13. Januar 2021
Umfrage

Dauerhaftes Homeoffice wäre für viele ein Grund zum Umziehen

Wegen der Corona-Pandemie arbeiten immer mehr Menschen im Homeoffice. Wenn die Arbeit von Zuhause auch danach noch möglich wäre, könnte sich laut einer Umfrage jeder fünfte Berufstätige einen Umzug vorstellen.

Wenn das Arbeiten von Zuhause aus auch nach Ende der Corona-Pandemie möglich ist, würden 21 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen Umzug in Erwägung ziehen. Das fand der Branchenverband Bitkom in einer repräsentativen Umfrage heraus.

Demnach ist der Wunsch nach einem Umzug bei Menschen zwischen 16 und 24 Jahren am größten (35 Prozent). Bei den 25- bis 34-Jährigen sind es 29 Prozent. Unter den Befragten zwischen 45 und 59 Jahren waren es nur 15 Prozent und bei den ab 60-Jährigen lediglich 11 Prozent.

Gründe für Umzug sind verschieden

Die Gründe für einen Umzug sind den Angaben zufolge unterschiedlich. 39 Prozent der Befragten würden damit gerne ihre Wohnsituation verbessern und künftig im Grünen wohnen. Bei knapp einem Viertel der Befragten ist es genau anders rum: Sie würden gerne in eine attraktive Stadt ziehen.

Auch soziale Kontakte spielen eine Rolle. 28 Prozent würden umziehen, um näher bei Familie und Freunden zu leben. Geringere Kosten bei der Miete gab jeder Fünfte als Grund für einen Umzug an.

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Blog KompassKultur

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Der Einstieg in das Arbeitsleben kann so oder so laufen - im Jahr 2020 ist jedoch wegen der Corona-Pandemie grundsätzlich alles anders. Im Rahmen des Freiwilligen-Blogs KompassKultur des Sonntagsblatts beschreibt Meike Kiehl, wie sehr die Einschränkungen rund um das Coronavirus ihren Start in den Freiwilligendienst beeinflusst haben.