In der Schlosskapelle der Evangelischen Akademie Tutzing ist am Freitag eine Gedenktafel angebracht worden – als Zeichen gegen Antisemitismus. Mit dabei waren Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, und Ludwig Spaenle, bayerischer Antisemitismusbeauftragter.
Die Urlaubssaison steht an. Zum ersten Mal werden wieder zahlreiche Tourist*innen in Bayern erwartet. Thomas Roßmerkel gibt im Gespräch mit dem Sonntagsblatt einen Ausblick.
Als Joseph Ratzinger 2005 zum Papst gewählt wurde, war die Begeisterung groß. Im April wird der emeritierte Papst 95 Jahre alt. Doch der Geburtstag wird überschattet vom Münchner Missbrauchsgutachten – und Benedikts eigener Rolle dabei als Münchner Erzbischof.
Vor 50 Jahren fanden in München die Olympischen Spiele statt. Die anfangs "heiteren Spiele" endete in der Katastrophe: Beim Attentat auf die israelische Mannschaft starben alle Geiseln. Das Gedenken an das Attentat war aber über Jahrzehnte dürftig.
Betroffene der Flutkatastrophe 2021 in Nordrhein-Westfalen sollen zu einer einwöchigen Auszeit nach Oberbayern kommen können. Die Diakonie Oberland in Weilheim hat dazu in Kooperation mit der Diakonie in Euskirchen das Projekt "Habt's ihr no a Platzerl frei - eine Auszeit für Flutbetroffene" ins Leben gerufen. "Projektkoordinatorin Patricia von Tauffkirchen von der Diakonie Oberland erklärt im Sonntagsblatt-Gespräch, was es damit auf sich hat.
Homeschooling, keine Freunde treffen, kein Fußballtraining: Die Corona-Lockdowns haben vor allem Jugendlichen seelisch schwer zugesetzt, einige sind an Depressionen erkrankt. Doch Therapieplätze sind rar. Kinder- und Jugendpsychiater schlagen Alarm.
Psychologen machen schon seit dem ersten Corona-Lockdown auf die seelischen Folgen der Isolation für Menschen aufmerksam. Uwe-Jens Gerhard, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am Bezirkskrankenhaus Bayreuth erklärt, wie sich diese seelischen Folgen jetzt in jungen Menschen bemerkbar machen.
Rund 20.000 Geflüchtete aus der Ukraine sind seit 1. März in Bayern angekommen - und es sollen laut Ministerpräsident Söder noch "viel mehr" werden. Am Dienstag hat er das Münchner Ankunftszentrum besucht - und den Geflüchteten Mut zugesprochen.
Von Christiane Ried und Barbara Krauße | 9. März 2022