Hinter die Kulissen schauen (Hiob 42,1-6)
Als ich zum ersten Mal bewusst eine Krippe wahrnehme, da bin ich fünf Jahre alt. Die Erinnerung an diesen Moment ist so präsent, als wäre es gerade erst geschehen. Ich sehe kein Kinderbett, sondern eine Futterkrippe, in der ein Baby liegt. Die beiden Eltern stehen daneben. Der Raum, in dem sie sich befinden, ist keine Wohnung, wie ich sie kenne. Es ist ein Stall. Er gehört zu einem kleinen Bauernhof, wie es mehrere gibt in dem Dorf, in dem ich lebe. Ich sehe Kühe, Schafe, Esel. Und dann diese ganz anderen Figuren: Drei Menschen in farbenprächtigen Gewändern – mit Geschenken. Dazu weitere, die sich um die Tiere kümmern. Auch ein Engel ist dabei. Und dann auf einmal sehe ich mich selbst: Ein Kind in einer Lederhose, wie ich sie im Sommer trage.
Ein Kind mit einer Lederhose – vielleicht kennen auch Sie eine Krippe mit genau dieser Figur. Möglicherweise steht sie in der Kirche, in der Sie Advent und Weihnachten feiern. Oder bei Ihnen zu Hause. Die Krippe, die ich vor Augen habe, erfindet die Zeichnerin Maria Hummel, die später als Schwester Maria Innocencia im Franziskanerkloster lebt. Franz Goebel, der eine Porzellanmanufaktur betreibt, entdeckt die Kinderbücher der Nonne und produziert diese niedlich anmutenden kleinen Gestalten, auch Hummel-Figuren genannt. Seit den 1930er Jahren werden sie hergestellt. Bis heute.
Krippen gibt es viele – in allen Teilen der Welt. Der Ort, die Kultur, die Landschaft – das prägt die Darstellung der Personen und die der Umgebung, in der sie stehen. Die Weihnachtserzählung inspiriert schon immer Künstlerinnen und Künstler. Diese Szenerie ins Bild zu setzen, beflügelt die Phantasie. Mal sind es nur Maria, Josef und das Jesus-Kind, mal alle bei Lukas genannten Menschen und Tiere. Ganz besonders beeindruckt mich die Krippe in Plößberg in der Oberpfalz. Sie gilt als größte Krippe der Welt – mit mehr als 8.000 Figuren! Sie ist nur alle fünf Jahre zu sehen, wie jetzt in diesen Wochen – oder auch virtuell im Internet. Geradezu monumentale Landschaften sind da zu bestaunen, die aneinandergereiht siebzig Meter ergeben. Dabei geht es bei allem, was da zu bestaunen ist, längst nicht nur um die biblische Weihnachtsgeschichte. Da ist viel mehr zu sehen: Szenen aus dem Leben – dörflich geprägt, auf dem Feld, im Wirtshaus, Blasmusikkapellen, aber auch historische Figuren wie Napoleon, der zu seiner Zeit durch die Oberpfalz zieht.
Man kann sich mit einer Figur an der Krippe identifizieren. Dazu laden alle Krippen ein. Oder sich vorstellen, selbst dort zu stehen und einen Blick auf das Jesus-Kind werfen.
Paul Gerhardt dichtet diese Strophe und stellt sich selbst an die Krippe. "Ich komm und bring und schenke dir, was du mir hast gegeben." Weihnachten, so könnte man sagen, das hat auch mir ganz persönlich zu tun. Und mit Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörer. Was denken Sie, wenn Sie an der Krippe stehen? Oder mit Paul Gerhardt gefragt: Was bringen Sie zur Krippe mit?
