Nürnberg (epd). Den Blick über Nürnberg können Besucherinnen und Besucher jetzt von einem neuen Burg-Café auf der Kaiserburg genießen. Am Wahrzeichen der Stadt seien die Sanierungsmaßnahmen nun abgeschlossen, teilte Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Freitag mit. Über 26 Millionen Euro habe Bayern hierfür investiert. In den vergangenen sechs Jahren wurden weite Teile der Kaiserburg saniert, modernisiert und neu strukturiert.

In der ersten Bauphase habe die Burgverwaltung einen neuen Betriebshof erhalten und im Kastellansgebäude wurden die Kasse und der Museumsshop, im Obergeschoss Büros mit Besprechungs- und Sozialräumen untergebracht. In einer zweiten Etappe habe man das Sekretariatsgebäude, Finanzstadel, Zwischenbau, Kemenate, den Wehrgang mit der Hasenburg und das Brunnenhaus saniert und erstmals auch ein Burgcafé eingerichtet. Vor der Museumskasse steht nun ein etwa zwei Meter großes Modell der gesamten Burg aus Bronze, an dem die Anlage ertastet werden kann. Neuerdings gibt es Sonderführungen auf dem Wehrgang, heißt es in der Mitteilung.

Der Bayerischen Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen ist auch die Nürnberger Burg unterstellt. Im Palas der Burg ist die Dauerausstellung "Kaiser-Reich-Stadt. Die Kaiserburg Nürnberg" untergebracht, die nach Angaben der Schlösser- und Seenverwaltung seit ihrer Eröffnung 2013 bereits eine Million Menschen gesehen haben.

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