20.02.2018
Weiße Rose

Was wir heute noch von Hans und Sophie Scholl lernen können

Jetzt sind es fast 75 Jahre her, seit Hans und Sophie Scholl hingerichtet wurden. Sie hatten beschlossen, nicht weiter den Mund zu halten. Sie hatten den Mut, ein Ende des Kriegswahnsinns zu fordern und hatten auch Vorstellungen von einem neuen Staat. Das wurde zu ihrem Verhängnis. Aber heute noch können wir von ihnen lernen.

Am Ort des "Verbrechens", die Geschwister Scholl hatten hier Flugblätter verteilt, ist eine Dauerausstellung eingerichtet. Im Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) bietet sie einen umfassenden Blick auf die Geschichte der Weißen Rose und stellt ihren Widerstand in den Kontext von NS-Terrorherrschaft und verbrecherischem Krieg.

Schwerpunkte der Ausstellung liegen u.a. auf den Motiven des Widerstands, den einzelnen Aktionen der Gruppe, den Inhalten der Flugblätter und der Ausweitung des Widerstands über München hinaus nach Ulm, Saarbrücken, Hamburg und in weitere Städte. Ein besonderes Kapitel ist der Erinnerungsgeschichte der Weißen Rose von 1943 bis heute gewidmet.

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Die ab Sonntag in Coburg tagende Landessynode stimmt darüber ab, ob die »Barmer Theologische Erklärung« der Bekennenden Kirche von 1934 in die bayerische Kirchenverfassung aufgenommen wird. Die Landeskirche hatte lange ein spannungsvolles Verhältnis zu der Erklärung. Führende Vertreter waren an ihrer Entstehung maßgeblich beteiligt, andere verfassten Protestschreiben dagegen. Interessant ist die Berichterstattung in den Dekanatsblättern der bayerischen Landeskirche nach der Barmer Synode im Sommer 1934.
efa