Ich habe auf dem Weg zur Krippe mein Leben dabei. Alles, was zu mir gehört und mich beschäftigt. Und das ist seit geraumer Zeit die Sorge um drei nahe Menschen, die nicht mehr alleine in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Es beginnt vor gut einem Jahr, dass kurz vor Heiligabend für meine Schwiegermutter nach einem Sturz zu Hause ein Kurzzeitpflegeplatz organisiert werden muss. Und meiner Mutter ganz überraschend ein Klinikaufenthalt bevorsteht. Wie sich dann zeigt, reicht er fast bis Ostern. Und bei einer Tante ist es notwendig, dass sie bei ihrer voranschreitenden Demenz am besten in einer Wohngemeinschaft aufgehoben wäre. Es müsste nur einen freien Platz geben…
Nach unzähligen Recherchen, Beratungsgesprächen und Krisen, die weitere Krankenhausaufenthalte mit sich bringen, Umzügen, Wohnungsauflösungen – nach vielen Gebeten, Gesprächen mit Freunden, der Unterstützung durch liebe Nachbarn und aufmerksame Pflegekräfte ist die Lage beruhigt. Vorerst jedenfalls.
Es gibt viel Hilfe
In all dem wird mir bewusst und spüre ich: Ich bin nicht allein. Auch andere kennen diese Herausforderungen. Und es gibt viel Hilfe. Gerade dann, wenn man sie am dringendsten braucht.
Zum diesjährigen Weihnachtsfest gesellt sich noch eine weitere Person zu Krippe: der biblische Hiob. Als Krippenfigur ist er mir bislang noch in keiner Darstellung bewusst begegnet. Aber natürlich ist auch er da. Als Sinnbild für alle, die ein schweres Schicksal erleiden und tragen. Auch er bringt sein Leben mit, bei dem alles andere als weihnachtliche Stimmung aufkommt. "Hiob und Weihnachten? Das geht gar nicht!", antwortet ein Freund, dem ich erzähle, was das Thema meiner Morgenfeier ist. "Such Dir bloß was anderes aus"! So sein Rat, dem ich aber nicht folge, nicht folgen kann. Es hat schon seinen Sinn, dass Hiob dazu kommt.: Eines der tiefsten Gespräche eines Menschen mit Gott führt er, Hiob.
Da antwortete Hiob dem Herrn und sagte: Jetzt weiß ich, dass alles in deiner Macht steht. Man kann dich an keinem deiner Vorhaben hindern. Du hast gefragt: "Wer ist es, der meinen Plan verdunkelt, mit Worten, gesprochen ohne Verstand?" Ich war’s! Ja, ich habe ohne Einsicht geredet. Ich sprach von Dingen, die ich nicht verstand. Du hast mich aufgefordert: "Hör zu, wenn ich mit dir rede! Ich will dir meine Fragen vorlegen. Belehr mich doch, wenn du es kannst!" Ja, bis dahin kannte ich dich nur vom Hörensagen. Doch jetzt hat mein Auge dich wirklich gesehen. Darum bereue ich meine Worte und finde Trost, so wie ich hier in Staub und Asche sitze.[1] (Hiob 42,1-6)
Sack und Asche statt wie einst Glanz und Glamour. Hiob steht für einen Lebensentwurf, der komplett zusammengebrochen ist. Aus heiterem Himmel zieht es ihm den Boden unter den Füßen weg. Haus zerstört, Familie verloren, Gesundheit ruiniert. Eine Tragödie. Er verliert alles – außer sein Gottvertrauen. Die klugen Ratschläge seiner Freunde nutzen ihm nichts, sondern tun ihm nur noch mehr weh. Sie wollen Gott rechtfertigen. Es wird schon seinen Grund haben, warum dir das geschieht! Er aber klagt Gott an, und Gott lässt sich das auch gefallen. Beim Beten wird Hiob immer mehr klar, wie groß und unbegreiflich Gott ist. Und er gewinnt die Kraft, sich in sein Schicksal zu fügen. Der wohl bekannteste Spruch von ihm lautet: "Der Herr hat´s gegeben, der Herr hat´s genommen. Gelobt sei der Name des Herrn!"
