Demenz
Die Demenz eines Angehörigen ist für die Familie oft eine hohe Belastung. Demenzbegleiterinnen oder Demenzbegleiter könnten sie entlasten, heißt es in einer Mitteilung der Diakonie Erlangen.
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Unterstützung älterer Menschen

Die Demenz eines Angehörigen ist für die Familie oft eine hohe Belastung. Demenzbegleiterinnen oder Demenzbegleiter könnten sie entlasten, heißt es in einer Mitteilung der Diakonie Erlangen.

Der Wohlfahrtsverband bietet daher eine kostenlose Schulung für diese Aufgabe an. Empathie und Geduld für alte Menschen, soziale Kompetenz und etwas Zeit müsse man mitbringen, erläutert Karoline Kopp, Leiterin der Demenzbetreuung. Die Absolventen könnten anschließend Menschen mit Demenz zu Hause individuell betreuen oder sich in Betreuungsgruppen engagieren.

"Die Ehrenamtlichen sind ganz flexibel tätig, aber niemand ist auf sich allein gestellt", erklärte Kopp.

Kurs bietet umfassende Kenntnisse

Zum Lernstoff in 40 Unterrichtsstunden gehörten das Krankheitsbild Demenz aber auch andere alterstypische Erkrankungen, die Kommunikation und der Umgang mit den Betroffenen, Grundlagen der Pflegeversicherung und des Betreuungsrechts.

Das Aktivieren durch Spiele oder Rätsel könne genauso Bestandteil des Dienstes sein, wie gemeinsame Spaziergänge in vertrauter Umgebung, einkaufen gehen oder zusammen kochen, damit Alltagskompetenzen erhalten bleiben.

Die Ausbildung beginnt am 16. April.

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