. Sie stillen einen Hunger, den ich Gott sei Dank nie erleiden musste. Und einen, den ich auch kenne, den Hunger nach Gott.

Als ich zur Welt kam, war die Nachkriegszeit vorbei und das Wirtschaftswunder längst geschehen. Vom Grundnahrungsmittel in Notzeiten hat sich die Kartoffel in satteren Jahren zur bloßen Beilage entwickelt, etwa bei Fleischgerichten. Auf die Frage "Was gibt´s heute zu essen?" - lautet die Antwort nicht mehr: "Heute gibt es Kartoffeln." Aber auf die Frage "Und was gibt´s dazu?"  schon.

Eine unscheinbare, bescheidene Begleiterin ist die Kartoffel. Ihr Image: bodenständig, grundsolide und ein bisschen langweilig. Auch wenn sie zwischendurch immer wieder mal neu entdeckt wird: zur Herstellung von Biosprit, als Diätwunder oder als Mittel gegen graue Haare. Und jedes Jahr im Herbst ziert die "tolle Knolle" irgendeine Titelseite, und es erscheinen neue Rezepte.

Eine Kartoffelsorte, Linda, hat vor einigen Jahren Schlagzeilen gemacht. Rettet Linda, hieß es, als Landwirte sie aus absurden rechtlichen Gründen nicht mehr anbauen durften. Da haben viele Leute protestiert - und gewonnen. So wurde die Linda kurzzeitig zur Promi-Kartoffel. Und lag auf dem Präsentierteller.

Ganz gleich welche Sorte, Kartoffeln gehören auf den Präsentierteller, auf den Erntedankaltar. Danke, Gott, für Linda, für Renate, für Desirée, für Selma und Sieglinde und für Gloria. Danke für die rote Emma, den blauen Schweden und das Bamberger Hörnle. Und es gibt sogar eine Mozartkartoffel! Rosarot, mit zarter Schale

Jenseits von Kartoffeldeutschland

"Jenseits von Kartoffeldeutschland" – ein Zeitungsartikel ist so überschrieben – vor gut einer Woche. Es geht um den auf der Berlinale gefeierten Film "Futur Drei". Der Regisseur setzt sich darin mit seiner eigenen Geschichte auseinander: Wie die Hauptfigur hat er iranische Wurzeln, er ist schwul und macht in Deutschland auf Schritt und Tritt rassistische Erfahrungen. Ein älterer Liebhaber sagt nach einer Nacht zu ihm, er finde Ausländer unattraktiv. "Ich steh eigentlich auch nicht so auf junggebliebene Kartoffeln" erwidert der. Zack! Kartoffel – als Schimpfwort. Kartoffel – als typisch deutsch. Ist sie das wirklich?

Bei einer Umfrage unter Jugendlichen, was für sie typisch deutsch sei, ist die Kartoffel auf Platz 4 gelandet  - nach Bier, Würstchen und Sauerkraut, gefolgt von Bierbauch und Sandalen. Ich weiß nicht, an welche Stelle ich sie setzen würde, vermutlich etwas weiter nach hinten. Aber ich weiß: Für viele ist die Kartoffel so eine Art Nationalspeise, fast ein Symbol. Oder eine Karikatur.

Dabei hat sie ja südamerikanische Wurzeln, also Migrationshintergrund. Und es essen sie Menschen auf der ganzen Welt. Trotzdem hält sie seit einigen Jahren als Schimpfwort her, als lässig-abfällige Bezeichnung für alles typisch Deutsche. Du Kartoffel,  heißt es dann. Ist das die Retour-Kutsche für all die deutschen, dummen Schimpfworte wie Knoblauch- oder Spaghetti-Fresser?

Seit kurzem verleiht die Jury der Neuen Deutschen Medienmacher*innen "Die Goldene Kartoffel", einen besonderen Preis. Einen Negativ-Preis. Für einseitigen, diskriminierenden Journalismus. Wenn eine öffentlich-rechtliche Talkshow etwa mit einem reißerischen Titel für ihre Sendung wirbt: "Bürger verunsichert – Wie umgehen mit kriminellen Zuwanderern?" Dann schüren die Macher dieser Sendung öffentlich Angst und Feindbilder verfestigen sich. Dafür gibt´s die Goldene Kartoffel. Die schaut übrigens recht hübsch aus, aber es ist keine Ehre, sie zu empfangen.