Leiden macht an Weihnachten keine Pause
Passt Hiob zu Weihnachten? Zu den Tagen, die für viele eine Oase der Ruhe und der Idylle sein sollen? Ich finde schon, dass Hiob passt. Denn das Leiden macht an Weihnachten keine Pause. Nicht in Krankenhäusern und Pflegestationen. Nicht in den Kriegsgebieten. Auch nicht in den Familien.
Und Hiob? Der hält an seinem Glauben an Gott fest. Und bekennt am Ende: "Doch jetzt hat mein Auge dich wirklich gesehen." Das ist die Verbindung zu all den Krippenfiguren, die sich in der klassischen Konstellation finden: die Hirten, die Weisen, auch Maria und Josef. Sie alle "sehen" das Kind in der Krippe. Und sie werden noch sehen, was und wie sich alles entwickelt. Zwei, die auch nicht zum klassischen Figuren-Set gehören, sind der greise Simeon und die hochbetagte Hanna. Sie warten vor dem Tempel in Jerusalem. Wach und voller Vertrauen, dass sie den verheißenen Messias doch noch sehen dürfen, bevor ihr Leben zu Ende geht. Wann genau das sein wird, wissen sie nicht. Und auf einmal erkennen sie in dem unscheinbaren Kind den Retter der Welt, der auch ihr Leben verändert.
Was sie alle genau sehen, ist nicht allein eine Sache der Augen. Sie schauen – so könnte man sagen – hinter die Kulissen, sehen tiefer, sie erkennen, begreifen. Die Aufforderung "siehe" oder "seht" ist in der Bibel unzählige Male anzutreffen. Und immer ein Hinweis, genau hinzuschauen, mit ganzer Aufmerksamkeit präsent zu sein. Und mit ganzem Herzen.
Hiob tut sich schwer. Sein Weg zu einem besseren Verstehen ist mühsam. Aber er lässt nicht locker. Sein Vertrauen auf Gott ist schier unerschütterlich. Er erkennt in all seinem Ringen, seiner Klage, dass Gott hinter allem Geschehen steht. Gott, der Hiob oft unbegreiflich ist, der ihn aber nie fallen gelassen hat, egal, was geschieht. Und Gott erkennt die Klagen Hiobs an, sieht ihn als einen aufrichtigen Gottsucher. Deshalb hat Hiob "recht geredet", die Freunde Hiobs dagegen weist Gott zurecht. Sie maßen sich an, Gott erklären zu wollen. Und zeigen damit, für wen sie Gott eigentlich halten: Für jemanden, der alles aufwiegt – aufs Gramm genau. Das Gute und das Schlechte. Und der sich am Ende durch Wohlverhalten beeindrucken lässt.
Das leuchtet Hiob nicht mehr ein. Denn sein Wohlverhalten ist ihm ja gerade nicht belohnt worden. Hiob fragt, klagt, ringt. Und offenbar wird ihm dadurch eines möglich: Er kann auf einmal "schauen". Mitten in den Stürmen seines Lebens. "Doch jetzt hat mein Auge dich wirklich gesehen", sagt Hiob. So reiht er sich ein in die Schar der Menschen, die zu Weihnachten auf Gott blicken.
Was Hiob aufzugehen scheint: Vielleicht ist es unser größtes Unglück als Menschen, dass wir immerzu um uns selbst kreisen. Es geht immer nur um meine Wünsche, um mein Wohl, um mein Glück. Dass wir Gott mit all unseren Ideen und Plänen zwingen wollen. Aber er sich eben nicht zwingen lässt. Der Mensch kann Gott nicht erklären. Gott entzieht sich allen Deutungsversuchen. Aber der Mensch kann wahrnehmen. Ohne jedoch konkrete Antworten auf seine Fragen oder genaue Handlungsanweisungen zu bekommen.
Hiob ist Gott begegnet. Und sagt dann – etwas freier übersetzt: "Ich habe Blödsinn geredet, weil ich deine Größe nicht verstanden habe. Aber ich will weiter fragen! Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen, aber nun hat mein Auge dich gesehen!"
