evangelische Frauen

Evangelische Kirche

Die Kirche in Beratzhausen, umgeben von Häusern
Vor 500 Jahren war Beratzhausen ein Hotspot der Reformation. 1521, noch vor Regensburg, führte das Rittergeschlecht der Staufer zu Ehrenfels dort das Luthertum ein und installierte eine der ersten evangelischen Gemeinden im Deutschen Reich. Vor allem eine Frau wurde berühmt für ihren Kampf für religiöse Toleranz.

Evangelisch in der DDR

Evangelische Dekanatsfrauen aus Bayern und Sachsen haben sich aufgemacht, deutsch-deutsche Geschichte aufzuarbeiten und Mauern geistlich zu durchbrechen. Frauen leben Demokratie lautet der Titel einer virtuellen Ausstellung, die zehn Frauen aus Sachsen, Thüringen, Polen und Tschechien zur Zeit des Systemwechsels 1989/90 porträtiert und erzählt, welche Freiräume die Kirchen zu gesellschaftlichem Engagement boten. Das Sonntagsblatt hat evangelischen Frauen aus Ost und West zugehört.

Amt für Gemeindedienst (AfG)

 Gudrun Scheiner-Petry, Andrea König, Birgit Keitel und Eva Glungler haben die Frauenarbeit der ELKB im Blick.
Die "Fachstelle für Frauenarbeit" in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern gibt es als solche nicht mehr. Die Aufgaben und die Angebote aber. Und am Amt für Gemeindedienst (AfG) in Nürnberg werden die frauenspezifischen kirchlichen Themen seit rund einem Jahr nicht nur verwaltet, wie Leiterin Gudrun Scheiner-Petry erklärt. Im Gespräch mit dem Sonntagsblatt erklären die Chefin und drei Referentinnen, woran dort so alles getüftelt wird.

Fachstelle FrauenWerk Stein

Wegweiser beim FrauenWerk Stein
Sie hängen derzeit etwas in der Luft, die Damen vom FrauenWerk Stein: Zwar wissen Geschäftsführerin Michaela Wachsmuth und Leiterin Andrea König bereits seit einigen Monaten, dass die seit Jahren in Stein angesiedelte Fachstelle für Frauenarbeit zum 1. Januar 2019 ins Amt für Gemeindedienst nach Nürnberg eingegliedert wird. Wie die Arbeit für die vier Referentinnen dort dann aber weiter geht und wie sich das FrauenWerk neu aufstellen kann – man weiß nur, dass man nichts weiß.

"Wir werden wieder mehr!"

Die Lutherrose ist das Symbol der evangelisch-lutherischen Kirchen.
Der Schwanberg ist durch die evangelische Communität Casteller Ring (CCR) traditionell in Frauenhand. Nun wird das Geistliche Zentrum im Landkreis Kitzingen erstmals auch von einer Frau geleitet: Ute Hellwig hat Anfang Juli das Ruder übernommen. "Leitende Schwester" ist seit August Ruth Meili - nach dem überraschenden Rücktritt der Priorin Sr. Heidrun Schörk. Im Interview sprechen sie über die Zukunft des Schwanbergs als geistlichen Ort, der über die Region hinaus von Bedeutung ist.

„Sonntags“ – Der kompakte Überblick

Starten Sie mit unserem Newsletter in die Woche.

 
Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis.*