Corona-Pandemie
Eine aktuelle Befragung zeigt: Wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie sorgen sich immer mehr Schüler um ihre berufliche Zukunft. Die Ergebnisse der Umfrage.

Wegen der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie nimmt bei Schülerinnen und Schülern einer Umfrage zufolge die Sorge um ihre berufliche Zukunft zu.

Besonders ausgeprägt seien diese Ängste bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Donnerstag in Nürnberg mit. Es hat 3.000 Schüler des Abiturjahrgangs 2021 gefragt, wie sie ihre Jobperspektiven einschätzen.

Der persönlichen Berufsberatung komme in der aktuellen Situation besondere Bedeutung zu, auch wenn sie derzeit nur digital stattfinden könne, betonte das IAB.

Zahl der Schüler mit beruflichen Sorgen steigt drastisch

Während sich im Frühjahr 2020 den Angaben zufolge noch 25 Prozent der Schülerinnen und Schüler Sorgen um ihre berufliche Zukunft machten, waren es im Herbst 2020 insgesamt 41 Prozent.

Besonders ausgeprägt seien die Sorgen unter Jugendlichen mit Migrationshintergrund, erklärte das IAB, das zur Bundesagentur für Arbeit gehört. In dieser Gruppe machte sich im Herbst jeder Zweite Sorgen über Jobperspektiven. Im Frühjahr war es noch jeder Dritte. Bei den Jugendlichen ohne Migrationshintergrund war es im Herbst gut jeder dritte und im Frühjahr noch fast jeder vierte befragte Schüler.

Familiärer Bildungshintergrund beeinflusst Ausmaß der Ängste

Zudem beeinflusst der familiäre Bildungshintergrund das Ausmaß der eigenen Ängste, wie es weiter hieß.

Von jenen Schülern, deren Eltern keinen Hochschulabschluss haben, machten sich im Herbst 45 Prozent Sorgen, wie es beruflich weitergehen soll. Bei Jugendlichen aus akademischen Familien lag der Wert bei 38 Prozent. Im Frühjahr 2020 betrugen die Anteile 26 beziehungsweise 25 Prozent.

Bedenken wegen schulischer Leistungen nahmen den Angaben zufolge hingegen leicht ab, wenngleich sie noch beträchtlich bleiben. So sorgten sich im Herbst 41 Prozent der Jugendlichen um ihre schulischen Leistungen, im Frühjahr waren es noch 46 Prozent. 

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