Mit den eigenen Augen sehen
Der entscheidende Wendepunkt ist das Sehen. Mit den eigenen Augen. Das Verstehen mit eigenen Worten. Zuvor: "nur vom Hörensagen". Was man halt von Gott so hört und denkt. Und in klugen Büchern oder in Predigten aufnehmen kann. Aber das alles hält den Herausforderungen und Krisen meines Lebens womöglich gar nicht stand. Kluge Analysen, interessante Denkansätze. Gott komme ich nur auf die Spur, wenn ich eine eigene Erfahrung mache. Schmerz und Leiden gehören zum Leben. Das klingt abgeklärt. Aber die Frage, wie man damit umgehen soll, lässt sich nicht schlüssig beantworten. Und allgemein schon gar nicht. Allgemeine Wahrheiten bleiben allgemein – unerklärlich und untröstlich. Es braucht den persönlichen Zugang, die eigene Erfahrung, dass Gott inmitten meines Leidens da ist, ich seinen Trost spüre.
Wo immer alles schöngeredet wird, entsteht kein Trost, sondern Vertröstung, die niemandem hilft. Auch der Glaube muss durchs finstere Tal, wie es der Beter des 23. Psalms beschreibt. Der Glaube muss durch Erfahrungen von Leid, Ohnmacht und Sinnlosigkeit. Wenn ich keinen Ausweg, keine Lösung finde. Es braucht dann das Eingeständnis, dass ich nicht mehr kann. Nicht mehr weiter weiß. Die Einsicht Hiobs: "Jetzt weiß ich, dass alles, Gott, in deiner Macht steht." Jetzt habe ich dich wirklich gesehen und finde Trost.
So kehren Vertrauen und Mut zurück. Wo ich spüre: Ich kann nichts tun, da wirkt Gott, schenkt er mir neue Hoffnung. Von dieser Erfahrung erzählt Hiob.
Von Hoffnung und Gottvertrauen spricht auch der evangelische Theologe Eugen Gerstenmaier. Und zwar am 29. April 1945, wenige Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Gerstenmaier gehört zum kirchlichen Widerstand gegen Adolf Hitler, wird nach dem 20. Juli 1944 verhaftet. Er ist im Zuchthaus St. Georgen in Bayreuth inhaftiert und wird von US-amerikanischen Truppen befreit. In seiner Predigt, die er nach der Befreiung im Zuchthaus hält, bezieht er sich auf den Abschnitt aus dem Hiobbuch:
"In diesen Tagen bricht mit den letzten Pfeilern der Gewaltherrschaft der vergangenen zwölf Jahre auch die Weltanschauung zusammen, deren letzte Weisheit das Gesetz des Blutes war, einer Anschauung, die sich vermaß, die Freiheit des Geistes, dem Weg und Werke Gottes Zaum und Zügel, ja Ketten und Fesseln anzulegen. Die stille Gewalt Gottes hat sie gesprengt. Was wir nicht zu tun vermochten, Gott hat es getan. Wem unter uns nicht schon zuvor in diesen Monaten und Jahren des Kämpfens und Leidens die Wirklichkeit und Wahrheit Gottes aufgegangen ist, dem möge Gott es in der Stunde der Befreiung geschenkt haben oder noch in dieser Stunde der Rückschau geben, daß er mit Hiob sagen kann: "Ich erkenne, daß Du alles vermagst."[2]
Viele Menschen haben das Ende des Zweiten Weltkriegs vor achtzig Jahren so empfunden. Als Wendepunkt Gottes in der Geschichte. Selbst nichts tun zu können und doch aus der empfundenen Hölle befreit zu werden. Gerstenmaier wörtlich:
Wir aber stehen hier, befreit und errettet aus den Fängen der schrecklichen Gewalt, die uns so lange umkrallt hielt, die so viele von uns zerfleischt und vernichtet und Tausende, ja Millionen, in den Abgrund der Verzweiflung gestoßen hat. — Die Tore unseres Gefängnisses sind aufgetan. Jeder Tag führt uns tiefer hinein in die Freiheit und zurück in das Leben. Galgen und Schafott schrecken uns nicht mehr, die Fesseln sind zerrissen, der Hunger wird gestillt, die Erniedrigung und Beleidigung ist zu Ende. Neu geschenkt liegt das Leben vor uns… Tod und Gefängnis hinter uns — Leben und Freiheit vor uns!"[3]
Leben und Freiheit sind gefährdet – noch immer und gerade heute wieder. Lange schien es, als hätten wir in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und nach dem Ende der DDR und der Vereinigung vor 35 Jahren die richtigen Schlüsse gezogen. Wir haben doch gesehen, wohin es führt, wenn Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus die Politik und den Umgang der Menschen untereinander bestimmen. Die Einsicht in den Irrweg der Diktatur des Nationalsozialismus kann und muss verhindern, dass er wieder eingeschlagen wird.
