Adventszeit
Nur noch drei Wochen, dann ist Heiligabend. Und eines steht jetzt schon fest, in diesem Jahr wird coronabedingt alles ein wenig anders sein als die Jahre zuvor. Und wenn es schon so ist, vielleicht entdecken wir ja dieses Weihnachten auch etwas Neues an dem Fest. Wie das gehen könnte verraten wir Ihnen hier:
Der Meditative Adventsweg regt zum Nachdenken über Figuren der Weihnachtsgeschichte an, die sonst nicht so im Mittelpunkt stehen. Ein Beitrag von Torsten Thierbach.

Engel, Hirten und die drei Könige aus dem Morgenland, das sind wohl die bekanntesten Figuren aus der Weihnachtsgeschichte. Aber es gibt noch viel mehr beteiligte Personen, die ein wenig am Rande stehen:  Zacharias und Elisabeth oder Hanna und Simeon.

Das brachte Pfarrerin Gesine Beck von der Augsburger Barfüßerkirche auf die Idee, eine Künstlerin anzusprechen, damit sie Bilder von diesen Gestalten malt. Die Künstlerin sagte zu und jetzt sind die Bilder im Kreuzgang der Barfüßerkirche zu sehen. Sie sollen zum Nachdenken anregen, weil sie nicht in das gewohnte Bild passen. So ist zum Beispiel Josef dargestellt, als jemand, der eine Holzfigur erschafft. 

"Josef ist jemand der mitgestaltet und das finde ich einen interessanten Blick auf ihn, der sonst so am Rande steht und der doch so eine wichtige Rolle hat."

Solche Gedanken kommen Pfarrerin Beck beim Betrachten der Bilder. Auch die anderen vier Darstellungen lassen Raum für innere Einkehr, für das Nachspüren eigener Gedanken. Einen "Meditativen Adventsweg" hat die Pfarrerin diese Ausstellung deshalb auch genannt. Zusätzlich zu den Bildern gibt es viele kleine Aktionen, damit es auch für die Kinder ein Erlebnis wird.

Die Ausstellung ist bis zum 6. Januar in der Augsburger Barfüßerkirche zu sehen. Mehr Informationen auch unter www.barfüßer-augsburg.de.

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