22.12.2020
Interreligiöse Interviewreihe

„Religion Matters“ - Die interreligiöse Interviewreihe der Hanns-Seidel-Stiftung

Religiöse Führungspersönlichkeiten sprechen über aktuelle Probleme der Gesellschaft und des Glaubens.

Um in dieser unsicheren und auch orientierungslosen Zeit Zuversicht und Antworten zu bieten, hat die Hanns-Seidel-Stiftung die interreligiöse Interviewreihe „Religion Matters“ ins Leben gerufen. Hier kommen religiöse Führungspersönlichkeiten zu Wort, die ihre persönliche Perspektive auf die gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen zeigen. Ziel ist es, dass sich Zuschauende selbst ein Bild darüber machen, wie die unterschiedlichen Religionen die Fragen unserer Zeit betrachten.

Verschiedenen Religionen und Konfessionen kommen zur Wort

Aktuell gibt es sechs Folgen. In der ersten wurde die Erzbischöfin der Schwedischen Kirche Antje Jackelén interviewt. Sheikh Eşref Efendi spricht als Oberhaupt des Sufi Zentrums Rabbaniyya über das Verhältnis von Schiiten und Sunniten. Pinchas Goldschmidt ist Präsident der Europäischen Rabbinerkonferenz und in seinem Interview geht es unter anderem um das Verhältnis von Israel und der arabischen Welt. Der Apostolische Vikar von Arabien und Jemen, Paul Hinder, arbeitet in der arabischen Diaspora und berichtet von seiner täglichen Arbeit und auch den Schwierigkeiten der Religionsfreiheit. Der ehemalige Großmufti von Bosnien und Herzegowina, Efendi Mustafa Cerić, möchte den Fokus auf Bosnien-Herzegowina und den Islam dort lenken und fordert einen Islam, der weniger in die Vergangenheit, sondern mehr in die Zukunft blickt. Die HSS hat auch mit Bischof Anba Damian gesprochen. Er steht seit 25 Jahren der koptisch-orthodoxen Kirche in Norddeutschland vor. In dem Gespräch geht es vor allem um die Macht von Bildung und Integration.

Gespräche mit weiteren religiösen Führungspersönlichkeiten sind für 2021 geplant.

Über die Hanns-Seidel-Stiftung

Seit ihrer Gründung am 11. April 1967 betreibt die Hanns-Seidel-Stiftung politische Bildungsarbeit mit dem Ziel - wie es in der Satzung heißt - die "demokratische und staatsbürgerliche Bildung des deutschen Volkes auf christlicher Grundlage" zu fördern. Die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung ist nach dem früheren bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Hanns Seidel benannt. Parteinahe Stiftungen sind wirtschaftlich, rechtlich und organisatorisch von den jeweiligen Parteien unabhängig, arbeiten jedoch im Sinne deren Grundwerte. Die Hanns-Seidel-Stiftung verkörpert christlich-soziale Werte, welche in unserer Arbeit im In- und Ausland Einfluss finden.

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