Homeschooling
Homeschooling und Corona: Die meisten Eltern in Bayern sind laut einer Umfrage mit dem Schulunterricht ihrer Kinder in der Corona-Pandemie unzufrieden.
Ein Kind macht zu Hause Schularbeiten (Symbolbild)

Homeschooling funktioniert nicht gut - so die Meinung vieler Eltern.  Das zeigt eine Befragung durch das Civey-Institut im Auftrag des Portals BR24, teilte dieses in München mit. Demnach ziehe ein Großteil der befragten Eltern eine negative Bilanz: Rund 62 Prozent gäben an, aktuell nicht zufrieden mit dem Unterricht ihrer Kinder zu sein. Knapp 34 Prozent dagegen seien zufrieden. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) finden, dass die Schulen ihrer Kinder nicht gut auf das Homeschooling vorbereitet waren.

Homeschooling: Eltern haben Vertrauen in Hygienekonzepte der Schulen

Dagegen haben die Eltern laut der Umfrage großes Vertrauen in die Hygienekonzepte der Schulen. Knapp 52 Prozent zeigten sich mit dem Hygienekonzept für den Präsenzunterricht zufrieden. Dabei schnitten die Grundschulen etwas besser ab als die weiterführenden Schulen. Zu diesen Einschätzungen passt laut Mitteilung, dass mehr als die Hälfte der Eltern (54 Prozent) keine oder wenige Bedenken habe, ihr Kind könne sich in der Schule mit dem Coronavirus infizieren. Angst vor einer Infektion im Präsenzunterricht hätten hingegen 42 Prozent.

Ein gespaltenes Bild zeige sich auch mit Blick auf die Leistungen der Schüler in der Pandemie: 43 Prozent der befragten Eltern gaben an, dass die Leistung ihrer Kinder sich nicht verschlechtert habe, 41 Prozent hingegen seien vom Gegenteil überzeugt.

Die Umfrage wurde laut BR24 zwischen dem 11. und dem 28. März online durchgeführt und für eine repräsentative Stichprobe von rund 500 Eltern mit schulpflichtigen Kindern in Bayern ausgewertet.

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