Familie

Religiöse Erziehung

Betendes Kind
Wo wohnt Gott? Wie sieht Gott aus? Hat Gott im Himmel Freunde? Kinder fragen direkt nach, wenn sie etwas wissen wollen. Doch oft sind Kinderfragen über Gott und Religion schwer zu beantworten. Mit einem Elternbrief will das Projekt "Vertrauen von Anfang an" Familien bei der religiösen Erziehung unterstützen.

Familie & Behinderung

Autor
In den letzten Jahren ist die Zahl der Badeunfälle dramatisch angestiegen. Denn rund 30 Prozent der Menschen in Deutschland können nicht oder nur schlecht schwimmen. Für Menschen mit Behinderung ist es bislang fast unmöglich, einen Schwimmkurs zu machen. Um das zu ändern, hat Schwimmlehrer Alexander Gallitz aus Postbauer-Heng die Stiftung "Deutschland schwimmt" gegründet.

Gentest & Forschung

Labor Test Reagenzglas
Krankenkassen zahlen künftig einen Bluttest, der Schwangere auf Trisomie eines Ungeborenen testet. Der nichtinvasive Pränataltest kann im Blut der Mutter Chromosomenstörungen des Ungeborenen, etwa das Down-Syndrom, feststellen. Die Krankenkassen bezahlen ihn ab Ende 2020 in begründeten Einzelfällen.

Evangelische Morgenfeier

Rahab
Die Geschichte von Rahab, die ihre Familie dadurch errettet, dass sie zwei israelitische Spione vor der Eroberung Jerichos versteckt, gehört zu den biblischen Bildern und Geschichten, die uns ermutigen, etwas zu tun, was ein Gegengewicht zu all der Angst und Resignation sein kann und uns helfen, Vertrauen aufzubringen, dass es Wege in eine gemeinsame Zukunft gibt. Die Evangelische Morgenfeier von Pfarrerin Barbara Hauck aus Nürnberg.

Familie

Großeltern verbringen gerne Zeit mit ihren Enkeln.
Als erstes Bundesland hat Bayern einen "Großelterntag" eingeführt. Er findet erstmals am 13. Oktober 2019 und fortan immer am zweiten Sonntag im Oktober statt. Damit will die Staatsregierung die "besonderen Verdienste von Großeltern für Familie und Gesellschaft würdigen", heißt es im Kabinettsbeschluss. Oma und Opa hätten im Familienleben "eine ganz entscheidende Rolle inne". Warum das so ist, erläutert Wissenschaftlerin Carolin Seilbeck vom Deutschen Jugendinstitut in München.

Ländermonitor "Frühkindliche Bildung 2019"

Kinderbetreuung darf keine Frage des Geldbeutels sein.
Der Betreuungsschlüssel in bayerischen Kitas hat sich in den letzten zehn Jahren zwar verbessert - doch laut einer neuen Studie der Bertelsmann Stiftung ist er immer noch nicht kindgerecht. Der evangelische Kita-Verband sieht sich durch die Studie bestätigt, die Staatsregierung spricht von Willkür.

20. September

Kinderbetreuung darf keine Frage des Geldbeutels sein.
Zum Weltkindertag am 20. September haben Politiker und Verbände dazu aufgerufen, Kinderrechte zu stärken, aber auch mehr Geld in Kitas zu stecken. Die bayerische Sozialministerin Kerstin Schreyer (CSU) erklärte am Donnerstag in einer Mitteilung, die Interessen von Kindern und Jugendlichen müssten "wirklich gestärkt werden". Beteiligung sei "keine Frage des Alters, sondern der richtigen Form. Kinder und Jugendliche möchten gefragt und gehört werden".

Fachtag am 14. September in Nürnberg

Andrea König von der Fachstelle für Frauen und Günter Kusch vom Forum Männer
Kirche kümmert sich viel um Familien und Ehepaare. Wie Single-freundlich aber die Gemeinden sind, wollen Evangelische in Bayern bei einem Fachtag des Forums Frauen und des Forums Männer in der bayerischen Landeskirche am 14. September in Nürnberg untersuchen. Andrea König von der Fachstelle für Frauen und Günter Kusch vom Forum Männer berichten im Interview, welche Angebote es bereits für Singles gibt und was sie sich vom Fachtag erwarten.

Unterstützung von Ein-Eltern-Familien

Mutter Kind Mutter-Kind-Kur
Die bayerische Familien- und Sozialministerin Kerstin Schreyer (CSU) will, dass Alleinerziehenden mehr Hilfen zukommen. Der Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Bayern, Thomas Beyer, bezeichnete die Vorschläge als "gut und bitter nötig", die Staatsregierung sei endlich erwacht. Bisher seien Ein-Eltern-Familien die "Stiefkinder" der Politik in Bayern gewesen. Dagegen erklärten die Oppositionsparteien im Landtag, sie erwarteten von der Sozialministerin auch bayerische Lösungsansätze.