Rothenburg o.d.T. (epd). Unter dem Titel "Diaspora und Sendung" unterhalten sich Bayerns Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und der Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, Prälat Martin Dutzmann, am Sonntag (19. September) bei einem Podiumsgespräch in Rothenburg o.d.T.. Das Gespräch findet im Rahmen der Vertreterversammlung des Gustav-Adolf-Werks Diasporawerk der EKD (GAW) statt, die vom 19. bis 21. September in Rothenburg o.d.T. im Tagungszentrum Wildbad abgehalten wird, wie das GAW am Dienstag mitteilte. Bedford-Strohm, der auch EKD-Ratsvorsitzender ist, wird auch beim Eröffnungsgottesdienst der Versammlung am Sonntag predigen.
Die Versammlung wolle Projekte für 2022 beschließen und einen neuen Vorstand und Präsidenten wählen, hieß es. Die thematischen Schwerpunkte sind Diaspora als Normalfall der Kirche, weltweite Verantwortung und Diakonie. Moderiert wird das Podiumsgespräch von GAW-Präsidentin und Prälatin der Evangelischen Landeskirche Württemberg, Gabriele Wulz.
Die 51 Delegierten aus den GAW-Regionalgruppen aus allen Landeskirchen der EKD werden laut Mitteilung den Projektkatalog mit Hilfsprojekten für das Jahr 2022 mit voraussichtlich zwei Millionen Euro beschließen. Als Antwort auf die Hochwasserkatastrophe im Sommer 2021 soll ein Hilfsfonds geschaffen werden, aus dem betroffene Kirchengemeinden Unterstützung beantragen können.
Neu gewählt wird auch der Vorstand des GAW. Als Kandidat für das Präsidentenamt ist Prälat Martin Dutzmann vorgeschlagen. Die bisherige GAW-Präsidentin Wulz, die das Amt seit 2015 innehatte, kandidiert nicht mehr. Der neue Vorstand soll am 21. September in einem Gottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche in Rothenburg o.d.T. eingeführt werden.