Pfarrer Enno Weidt (60) wird neuer Dekan im oberfränkischen Dekanatsbezirk Forchheim. So richtig neu ist Weidt in diesem allerdings nicht, bereits seit Ende 2021 hatte der evangelische Theologe es vertretungsweise inne, nachdem sein Vorgänger Günther Werner in den Ruhestand gegangen ist, wie das Büro der Bayreuther Regionalbischöfin Dorothea Greiner am Mittwoch mitteilte. Weidt bleibt neben dem Dekansamt auch mit einer halben Stelle Pfarrer an der Forchheimer St. Johanniskirche.

Greiner würdigte Weidt für seine Tätigkeit in den vergangenen beiden Jahren. Er habe gezeigt, dass er das Amt "mit Ruhe und Redlichkeit, Erfahrung und Umsicht" ausfüllen könne und das Dekanat so "durch eine Phase wichtiger Entscheidungen geführt" habe. In Zukunft geschehe dies "mit dem Rückenwind, als Dekan gewählt zu sein". Weidt dankte für das entgegengebrachte Vertrauen. Er freue sich, die Gemeinden und Mitarbeitenden im Dekanat "in diesen besonderen Zeiten" weiter zu begleiten.

Hintergrund für die lange Vertretungsphase sind die Überlegungen, mit dem Dekanat Gräfenberg zu einem Dekanatsbezirk "Fränkische Schweiz" zu verschmelzen. Zudem mussten noch "die notwendigen Klärungen" bei der Umsetzung der Landesstellenplanung herbeigeführt werden, hieß es. Das Dekanat Forchheim hat 14.300 Gemeindeglieder in 13 Kirchengemeinden, Sitz des Dekanats ist Muggendorf, Wohnsitz des Dekans Forchheim. Wo ein künftiges Dekanat "Fränkische Schweiz" seinen Sitz haben wird, ist noch offen.

Weidts offizielle Amtseinführung findet am 25. Februar mit einem Gottesdienst um 10 Uhr in Muggendorf statt.

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