Nürnberg (epd). Bei einem Studienprojekt unter dem Motto "Entsiegelt Nürnberg!" beschäftigen sich zurzeit Studierende der Architekturfakultät der Technischen Hochschule Georg Simon Ohm mit dem hohen Versiegelungsgrad der Nürnberger Innenstadt. Dahinter steht auch die Frage, ob eine "steinernen Stadt" angesichts des Klimawandels und der kommenden Probleme zeitgemäß ist. Bei einer Ausstellung stellen sie das Projekt ab Dienstag, 21. Februar, im Offenen Büro vor, teilte die Stadt am Freitag mit. Es seien Vorschläge zu Fassadenbegrünung, Schatten auf Plätzen, Urban Gardening, Wasser, Gemeinschaft oder einer Reaktivierung leerer Geschäfte entstanden.

Die Konzepte würden konkret an der Umgebung der Sebalduskirche zeigen, wie und ob die Stadt entsiegelt werden könne und welche Entwicklungspotenziale damit verbunden seien, hieß es. Die Vorschläge könnten später die Basis für konkrete Maßnahmen sein.