19.06.2020
Personalie

Pegnitzer Dekan Schoenauer geht in den Ruhestand

Der Pegnitzer evangelische Dekan Gerhard Schoenauer geht nach 21 Jahren im Amt in den Ruhestand.

Dekan Gerhard Schoenauer wird am kommenden Sonntag, 21. Juni, von der Bayreuther Regionalbischöfin Dorothea Greiner verabschiedet, teilte ihr Büro mit.

Schoenauer ist einer der Initiatoren des Gemeindebundes Bayern "Aufbruch Gemeinde". Es hat zum Ziel, Lobbyarbeit für die Gemeinden vor Ort zu leisten und über die Finanzierung der Gemeinden zu diskutieren. Dem Bündnis gehören über 60 bayerische Gemeinden an.

Wirken in Pegnitz

Schoenauer war elf Jahre lang Stellvertreter der Regionalbischöfin. Er fungierte auch als Vorsitzender des örtlichen Diakonievereins und teilweise als Geschäftsführer des Pegnitzer Brigittenheims, einer Alten- und Pflegeeinrichtung mit 141 Betten.

Schoenauer und seine Frau Ulrike gewährten 2017 drei Monate lang einem abgelehnten Asylbewerber aus dem Irak Kirchenasyl im Pegnitzer Pfarrhaus.

Er selbst habe sich als "Pfarrer mit Leib und Seele" gesehen, sagte Schoenauer.

Er könne das Evangelium nicht auf dem Dienstweg verkünden. Schoenauers Nachfolger in dem Dekanat mit 14.400 Protestanten in zwölf Kirchengemeinden wird Markus Rausch, der zuletzt Pfarrer in Kirchenlamitz im Fichtelgebirge war. Seine Amtseinführung soll am Sonntag, 12. Juli. stattfinden.

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