Die Perspektive des Glaubens einnehmen
Was sehen wir heute? Immer mehr, die die Gesellschaft in "wir" und "die" einteilen, anderen die Menschenwürde absprechen. Zugleich sehen wir Menschen, die sich einsetzen, Lösungen oder Teillösungen zu finden, die um Kompromisse ringen, Brücken bauen und mit Zivilcourage gegen Hass und Hetze vorgehen.
Und was sehen wir, wenn wir die Perspektive des Glaubens einnehmen? Dem Johannesevangelium folgend sehen wir "seine Herrlichkeit". Das Leben des Jesus von Nazareth beginnt schlicht – in einer Krippe – und es endet grausam am Kreuz. Aber da sind auch die vielen Wunder, wie aus einfachem Wasser kostbarer Wein wird. "Erste Zeichen." Menschen finden, so berichtet es Johannes, neu zu Gott, Kranke werden gesund. Am Ende folgt auf den Karfreitag Ostern, auf das Ende ein neuer Anfang. Mit einer großen Verheißung: Gott will und wird die ganze Schöpfung erneuern. Darum sagt Johannes, wenn er über Jesus spricht: "Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit."
Ich habe in den letzten Tagen viele gesehen, die Gottesdienste besuchten und davor oder danach an der Krippe Halt machten. Vielleicht, um sich zu vergewissern, dass mit Jesus etwas Neues beginnt. Wie die Hirten und die Weisen sind sie staunende Besucherinnen und Besucher für den Moment – um dann aufzubrechen und weiterzuziehen, um anderen zu erzählen, was sie gesehen und gespürt haben.
Wird nun alles gut? Wir wissen es nicht. Wir müssen es aushalten, dass sich Gott unseren Ideen entzieht, der Vorstellung, dass es doch irgendwie gerecht zugehen muss in dieser Welt. Von Hiob lerne ich, dass Gottes Handeln immer "zu hoch" bleibt. Ich werde es nicht begreifen. Ich kann es nur akzeptieren, auch wenn es schwerfällt und ich nicht aufgeben will. Hiob erkennt zugleich, dass er selbst in der aussichtslosesten Situation Gottes Licht spüren kann. Gott bewahrt mich nicht vor schweren Zeiten, aber er begleitet mich durch diese hindurch – auf seine ganz eigene Art. Wie bei Hiob. Das Ende ist nie das Ende. Es entsteht immer etwas Neues. Deshalb kann und darf und soll ich fröhlich sein.
Die Evangelische Morgenfeier
"Eine halbe Stunde zum Atemholen, Nachdenken und Besinnen" - der Radiosender Bayern 1 spielt die Evangelische Morgenfeier für seine Hörerinnen und Hörer immer sonntags von 10.32 bis 11.00 Uhr. Dabei haben Pfarrerinnen und Pfarrer aus ganz Bayern das Wort. "Es geht um persönliche Erfahrungen mit dem Glauben, die Dinge des Lebens - um Gott und die Welt."
Sonntagsblatt.de veröffentlicht die Evangelische Morgenfeier im Wortlaut jeden Sonntagvormittag an dieser Stelle.