Und ich schau auf meine Erntedankkartoffel und auf den Erd-Apfel von Martin Behaim und denke mir: Muss das alles sein? Wir bewohnen eine Erde, die aussieht wie eine Kartoffel. Und alle MenschenErdenKinder leben auf diesem Erd-Apfel. Jede einzelne Person ist besonders und eigen und wunderbar unperfekt. Mit Beulen und Dellen. Aber in der Lage zu teilen, zu lieben.

Das Gleichnis von der Kartoffel

Der Garten Eden kennt keinen Kartoffelacker und Kain, der erste Erden-Bauer, auch nicht. Die Kartoffel kommt in der Bibel nicht vor. Auch beim Gleichnis vom Schatz im Acker spricht Jesus nicht von der Kartoffel.

Aber wenn er sie gekannt hätte...

Das Gleichnis von der Kartoffel:

Mit dem Reich Gottes ist es wie mit einer Kartoffel.

Sie ruht in der dunklen Erde, und niemand kann sie sehen. Niemand weiß genau, wann sie Frucht bringen wird und wo.

Aber schon bald treibt sie aus. Frisch und grün wächst es aus der Erde. Ihre Triebe werden groß und fangen an zu blühen. Sie bilden Blätter und Beeren.

Da kommen zwei Kinder am Kartoffelfeld vorbei. Sie bestaunen die Blüten und pflücken sie. Und sogleich welken sie in ihren Händen.

Ein eiliger Mann sieht die Beeren an den Pflanzen hängen und isst sie. Aber sie bekommen ihm nicht. Das kleine Gift der Ungeduld ist in ihnen und wirkt.

Ein paar Wochen später kommt eine Frau am Acker vorbei: O nein, die schönen Pflanzen sind verwelkt. Betrübt geht sie weiter.

Und ganz zuletzt kommt die Geduld, sie ist ein bisschen schmal geworden und geht gebeugt. Als sie die welken Pflanzen sieht, nickt sie, stellt ihren Korb ab und kniet sich auf die Erde. Dann gräbt sie mit den Händen, tief - und holt Kartoffel um Kartoffel heraus. Sie schaut auf die schmutzigen Hände und strahlt. Denn ihre Ernte ist reich.

Geduldig, wachsen im Dunkeln, nicht zu früh aufgeben, nicht alles der oberflächlichen Schönheit glauben. Lieber der Mutter-Knolle, tief unten in der Erde. Sie stirbt, aber sie schenkt neues Leben. In früheren Zeiten wäre sie vermutlich ein Symbol für Jesus geworden und in den alten Kirchen wäre sie auf mittelalterlichen Altarbildern zu sehen. Hingebungsvolles Leben, Sterben und Auferstehen. Gott und seine Geheimnisse finde ich im Dunkeln, tief unten, bei den Wurzeln, an der Oberfläche nicht sichtbar. Wenn alles ruht, scheinbar, dann beginnt das Wachsen.

Die Kartoffel ist mir zur Erntedank-Lehrerin geworden. Ich schau mir Geduldigsein, auch Bescheidensein von ihr ab.

Nicht so furchtbar aufgeregt und verplant auf mein Leben schauen. Aber auch nicht nur gemütlich als Couch-Potatoe auf dem Sofa liegen. Dem Dunkel trauen. Mich dem Licht hingeben. Herauswachsen, Verkrustungen durchbrechen. Und für allen Segen danken. Ich fühle mich gesegnet in meinem ganz normalen Leben, in diesem Kartoffel-Leben: Nicht weltberühmt oder perfekt, aber wunderbar.

So singt auch die afro-britische Sängerin Joan Armatrading vom Segen: Sonne und Regen - wenn du die fühlst, dann kann das Leben nicht schlecht sein, wenn du essen, träumen, immer noch kämpfen kannst. Da ist so viel, was ich tun kann - warum sollte ich mich beschweren? Ich hab Flügel, die mich tragen, und ein Herz, das singt.

Evangelische Morgenfeier vom 4.10.2020 mit Pfarrerin Julia Rittner-Kopp, Nürnberg. Thema: Das Gleichnis von der Kartoffel

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"Ich bekomme so viel zurück", erzählen häufig Menschen, die sich für andere engagieren. Ihre Motivation ist nicht selten eine eigene tiefe Dankbarkeit dafür, dass das Leben es gut mit ihnen gemeint hat, dass ihnen selbst geholfen wurde, dass sie eine Krise überstanden haben. So getragen, wie sie sich fühlen, geben sie Fröhlichkeit weiter und bekommen Glück zurück. Die evangelische Morgenfeier zum Erntedankfest von der Theologin Stefanie Schardien.