Nürnberg (epd). Im Rahmen der Vesperkirche (16. Januar bis 20. Februar) wird es dieses Jahr wieder die Benefizaufführungen des Staatstheaters Nürnberg geben. Dass die für Kulturveranstaltungen üblichen 2G-Plus-Regelungen und eine Auslastungsgrenze gelten "ist ein Stück weit auch traurig", sagte Pfarrer Matthias Halbig am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd): "Weil man immer im Hinterkopf hat, es könnte mehr sein." Dennoch wolle man das Beste aus der Situation machen.

Ab 16. Januar werden die Aufführungen an den vier Vesperkirchen-Sonntagen immer ab 17 Uhr in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche stattfinden. Geplant sind Auftritte des Internationalen Opernstudios, des Opernensembles, des Schauspielensembles sowie der Akademisten der Staatsphilharmonie. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Vesperkirche wird allerdings gebeten.

Nachdem die Vesperkirche im vergangenen Jahr aufgrund der Pandemie zweimal verschoben wurde, beginnt sie dieses Mal wie geplant am 16. Januar um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst unter der Leitung der Nürnberger Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern.

Die Vesperkirche selbst wurde auf den Kirchenvorplatz verlegt, wo es für einen symbolischen Euro ein warmes Mittagessen zum Mitnehmen geben wird. "Jeder ist willkommen und wir freuen uns über alle, die anderen begegnen möchten", sagte Halbig. In den ersten zwei Wochen der Vesperkirche soll es in den Gemeinderäumen außerdem eine Impfaktion geben.