21.08.2020
Personalie

Heidenheimer Dekanspaar Kuhn wechselt auf Pfarrstelle in Ingolstadt

Nach 17 Jahren verlässt das Dekanspaar Annette und Klaus Kuhn das westmittelfränkische Heidenheim und wechselt nach Ingolstadt. Ab dem 1. Januar werden die beiden Theologen die erste Pfarstelle der Gemeinde Brunnenreuth übernehemen.
Dekanspaar Annette und Klaus Kuhn Heidenheim

Das Dekanspaar Annette und Klaus Kuhn verlässt zum Jahresende nach 17 Jahren das westmittelfränkische Heidenheim am Hahnenkamm und wechselt in den Kirchenkreis Regensburg. Zum 1. Januar werden die beiden Theologen die erste Pfarrstelle der Gemeinde Brunnenreuth im Dekanat Ingolstadt übernehmen, wie das Dekansehepaar mitteilte. Die neue Stelle sei seit Juni vergangenen Jahres vakant, der Regensburger Regionalbischof habe die Kuhns auf die Stelle aufmerksam gemacht und für die Gemeinde mit 4.800 Gemeindegliedern geworben.

Dekan Klaus Kuhn sagte Sonntagsblatt.de auf Anfrage, es sei nach 17 Jahren mit Leitungsfunktion für ihn (58) und seine Frau (63) Zeit gewesen, noch mal in einer Gemeinde zu arbeiten. "Ich war damals mit 42 Jahren einer der jüngsten Dekane der Landeskirche - das muss ich ja dann nicht bis zur Rente machen", betonte er. Das Paar freue sich darauf, in einer lebendigen Gemeinde im städtischen Kontext zu arbeiten. "Zudem liegt es verkehrstechnisch besser, um unseren Sohn zu sehen, der zur See fährt", sagte Kuhn.

Klosteranlage Heidenheim war lange im Besitz des Freistaats

Das Dekanat Heidenheim hat überregional unter anderem mit der Sanierung und dem Umbau des Westflügels des früheren Klosters Heidenheim von sich reden gemacht. Das Kloster Heidenheim gilt als Wiege der Christianisierung Frankens.

Während sich das Münster St. Wunibald seit mehr als 450 Jahren im Besitz der evangelischen Kirche befindet, gehörte die 6.000 Quadratmeter große Klosteranlage lange dem Freistaat - ein Zweckverband unter dem Vorsitz von Dekan Kuhn baute das Kloster zu einem Bildungszentrum und Museum um.

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